SOBY-Cup Gangkofen
Am 22. März 2025 fand der SOBY-Cup in Gangkofen statt und drei Burghauser Kletterer gingen an den Start: Philipp, Lilli „Elisabeth“ und Julia. In einem spannenden Wettkampf zeigten alle drei ihr Können.
Philipp beeindruckte mit einer starken Leistung und schaffte es, beide Qualifikationsrouten erfolgreich zu bewältigen. Somit sicherte er sich einen Platz im Finale. Dort ging es für ihn dann in die entscheidende Route, in der er jedoch mit den anderen Finalisten nicht ganz mithalten konnte. Trotz allem zeigte er eine beeindruckende Leistung und belegte einen sehr guten 7. Platz in diesem hochkarätigen Feld.
Bei den Schülern war die Konkurrenz ebenfalls stark und Lilli und Julia mussten sich in einem großen Teilnehmerfeld beweisen. Lilli konnte die erste Qualifikationsroute souverän klettern und schaffte es so in die nächste Runde. Bei der zweiten Route fehlte ihr nur ein Griff, um den Finaleinzug zu erreichen – ein knappes, aber dennoch starkes Ergebnis. Am Ende teilte sich Lilli mit zwei anderen Kletterern den 10. Platz, was ihre gute Leistung unterstrich.
Für Julia begann der Wettkampf etwas schwieriger. Schon bei der ersten Qualifikationsroute hatte sie zu kämpfen, zeigte jedoch eine enorme Willenskraft und setzte alles daran, sich durchzubeißen. Auch bei der zweiten Route bewies sie Durchhaltevermögen und kämpfte tapfer. Am Ende sicherte sie sich einen respektablen 14. Platz und zeigte, dass sie sich nicht so leicht unterkriegen lässt.
Insgesamt war der SOBY-Cup für die Burghauser Kletterer ein spannender Wettkampftag mit durchweg starken Leistungen. Philipp konnte mit einem 7. Platz im Finale glänzen, während Lilli und Julia ihre Platzierungen in einem großen Teilnehmerfeld souverän erzielten. Ein gelungener Tag für alle drei.
Bilder und Bericht von Amelie Schreier
Oldies am Plombergstein
Die Kletter-Oldies waren wieder einmal unterwegs. Diesmal auf der Suche nach einer sonnigen Südwand. Am Plombergstein wurden wir erwartungsgemäß fündig. Beinahe zeitgleich kamen wir am Parkplatz an. Wir bildeten zwei Dreier- und eine Zweierseilschaft und los ging´s zu den nahen Einstiegen. Taxus, Aeskulap, Flipperl, Juniperus waren die Ziele. Nach der ersten Seillänge konnte wir schon im T-Shirt klettern – es war angenehm warm. Immer begleitete und die schöne Aussicht auf den Schafberg und den Wolfgangsee. Oben angekommen stiegen wir nach kurzer Pause wieder ab und wählten noch eine zweite Tour. Schön war´s wieder mal am Plombi.
Skitourenwochenende auf der Weidener Hütte
Auf der Suche nach Schnee zogen 8 DAVler aus Burghausen los in die Tuxer Alpen.
Am Parkplatz in Weerberg schulterten wir schwer motiviert die Ski und trugen sie taleinwärts. Und siehe da, bald konnten wir in die Bindungen steigen und los rutschten zu unserem Stützpunkt, der Weidener Hütte. Nachmittags trieb es uns noch einmal hinaus auf eine kleine Warmup-Runde zur Hubertusspitze. Schließlich mussten auch das folgende, üppige Abendmenü erarbeitet werden.
Am Samstag starteten wir wieder bei bestem, frühlingshaften Wetter zur Halslspitz (2574 m). Stellenweise war es recht mühsam uns über “brettelharten” Untergrund hinauf zu murksen. Aber die Aussicht mit einem herrlichen Blick über die Zentralalpen entschädigte uns der Mühe. An dieser Stelle trennte sich die Gruppe kurzfristig. Während die einen es sich in der Gipfel-Sonne gemütlich machten, wagte der Rest sich noch an die Überschreitung Richtung Nurpenstal. In teilweise recht steilem Gelände genossen wir auf dieser Seite tatsächlich noch Pulverschnee. Als alle wieder zusammen am Gipfel waren, begann die Abfahrts-Routen-Suche Richtung Hütte. Wir hatten den Anspruch, nicht den schneebedeckten, aber mühsam zu befahrenden Radlweg zu nehmen. So suchten wir uns erst durch teilweise recht abenteuerliche Streckenabschnitte hinab, dann weiter am Bach entlang und schließlich quer über den gefrorenen Nafingsee zurück.
Am Sonntag sollte das Wetter umschlagen. Der Plan war: früh los und flexibel sein. Kurz vorm Gipfel des Hobarjochs entschlossen wir uns, nicht den abgewehten Gipfel zu ersteigen. Wir packten die Felle ein, und glitten auf sanften firnigen Hängen südseitig hinunter bis zu Ende des Schnees. Dann folgte eine kleine Pause in der Sonne. Als diese sich verabschiedete, startete die Truppe den Rückzug: wieder rauf zum Joch, hinunter zur Hütte und dann über die Rodelbahn ab zum Parkplatz.
Ein schönes ausgefülltes Skiwochenende geht zu Ende. Vielen Dank Tommy für die gute Planung und die souveräne Führung!
(Text: Monika Hofmeister, Photos: Tommy, Monika)
Wintermärchen im Bayerischen Wald
Ganz so winter-märchenhaft wie das Motto des Wochenendes klang, war die Schneelage leider nicht, und unsere Schneeschuhe hatten das ganze Wochenende über „Schonzeit“. Dafür waren unsere Grödel umso mehr im Einsatz, da die Wege stellenweise mit Blankeis überzogen waren.
Traumhaft war dagegen das durchwegs sonnige Wetter. Zur guten Laune trug ferner unsere Unterkunft in Lam, das Hotel SonnBichl, bei. Hier bekamen wir ein großzügiges Frühstück und jeden Abend ein sehr schmackhaftes 4-Gänge Menü + reichhaltiges Salatbüffet. Lokal gebrannter Blutwurz half bei der Verdauung und sorgte für einen guten Schlaf.
In 3 Privatautos ging es am Freitag in knapp 2 Stunden nach Bayerisch Eisenstein. Nach dem Genuss (?) eines für einige obligatorischen Becher mit Kaffee aus dem Automaten im tschechischen Teil des Bahnhofs, starteten wir unsere erste Tour zum Urwald „Hans-Watzlik-Hain“. Höhepunkt war die 600 Jahre alte Weiß-Tanne im Urwaldhain. 9 Leute von uns waren notwendig, um den 6,4 m messenden Stamm zu „umarmen“. Die Einkehr auf dem Rückweg war im gut besuchten Schwellhäusl.
Am Samstag hatten wir mit knapp 16 km und 850 Hm unsere „Königsetappe“ mit dem Ziel Kleiner Arber (1.383 m). Startpunkt war der spiegelglatte Waldparkplatz am „Triftsteig Weißer Regen“. Etwas abenteuerlich ging es auf dem Triftsteig entlang, an vereisten kleinen Wasserfällen vorbei bis zum zugefrorenen Kleinen Arbersee. Unverzagte Tourengeher schleppten ihre Ski durch den schneelosen Wald an uns vorbei. Ob der von Hans dargebotene „Andachtsjodler“ nun als Motivation oder als „akustische Umweltverschmutzung“ empfunden wurde, muss den anwesenden Zuhörern überlassen werden. Auf dem letzten Stück zum Kleinen Arber kamen wir an Warnschildern vorbei, die uns deutlich machten, dass wir tunlichst nicht das „Winter-Wohnzimmer“ der Auerhühner betreten sollen. Auf dem Gipfel wärmte uns die Sonne, und der großartige Ausblick auf den südlichen Bayerischen Wald mit Brotjacklriegel machte den Abschied schwer. Zusammen mit unzähligen Langläufern kehrten wir in der Chamer Hütte ein. Aber die flotte Bedienung sorgte für gute Grundversorgung.
Unsere dritte Tour am Sonntag führte uns von Zwieslerwaldhaus zunächst auf den Ruckowitzschachten, der in den Sommermonaten mit Rindern beweidet wird, um die seltene Pflanzen-Vegetation zu fördern. So schön die Wiesen im Sommer wohl sind, so traurig war es, den durch Borkenkäfer arg gebeutelten Fichtenwald anzusehen. Aber Aufwuchs von jungen Bäumen machen Hoffnung, dass sich auch ohne menschlichen Eingriff wieder ein gesunder, widerstandsfähiger Wald entwickeln wird. An „Baumleichen“ vorbei ging es zum Großen Falkenstein (1.315 m) mit Einkehr auf der sonnigen Terrasse am umgebauten Falkenstein Schutzhaus. Auf dem Rückweg kamen nochmals unsere Grödl zum Einsatz, um den Kleinen Falkenstein (1.190 m) zu besteigen. Die Heimfahrt war Dank umsichtiger Fahrer genauso angenehm wie die Hinfahrt.
Es war ein rund um gelungenes Wochenende. Danke an Angelika für die sorgfältige Planung und kompetente Tourenführung. Jetzt wissen wir, dass das Pulver des Zunderschwamms früher u. a. zu Tee bzw. Schnaps verarbeitet wurde.
Schneeschuhkurs Bochumer Hütte
An einem traumhaften, kalten, aber sonnigen Morgen ging es am 11. Januar mit Schneeschuhen los zur Bochumer Hütte. Nach dem Abladen des Übernachtungsgepäcks und einer Stärkung bei der wirklich einmaligen Hüttenwirtin Ilona, machten wir uns auf zum praktischen Üben mit dem LVS-System. Wir suchten mit LV-Gerät und übten uns im Umgang mit Sonde und Schaufel. Mit unterschiedlichen Methoden wurde die Hangneigung bestimmt und waren dann bestens vertraut mit der LV-Suche. Bei einer anschließenden Wanderung Richtung Rauber übten wir noch das Gehen mit Schneeschuhen im Steilgelände und in schmalen Passagen. Zurück in der Hütte wärmten wir uns auf und bekamen von Angelika noch viele Infos in Lawinenkunde und lernten den Lawinenlagebericht und Karten richtig zu lesen. Nach dem leckeren Abendmenü und einem wirklich lustigen, geselligen Abend verzogen wir uns in unsere Schlafkojen.
Am nächsten Morgen – welch ein Winterwonderland – schneite es in dicken Flocken. Nach dem Frühstück wanderten wir zum Raubergipfel. Die Stimmung war traumhaft und es war schon eine kleine Herausforderung das Gipfelkreuz zu erreichen. Eisige Temperaturen bei Schnee, Nebel und Wind ließen uns bald wieder absteigen, um an einer geschützten Stelle erst mal die wohlverdiente Pause einzulegen. Auf dem Rückweg “powderten” wir durch ca. 30 cm Neuschnee hinunter, was für so Manchen auch eher eine rutschige Partie war. Der gute Apfelstrudel bei Ilona stärkte uns für den letzten Abstieg zum Parkplatz. Welch eine coole Truppe und ein wirklich geniales Wochenende. Vielen lieben Dank an Angelika!
Text: Daniela Kalteis; Fotos: Daniela Kalteis und Markus Nußbaumer
Surprise Surprise!!! Neue Routen
Wir schrauben neue Routen für Euch.
Der gesamte Bereich in der Kletterhalle und im Boulderraum ist daher am Samstag, 08.02.2025 ab 9:00 Uhr bis Sonntag, 09.02.2025 um 18:00 Uhr leider komplett gesperrt.
Wir bitten um Verständnis, und wünschen Euch viel Spaß mit den neuen Routen, die wir schrauben.
Euer Schrauber-Team
Kleiner und Großer Barmstein
Die Befürchtung, dass unser Wanderziel, die Barmsteine mit knapp 850 m Höhe zu niedrig sind, um aus dem Nebel herauszukommen, hat sich zum Glück nicht erfüllt. Im Gegenteil: die Sonne begleitete uns den ganzen Tag und bescherte uns fantastische Blicke auf den Watzmann nebst Frau, Hochkalter und den Untersberg. In Hallein ging es zunächst durch die Altstadt über den Bürgermeister-Alois-Ödl-Steig durch den Wald zur Burgruine Thürndl. Über zahlreiche seilversicherte Treppenstufen gelangten wir auf den kleinen Barmstein, auf dessen Gipfel ein mit Raureif bedeckter „Maibaum“ steht. Von hier blickte man auf unser nächstes Ziel, den Großen Barmstein. Wir konnten kaum glauben, dass dieser Felsen erwanderbar ist. Nach Abstieg vom Kleinen Barmstein wanderten wir um den Großen Barmstein herum und es ging mit einer kurzen seilversicherten Kletterpartie hinauf. Nach gut einer Stunde erreichten wir das Gipfelkreuz und hatten einen wunderbar sonnigen und aussichtsreichen Platz für unsere Rast. Der Abstieg ging durch den Wald nach Kaltenhausen, wo wir, wie geplant um 13:30 h im historischen Braugasthof „Bräustübl“ einkehrten. Der Weg entlang der Salzach bis zu unseren Autos war dann unser Verdauungsspaziergang. Es war ein wunderbarer Tag. Vielen Dank an Harald für die gute zeitlich exakte Vorbereitung inkl. Reservierung unserer Plätze im Lokal und für die zuverlässige Bereitstellung der Sonne. Text von Dorothea Friemel, Fotos von den Teilnehmern.
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Skitechnikkurs für Fortgeschrittene im Alpbachtal
Eines Sonntages im Januar standen 5 motivierte Skifahrer, bestehend aus Didi, Helmut, Monika, Jenny und Kathi bereit. Jenny chauffierte uns und unseren Leiter Thomas sicher ins Alpbachtal zum Skigebiet an der Pöglbahn.
Auf der Piste angekommen, wiederholten wir die Skills aus dem Grundlagenkurs. Wir konzentrierten uns auf unsere Körperposition, auf die richtige Belastung der Ski und machten noch einige Übungen. Jeder war bestrebt, möglichst elegant auszusehen. So standen wir bald im Gelände. Der Schnee war teilweise tief und auch ziemlich zerfahren. Aber schließlich lernt man am Besten, wenn die Bedingungen nicht ideal sind. “Puiva kann ja schließlich jeder!” Wir meisterten auch steilere Nordhänge mit wechselnden Schneequalitäten. Weiterhin waren wir um Eleganz bei der Abfahrt bemüht, was aber nicht durchgehend funktionierte… Auch wenn der ein oder andere mit dem Kopf nach unten im Schnee landete, kamen alle immer gut unten an. Und ein kleines bisschen Stolz keimte doch in dem ein oder anderen von uns auf – vor dem Kurs hätte man sich so manchen Hang nicht zugetraut. Und tatsächlich hatten wir gerade da den größten Spaß!
Es war ein lehrreicher, lustiger und auch sehr sonniger Skitag. Danke an Thomas!
(Text: Monika Hofmeister; Fotos: Thomas Sebald, Didi Schönauer, Helmut Hofmeister, Monika Hofmeister)
Tour auf die Tristmahlnschneid bzw. Spitzstein
Als Schneeschuhtour auf die Tristmahlnschneid geplant, wurde auf Grund der geringen Schneelage umdisponiert. Stattdessen gingen wir bei Frühlingstemperaturen auf den Spitzstein (1.596 m). Vom Wanderparkplatz Sachrang ging es durch Wald und über Wiesen hinauf über das Spitzsteinhaus auf den Gipfel. Die Wege waren teilweise noch vereist und Grödl waren insbesondere bei steileren Abschnitten sehr hilfreich.
Am Gipfel hatten wir einen fantastischen Blick auf das Inntal, über den Zahmen und Wilden Kaiser bis in die Zentralalpen. Der Abstieg über die Auer Alm gewährte uns noch einen Blick auf unser eigentliches Ziel, die Tristmahlnschneid. Bei unserer Einkehr in der Altkaser Alm genossen wir u. a. leckeren Kuchen, saßen draußen in der Sonne und wurden begleitet von Klängen eines Diatonischen Akkordeons. Der weitere Abstieg erfolgte über die Straße bzw. Forstweg zurück zum Parkplatz.
Danke an Angelika für die gute Führung. Es war eine schöne Tour, die auf Grund der geringen Schneelage und der Wärme eher ein Gefühl von März als von Hochwinter erweckte.
Bericht Dorothea Friemel, Fotos aus dem Teilnehmerkreis



























































