Zwölferhorn

Die Kletteroldies waren wieder einmal unterwegs. Diesmal auf der Suche nach Schnee mit den Ski. Als Ziel war das Zwölferhorn ausgerufen. Neun Oldies folgten diesem Ruf und so wurde der AV-Bus voll. Von Tommy gesteuert starteten wir um 7 Uhr am Bahnhof Burghausen. Nach der Ankunft in der Tiefbrunnau gab´s erst mal den großen LVS-Check bevor wir Richtung Gartenberg loszogen. Alois war vorneweg da er seinen Kreislauf schnell auf Betriebstemperatur bringen wollte. Nach der Mehlsackalm kam der steile Aufstieg zum Gartenberg. Schnee war gerade noch ausreichend vorhanden. In weitem Bogen, die Aussicht in mitten der Osterhorngruppe genießend, erreichten wir die Pillsteinhöhe. Nach kurzer Pause ging´s dann am Kamm entlang zum Zwölferhorn. Vor einer heiklen Stelle, an welcher Schotter den Lauf der Ski bremsen würde, wurden wir von zwei Tourengeherinnen gewarnt. Es hätte da einen zerlegt, hieß es. Wenig später hatten wir die Stelle umschifft und standen bald darauf auf dem Zwölferhorngipfel. Hier wieder vereint mit unserem Vorauskommando. Der nordseitige Hang zur Sausteigalm hatte noch ausreichend Pulverschnee. Bei umsichtiger Spurwahl konnten wir noch einige Schwünge im besten Pulver ziehen. Da die Sausteigalm geschlossen war, holten wir nach rascher Fahrt auf der Almstrasse, die stärkende Einkehr in Kathis Blumencafe nach. Dank an Tommy unseren wackeren Fahrer.

BANFF 2025 in Burghausen

Auch 2025 hat unsere DAV Sektion das BANFF Mountain Filmfestival wieder nach Burghausen geholt.

Wie können wir nachhaltiger leben und reisen? Wann müssen wir Verantwortung übernehmen und wann sollten wir sie besser abgeben?

Die Filme der Banff Tour 2025 geben neue Denkanstöße und zeigen, dass es manchmal wichtiger ist, sich selbst Grenzen zu setzen, anstatt sie zu überschreiten.

5 Filme, in denen es um Spitzensportler im Klettern, Freeriden, Slopestile und um eine Ultraläuferin geht. Die Herausforderungen denen die Sportler sich stellen (mussten!), sind jedoch ganz anderer Art. 

Samstag, 15. Februar 2025 im Ankersaal – Beginn 19.00 Uhr – Einlass ab 18.30 Uhr

Karten vor Ort gibt´s in Burghausen, Bürgerhaus und im Ticketbüro am Stadtplatz

Karten online hier

 

Neue Routen im Boulderbereich!

Wir schrauben neue Routen im gesamten Boulderbereich und bei 2 Umlenkern in der Halle.
Deswegen ist von Samstag, 14.12.24 10:00 bis Sonntag, 15.12.24 18:00 der Boulderraum für den Kletterbetrieb gesperrt.
Der Innenbereich der Kletterhalle ist weitesgehend nurzbar.

Klettergruppe Monkey-Kids entdeckt die Trostberger Boulderhalle

Den schulfreien Buß- und Bettag haben wir als Gruppe zum Anlass genommen und haben uns am Vortag, unseren regulären Kletterdienstag, etwas mehr Zeit genommen und sind nach Trostberg in die frisch eröffnete Boulderhalle “Captain Cook” gefahren. Die Halle bietet, im Vergleich zum eigenen Boulderbereich, eine nur geringfügig größere Fläche von 1400qm. Im Erdgeschoss können sich kleinere Kinder an leichten, kürzeren und vielfältigen Bouldern ausprobieren und zudem in den Tunneln hinter den Wänden verstecken und austoben- Ein Einsteigerbereich mit Bouldern der Schwierigkeit 1-5 rundet zusammen mit einer Videospiel Boulderwand den Bereich ab. Im Obergeschoss erwartete uns eine schier unglaubliche Anzahl von Bouldern auf vier Bereichen. An jeder Wand finden alle den passenden Schwierigkeitsbereich, was es wirklich zu einem mega gelungenen Ausflug machte für unsere bunt gemischte Gruppe. Ein Ausflug, der sich sehr gelohnt hat und den wir jedem empfehlen können.

Wir bedanken uns herzlich für den gesponserten, actionreichen Tag!

EOFT 2024

Mit den sechs neuen Filmen der EOFT 2024 erlebst du die Welt von ihrer abenteuerlichsten Seite – und oft braucht man dafür weniger, als man denkt: Ein paar Freeride-Ski, ein Longboard, ein Mountainbike oder sechs gebrauchte Europaletten – zum Beispiel für eine wilde Floßfahrt in Schweden…

Am 10. Dezember macht das EOFT wieder Station in Burghausen, diesmal im Stadtsaal mit Beginn um 19.30 Uhr.
Tickets gibt es hier online

DAV-Mitglieder erhalten beim Online-Ticketkauf 10% Rabatt mit dem Code “DAV4EOFT24”

Der DAV Burghausen verlost 2 Tickets für diese Veranstaltung!
So einfach kannst Du gewinnen: Bei Deinen Berg-, Rad-, Kletter- oder Wintertouren in diesem Jahr hast Du sicher tolle Fotos geschossen. Wir suchen ein Titel- und ein Rückseitenbild für unser kommendes Programmheft 2025. Die beiden Gewinner Bilder werden auf unserem nächsten Programmheft abgeduckt und bekommen jeweils ein Ticket.
Bilder kannst Du uns gerne bis zum 07. Oktober per Mail senden.

Das Programm 2025 ist da!

Freimahderköpfl-Lattenbergstoa

Alpenwanderer-Tour: Freimahderköpfl-Lattenbergstoa

Rechtzeitig beim Einbiegen des AV-Busses in den Friedhofsparkplatz in Bayerisch Gmain lichtete sich der Nebel und es blieb den ganzen Tag sonnig, wenn es auch noch recht frisch war, als wir losgingen. Nach einem kurzen Aufwärm-Abstecher war dann auch der richtige Pfad gefunden und es ging recht steil bergan entlang der Löwenschlucht hinauf zum ersten Aussichtspunkt, dem Lattenberg, mit schönem Blick hinaus auf das Nebelmeer unter uns. Ein guter Steig führte uns über einige Aufschwünge dann hinauf zum Freimahderköpfl mit einer gemütlichen Rastbank und einem herrlichen Ausblick auf die Gipfel rundherum und das Nebelmeer über Reichenhall und Salzburg. Der Weg ging erst wieder ein Stück zurück und dann die steilen Hänge hinab in den schattigen und recht kühlen Speikgraben. Brücken halfen über zwei Bäche hinüber und auf der anderen Seite stiegen wir wieder recht steil bergan, so dass bald keiner mehr frösteln musste. Nach Erreichen des Kammes war noch ein kurzes, felsiges Gratstück zu überwinden und nach einer kleinen Kraxelei war das blitzeblanke Gipfelkreuz des Lattenbergstoa erreicht. In der Zwischenzeit war auch der Nebel im Tal weniger geworden und bei der folgenden Brotzeit hatten wir Aussicht pur. Der Abstieg ging über einen Waldsteig an der Hochplatte vorbei hinab ins Tal und zum Ausgangspunkt zurück. Bei einer wohlverdienten Kaffeepause fand die Tour dann einen würdigen Abschluss.

Text und Bilder: Maximilian Baumgartner

Wanderreise Cinque Terre vom 6.10. – 12.10.2024

Die Anreise an die ligurische Küste erfolgte mit dem Nightjet der ÖBB von Salzburg nach Levanto ohne umsteigen. Zu einer ersten Orientierung im Ort hatten wir nach dem Einchecken im Hotel Palace reichlich Zeit um den überschaubaren Ort zu inspizieren. Sei es ein Spaziergang am Strand oder ein Cappuccino in einer der vielen Bars an den verkehrsberuhigten Sträßchen. Ziel der ersten Wanderung war die nördlichste der 5 Dörfer: Monterosso. Die moderate Wanderung führte über Straßen und Pfade zum Punta Mesco und dann hinab nach Monterosso. In dieser Gegend lud der Erdbeerbaum mit reifen Früchten am Wegrand zum Naschen ein. Trotz Bewölkung und leichtem Regen konnten wir die herrliche Landschaft genießen. Der regenreichste Tag war wohl Dienstag. Wir nutzten den nicht ganz so nassen Vormittag um nach Bonassola zu wandern und blieben auch im starken Wind auf Kurs. Am Mittwoch war die Wanderung nach Portofino angesagt. Dort hatten wir Glück den Ort ohne Massen an Kreuzfahrtschiff-Touristen vorzufinden. Es war sogar eine Wanderung bis zum Leuchtturm möglich. Zum Mittagessen fanden wir rechtzeitig, als ein Regenguss im Anmarsch war, ein Lokal mit Biergarten und Überdachung. So konnten wir, abgesehen von dem Bach der am Boden durchlief, trockenen Hauptes Spaghetti und Fisch genießen. Am nächsten Tag besichtigten wir die fünf Dörfer Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso. Natürlich blieb die Via dell’ Amore nicht auf der Strecke. Sie wurde erst 2024 nach langer Reparatur wieder freigegeben und ist, wegen dem großen Ansturm an Touristen, in nur einer Richtung begehbar. Wir merken an dieser Stelle von den Touristen nichts, nur in den Dörfern konzentrierten sich die Massen. Kaum ging der Wanderweg über die Berge hatte man seine Ruhe. Die Top-Wanderung fand am Freitag statt. Wir fuhren mit dem Zug nach Riomaggiore und machten uns auf den Weg nach Porto Venere. Wunderbare Ausblicke auf die Steilküste, Meer und Landschaft sorgten bei Sonnenschein für Begeisterung. Die Rückfahrt mit dem Schiff machte zu hoher Seegang unmöglich. So nahmen wir das Boot nach La Spezia und fuhren mit dem Zug zurück. Am Abreisetag war noch genügend Zeit sich bis 18 Uhr die Zeit zu vertreiben. Sei es am Strand, einer Bootsfahrt nach Riomaggiore (die am Samstag wieder möglich war) oder einer Wanderung auf den Mt. Streghe und Mt. Rossola. Am Sonntagmorgen kamen wir pünktlich in Salzburg an. Für alle war die Reise, abgesehen von den gewöhnungsbedürftigen Umständen im Liegeabteil, ein Genuss.

Großes Hundshorn bei Lofer

Am Sonntag ging es bei schönem Wetter in die Berge. Ziel war diesmal das Große Hundshorn südlich der Reiteralpe bei Lofer. Es ist ein selten besuchter, aber toller Aussichtsberg. Start war am Parkplatz bei St. Martin. Die Strohwollner Schlucht war leider wegen Steigerneuerung gesperrt und so führte unser Weg daran vorbei. Ein schönes Steiglein führte uns durch Bergwald hinauf zur Scheffsnother Alm und weiter über Almwiesen zum Hundsattel. Hier zweigte der Gipfelsteig ab, der unerwartet noch eine Scharte mit Gegenanstieg bereit hielt. Am 1705m hohen Gipfel gab es die wohlverdiente Brotzeit und einen grandiosen Rundblick auf die Chiemgauer Alpen, zum Venediger und auf die steilen Südwände der Reiteralpe-Gipfel. Danach wanderten wir zurück zum Hundsattel und südseitig hinab zur gleichnamigen Alm. Nach 3km Forststraße durch die schönen Berghöfe des Wildentals, erreichten wir die Wildenbachschlucht, die uns mit 2 stürzenden Wasserfällen für die gesperrte Klamm entschädigten! Bei nachmittäglichem Sonnenschein wanderten wir durch den Herbstwald, das Tal hinaus zum Parkplatz. Einen gemütlichen Ausklang gab’s beim Wurznwirt in Schneitzlreuth, wo eine gelungene Tour an einem goldenem Herbsttag ausklang.                      Harald Wagner   

 

Hochfelln über die Thoraualm

Ich mag den Hochfelln….wirklich….der Hochfelln ist für mich ein echter Allrounder. Man kann ihn von allen Seiten in verschiedenen Schwierigkeitsstufen begehen und jeder Bergwanderer kommt auf seine Kosten. Und wenn man nicht gerade im Hochsommer den Gipfel stürmt, kommt man auch in den Genuss, die 360° Grad Gipfelaussicht in Ruhe zu genießen. 

Unsere Tour startete vom Wanderparkplatz der Staudiglhütte. Im wabernden Nebel gings gerade richtig zum Einlaufen über eine breite Forststraße zur Thoraualm. Schon hier lichtete sich der Nebel und machte den Blick zurück ins Tal für ein schönes Wolkenspiel frei. Nach der letzten Hütten folgten wir wesentlich steiler rechts dem Wiesenweg Richtung Fellhorn. Nun war es sogar Zeit die Jacken auszuziehen, Hosen abzuzippen und die Sonne zu genießen. Der Wiesenweg führte schließlich mit einem Steig zusammen. Dann wurde es spannend. Holzstufen, etwas brüchiges Gelände und nochmals steiler aufwärts. Ein schmaler Weg durch die Latschen öffnete sich uns, kurzzeitig ging es flach weiter und man konnte unser Ziel, das Hochfellnhaus erkennen. Nochmal ein kurzes Konditionstraining und wir erblickten die Bergstation und die Taborkapelle vor uns. Unsere Brotzeit hatten wir uns redlich verdient. Dann folgte natürlich der obligatorische Besuch des Gipfelkreuzes und gemütliches Beisammensitzen vor dem Hochfellnhaus. Über uns blauer Himmel – unter uns ein Wolkenmeer, aus dem nur ein paar wenige Gipfel herausspitzten. Weitaus weniger anspruchsvoll stiegen wir über die Farnbödenalm ab. 

Es war ein toller Tag. Es gab viel zu lachen, gute Gespräche und obendrein eine Bergkulisse in den wunderschönen Farben des Herbstes.