Skitourentage auf der Neuen Bamberger Hütte

Die Ausgangssituation war spannend: Würden wir in den Kitzbühler Alpen ausreichend Schnee finden für unser Vorhaben? Auf den Weg machten sich trotzdem:  Tommy, Lisa, Lorenz, Jenny, Ingo, Helmut und Monika.Tatsächlich konnten wir am Parkplatz im „Kurzen Grund“ bereits voller Optimismus die Ski anschnallen weil alles schön verschneit war. Dieser Optimismus trübte etwas ein, als wir uns zwischendurch  mit den Skiern in der Hand am Sommerweg von einer Eisplatte zur nächsten durchkämpften.

Aber: Angekommen auf der Neuen Bamberger Hütte blickte man  zuversichtlich nach oben: Hier lachte die Sonne und glänzte der Schnee. Und Gerüchte besagten, dass es da oben „Buiver“ zu finden gäbe. So schnallten wir nochmal die Ski an und suchten (und fanden!!!) tatsächlich noch etwas unverspurtes Gelände für ein paar schöne Schwünge zurück zur Hütte.

Spannend wurde es auch vor dem Abendessen: Der Wirt verriet aus taktischen Gründen nicht, was er uns vorsetzen würde. Aber die Überraschung war postitv:  das Abendmenü stellte sich als hervorragend heraus.

Das Ziel am nächsten Tag war der Gipfel des „Östlichen Salzachgeier“s. Zeitig schlurften wir los. Denn es lag eine ordentliche Strecke vor uns.  Am Markkirchl, das die Grenze von Tirol und Salzburg markiert, bogen wir ab bis wir  zur „Ersten Brücke der Salzach“ kamen, die über die  eigentlich recht unscheinbaren Quelle unsers  heimatlichen Grenzflusses führte. Von nun an ging es stetig bergauf. Die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel wurde es noch richtig steil, und so  absolvierten wir diese ohne Ski und teilweise auf „allen Vieren“. Die herrliche Aussicht dort oben, sowie die wunderbaren Abfahrten wieder hinunter wurden dokumentiert von „Sumsi“, der Drohne aus Ingos Rucksack. Sie hat ihn brav verfolgt, und wunderbare Filmsequenzen geliefert.

Am folgenden Morgen war weiterhin Sonne und Motivation  in ausreichender Menge vorhanden. So zog unsere Gruppe nochmal aus, fanden einige pulvrige Hänge, die noch absolviert werden “mussten“. Somit fanden die Tage einen wunderbaren Ausklang. Vielen Dank, Tommy für die wieder einwandfreie Planung und Führung durch die Tage und allen anderen für die so angenehme Begleitung.

(Text: Monika Hofmeister, Bilder: Monika, Lisa Wimmer)

Schneeschuhtage im Dreiländereck

An einem Freitag, bei leichtem Nieselregen, starteten 14 Schneeschuhbegeisterte in Richtung Lusen im Bayrischen Wald. Organisiert und geplant war das Wochenende von Angelika, unterstützt bei den Touren wurde sie von Helmut. Im Gegensatz zu den Vorjahren gab es genügend Schnee, so dass wir immer schon kurz nach dem Parkplatz die Schneeschuhe anlegen konnten. Für den 1. Tag war eine Rundtour auf den Lusen (1373m) geplant. Mit Start in Waldhäuser und vorbei an der gläsernen Arche ging es dann mäßig steil aufwärts.  Über die „Himmelsleiter“ , wo mancher dann doch etwas aus der Puste kam, erreichten wir den steinigen Gipfel und hatten bei strahlendem Sonnenschein eine gute Fernsicht bis weit ins Tschechische und in Richtung Alpen. Nach einer sonnigen Mittagspause am Lusenschutzhaus ging es wieder zurück zum Parkplatz. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser Hotel Breitenberger Hof in Breitenberg im Dreiländereck, wo wir mit Saunabesuch und üppigem Abendessen den ersten Tag gemütlich ausklingen ließen.

Am Samstag war das Tagesziel der Dreisessel mit Einkehrmöglichkeit im Berggasthof Dreisessel. Von Oberschwarzenberg stiegen wir, vorbei am östlichsten Punkt Bayerns, zum Dreiländereck auf. Entlang des Grenzkamms, in mehrmaligem Auf- und Ab und in dichten Wolken, wanderten wir hinüber zum Dreisesselgipfel und zur Einkehr im Berggasthof. Nach leckerem Linseneintopf/Kaffee/Kuchen … waren wir wieder aufgewärmt und motiviert für den Rückweg. Der Adalbert-Stifter-Steig führte uns über das „Steinerne Meer“, einem Meer von Granitblöcken, welche durch die grün-gelben Flechten ein interessantes Farbspiel boten. Nach ca. 13 km und 600 Hm war das Abendessen mit obligatorischem Blutwurz mehr als verdient!

Der letzte Tag war der Besteigung des Tschechischen Plöckenstein (1379m) gewidmet. Nach einem eisigen, steilen Anstieg zur „Teufelsschüssel“ und der Besteigung dieser, wanderten wir über Forststrassen und kleine Steige hinauf zum Felsaufbau des Plöckenstein. Leider ließen dichte Wolken und leichtes Schneegestöber wenig Aussicht zu. So wendeten wir uns nach einer Mittagspause wieder dem Grenzkamm zu, wanderten, diesmal von der anderen Seite kommend, zum Dreiländereck und beendeten die Tour mit Abstieg zum Parkplatz. In Oberschwarzenberg kehrten wir ein und bei Schweinebraten, Kaffee und Kuchen klang diese 3-Tagestour gesellig aus.

Das Wetter hätte uns etwas mehr verwöhnen können. Trotzdem waren es wieder sehr schöne, erlebnisreiche Schneeschuhtage im Grenzgebiet von Bayrischen Wald, Böhmerwald und Sumavaregion.

Servus! Hans Huber

Alpenwanderer auf dem Gaisberg

Zu einer Winterwanderung machte sich ein Gruppe Alpenwanderer im voll besetzten Sektionsbus auf nach Salzburg. Pünktlich zum Start vom Schmedererplatz lichtete sich der Nebel immer mehr und es dauerte nicht lange, bis man in der Sonne die wärmsten Kleidungsschichten im Rucksack verstauen konnte. Der Weg führte über die Gehrsbergalm und nach Überqueren der Gaisbergstrasse auf gutem Steig an einem Felsfenster vorbei, das natürlich fotografiert werden musste. Nachdem der Schnee auf dem teils doch steilen Weg immer mehr wurde, wurden zur Sicherheit die Grödel montiert und so ging es ohne Problem zum Gaisberggipfel. Hier erwartete uns ein wolkenloser Himmel und eine fantastische Fernsicht. Das Genießen des Ausblicks auf die Stadt Salzburg mit dem Watzmann als Hintergrund und des ganzen Panoramas mit Dachstein bis zur Hochalmspitze in der Ferne erforderte dann auch eine ausgedehnte Gipfelbrotzeit. Der Abstieg erfolgte dann auf schönem Weg gemütlich über die Zistelalm und die alte Trasse der ehemaligen Zahnradbahn zurück zum Ausgangspunkt. Nachdem der Nachmittag noch jung war, ging sich auch noch eine Kaffee-Einkehr in Bergheim aus für eine kleine Nachbesprechung.

Fotos: Baumgartner

Kammwanderung am Eibleck

11 Alpenwanderer trafen sich am sonnigen Dienstagmorgen (4.11.), um in unsere schöne Bergwelt zu fahren. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt, erreichten wir den Parkplatz Spielbergmaut in der westlichen Osterhorngruppe. Schon hier bot sich ein grandioser Blick übers Salzachtal auf die Berchtesgadner Alpen. Gut gelaunt begannen wir unsere kleine Wanderung durch einen Bergwald zum Moser-Denkmal, das an einen Förster erinnert, den ein Wilddieb erschoss. Kurz darauf kamen wir auf den Grünsattel. Von dort aus ging es nur noch sonnig weiter. Ein kurzer und schöner Aufstiegspfad führte uns zum Kallersberg (1.401 m), mit seinem sehr naturbelassenen Gipfelkreuz. Weiter am Kamm entlang, gelangten wir zum höchsten Punkt der Tour, das Eibleck, mit 1.518 m ü.d.M. Hier steht ein wahres Kunstwerk von Gipfelkreuz aus aufwändig gestaltetem VA-Stahl. Von hier grüßte schon das schneebedeckte Dachsteinmassiv herüber. Etwas absteigend, an urigen Baumruinen vorbei, ging es zum Ochsenberg (1.478 m), welcher ein hervorragender Aussichts- und Brotzeitplatz ist. Eine fast Rundumsicht vom Tennegebirge über die Berchtesgadner und Chiemgauer Alpen, Bayer- und Böhmerwald, bis hinüber zum Höllen- und Toten-Gebirge, eröffnet sich hier und verschönerte unsere ausgiebige Pause. Für unser gemeinsames Gipfelfoto haben wir sogar noch einen netten Fotografen gefunden.

Der Abstieg über die sonnigen Eibleck-Almen zum Parkplatz war dann schnell geschafft. Nach ein wenig Suchen fanden wir auch noch ein kleines Cafe, in dem unsere 11er-Gruppe gerade noch Platz hatte. Der Tagesumsatz mit Kuchen und Kaffee war dank uns auf jeden Fall gesichert. 😉  Durch einen kleinen Navi-Fehler gestaltete sich die Heimfahrt noch abwechslungsreicher und interessanter als die Hinfahrt. Es war ein super November Bergtag mit viel Sonnenschein, der für den eher trüben Oktober entschädigte!

Text: Harald
Fotos von den Teilnehmern

Brunnkogel im Höllengebirge

Am Samstag, den 20. September starteten wir bereits um 6.30 Uhr am Bahnhof Burghausen zu unserer Tour auf den Brunnkogel. Aufgrund der angesagten warmen Temperaturen, der Länge der Tour und der Anfahrt ging es schon früh los in Richtung Salzkammergut.

Nach einer ruhigen, abwechslungsreichen Fahrt, erreichten wir den Parkplatz am Taferlklaussee und wanderten gegen 9.30 Uhr los. Sieben Wanderbegeisterte gingen mit mir in die Aufwärmrunde 200m aufwärts und 220m wieder abwärts, zum hinteren Langbathsee. Vom Ostuferweg aus bewunderten wir herrliche Bergspiegelungen im See. Hier begann der Aufstieg über den Schafluckensteig. Kühn schwingt sich der gut versicherte und aussichtsreiche Steig an einem Felsriegel hinauf. Durch ein Bergwaldstück ging es moderat, in der Flanke wieder steiler und voll in der Sonne, zuletzt felsig hinauf zum Brunnkogel, 1708 m. Er trägt, das mit 14 m, höchste Gipfelkreuz der Ostalpen. Es ist kurz vor halb zwei Uhr als wir uns die verspätete Gipfelbrotzeit schmecken ließen. Gestärkt und pünktlich 14 Uhr, traten wir den Rückweg über die zerfurchte Hochfläche des Höllengebirges an. Um 15 Uhr erreichten wir das Hochleckenhaus und waren wieder im Zeitplan. Das Haus hat eine wunderschöne Lage, eine freundliche und schnelle Bedienung, sowie zivile Preise. Der Abstieg von hier war noch einmal sehr fordernd, aber auch wunderschön und wild. Durchs obere und untere Aurachkar, am Jausenstein vorbei, ging es endlos hinab zum Taferlklaussee und unserem Parkplatz. Ein langer aber eindrucksvoller Bergtag geht mit der zweistündigen Heimfahrt zu Ende.

Text: Harald Wagner
Fotos: von den Teilnehmern

Über die Einsiedelei in Saalfelden und die Peter-Wiechenthaler-Hütte auf den einsamen Schartenkopf

Am Samstagmorgen Anfang September traf sich die vierköpfige Damen-Gruppe zur Abfahrt nach Saalfelden.

Schon sehr schnell nach dem Start am Parkplatz Bachwinkel standen wir quasi schon auf der Terrasse der Einsiedelei am Palfen. Der Eremit Alois war schon fleissig dabei die Eremitage herauszuputzen – schließlich war heute Gottesdienst angesagt bei ihm. Dennoch nahm er sich auch Zeit für einen kleinen Ratsch. Zum Abschied gab er uns noch seinen Segen und seine guten Wünsche mit auf den Weg.

Über die Steinalm führte uns der weitere Pfad über Wald- und Almgelände. Anschließend folgte der ausgesetzte, immer wieder mit Trittstufen, Leitern und Seilen gesicherte Steig hinauf zum Kienalkopf, wo die Peter-Wiechentaler-Hütte thront. Dort entschlossen wir uns spontan für einen Spaziergang in Hüttennähe bis zur Weißbachlalm. Hier war noch genug Zeit, die Nachmittagssonne zu genießen. Der Tag ging zu Ende mit einem hervorragenden Abendmenü im Panoramagastraum während draußen die Sonne stimmungsvoll hinter den Steinbergen verschwand.

Am Sonntagmorgen wanderten wir hinauf bis zur Weißbachlscharte: Das Tor zum Steinernen Meer. Hier schweifen die weiten Blick über die karge Felslandschaft mit den markanten Gipfeln wie Großer Hundstod, Watzmann, Schönfeldspitze. Anschließend führte uns noch eine leichte Kraxelei im weglosen Gelände zum höchsten Punkt: dem Schartenkopf, ein wenig begangener Gipfel ohne Kreuz aber einer traumhaften Aussicht in alle Richtungen.

Auf dem Rückweg gab es noch einen Nachmittagskaffee an der Hütte. Zum anschließenden Abstieg ins Tal wählten wir nicht den kürzesten Weg, sondern den etwas spannenderen Jagasteig. Dieser ist teilweise durchaus anspruchsvoll. So wurde es für uns auch hier nie eintönig. Ein steter Wechsel zwischen wandern, steigen, schlendern, kraxeln brachte uns nach unten.

Zwei ausgefüllte, sonnige, bewegte, unterhaltsame Tage liegen hinter uns. Liebe Helga, Maria und Irmi: Es war mir eine Freude, mit Euch unterwegs gewesen zu sein! Gerne wieder!

(Text: Monika Hofmeister, Bilder: Monika Hofmeister, Helga Buschinger)

Bergwanderwoche 2025 im Allgäu

Die Bergwoche vom 31. August bis 7. September im Kleinwalsertal

Mit großer Erwartungshaltung wurden wir, per Bustransfer von der Burghauser Firma Brodschelm, nach Riezlern gefahren. Viele unserer Bergfreunde nutzten gleich am Anreisenachmittag die Gästekarte, um bei bestem Wetter mit der Kanzelwand-Seilbahn zu fahren und den gleichnamigen Gipfel zu besteigen. Die Kanzelwand ist ein 2058 m hoher Nebengipfel der Oberstdorfer Hammerspitze in den Allgäuer Alpen. Es gab auch 2 Regentage, die für alle in die Breitachklamm und am anderen Regentag in das Schwarzwasser-Tal und zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf führten. Die Touren wurden von Harald geplant und Unterstützung erhielt er von den Wanderführern Jutta, Sabine, Hans und Max, denen wir für ihren Einsatz danken. Es ging auch zum Walmendinger Horn, zum Fellhorn und Söllereck, dem Widderstein, zum Hahnköpfle beim Hohen Ifen, Kuhgehrenspitze und Grünhorn. Die Walser Hammerspitze, der Hohe Ifen, der Gottesacker und das Nebelhorn, waren besonders beeindruckende Touren. Mit der Gästekarte konnte man die Busse und Seilbahnen so oft kostenlos nutzen wie man wollte. Unser Hotel war wieder mal ein super Glücksgriff, mit Sauna und Hallenbad ausgestattet, um sich nach den Wanderungen zu regenerieren. Die Hotelchefin war immer nett und freundlich, trotz der vielen Arbeit. Wir profitierten von einem super guten Essen, auch ohne einem Auswahlmenü. Wir sagen „Danke“ an unsere Bergfreunde, für ihren umsichtigen, unfallfreien und kameradschaftlichen Zusammenhalt. Abends saßen wir immer in gemütlicher Runde beisammen.

Und zu guter Letzt, waren alle so begeistert und des Lobes voll, dass sie sich das Kleinwalsertal noch einmal gewünscht haben! Harald und Angelika!

Der Kleine Göll – zu Unrecht im Schatten des Hohen Gölls

Unsere Idee: Eine Sektionsübergreifende Tour mit dem DAV Teisendorf. Die Ausführung dieser begann beinahe mit einem “doppelten Fehlstart”.

Die Herausforderung der Burghauser: das „Schlüsselkasterl“ für den Sektionsbus befand sich nicht mehr an gewohnter Stelle. Dank Ludwigs Spürsinn wurde trotzdem der Autoschlüssel schnell gefunden und wir waren alle pünktlich unterwegs.

Aus Teisendorf vernahmen wir zwischenzeitlich die Nachricht, dass es auch hier Startprobleme gab: deren hochmoderne digitale App zum Öffnen des dortigen DAV-Buses hatte versagt. Und somit begaben sie sich verspätet auf die Reise.

In Golling angekommen, marschierte die achtköpfige Gruppe aus Burghausen zunächst alleine los. Völlig menschenleer konnten wir am unteren Part der Wanderung  den beeindruckenden Wasserfall bestaunen.
Anschließend ging es schnell sehr stramm steil bergauf. Als wir den Bergwald verließen, war auch schon das meiste geschafft. Nach ein paar weiteren Minuten mit etwas Hand an der felsigen Passage anlegen, stehen wir am Gipfel mit der weiten Aussicht über das Tennengau und auf der anderen Seite zum Untersberg, der Rossfeldstrasse und dem Kuchler Kamm, der sich hinüber zieht zum Hohen Göll.

Es dauerte schließlich nur wenige  Minuten und schon kam auch unsere „Verfolgertruppe“ aus Teisendorf an. So stehen nun 16 Personen gleichzeitig am einsamen Gipfel. Vermutlich herrscht selten so ein Trubel hier wie gerade an diesem Tag.
Als es ans Abmarschieren ging, schieden sich die Geister, ob nun der Bärenstuhl-Gipfel im Abstieg noch „schnell“ mitgenommen werden soll, oder doch lieber nicht. Da Übungsleiter in ausreichender Anzahl vorhanden waren, machte sich ein Teil gemütlich auf den Weg nach unten. Die beiden anderen Gruppen bestiegen noch den Gipfel des Bärenstuhls.

Treffpunkt war schließlich der  Wirt im Tal, wo wir uns nach und nach alle einfanden und noch bei einem gemütlichen Ratsch den Tag ausklingen lassen konnten.

Es war ein gelungener Tag und im nächsten Jahr wird es bestimmt eine Wiederholung der Kooperationstour geben. Laßt euch überraschen.

Vielen Dank an meine Mitorganisatorin Bettina Köllerer vom DAV Teisendorf und nicht zuletzt an meine „zachen“ Mitgeher(-innen) Ludwig, Edeltraud, Renate, Maria, Simone, Babsi und Christian.

Kloane Reibn

Etwas pessimistisch wegen der schlechten Wetterprognose aber auch optimistisch, dass es doch so schlimm nicht kommen werde, machten wir uns mit dem DAV-Bus auf Richtung Hinterbrand.

Auf dem Weg hinauf über die Mitterkaseralm verzogen sich Wolken und Nebelschwaden immer mehr und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir das Stahlhaus. Alle waren „auf Betriebstemperatur“ und nach einer kurzen Trinkpause machten wir uns gleich an den Anstieg zum Schneibstein. Etwas herausfordernd war der Pfad im Mittelteil, bei dem es recht batzig war und die Felsen entsprechend rutschig. Mit entsprechender Vorsicht ließen wir die Passage hinter uns und standen schließlich völlig alleine bei 2.276m auf dem Gipfel. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto und einer wohl verdienten Brotzeit machten wir uns wieder auf den Weg hinab zur Windscharte und weiter zum Seeleinsee. Mittlerweile sorgten dort aufziehende Nebelschwaden und Wolken für schon fast mystische Stimmung über dem See und den herum aufragenden Gipfeln. Es folgte jetzt der Abstieg durch den Stiergraben, meist im Wald, und es zog sich etwas hin, bis wir das offene Gelände der Priesbergalm erreichten. Hier gönnten wir uns nochmal eine kleine Pause vor dem „Endspurt“ zurück nach Hinterbrand. Zufrieden nach einer durchaus langen, aber herrlichen Bergtour, noch dazu bei unerwartet guten Wetterverhältnissen, stiegen wir in den DAV-Bus zur Heimfahrt.

Fotos: Federholzner, Baumgartner
Bericht: Baumgartner

Bergwoche 2025 im Kleinwalsertal: Großer Widderstein (2.533m)

Nach einem regnerischen Tag war am 3. Tag der Bergwoche wieder gutes Wetter angesagt und so konnten wir die Tour auf den höchsten Berg im Kleinwalsertal, den Großen Widderstein, angehen. Bequem fuhren wir mit dem Walserbus morgens ans Talende. Erst ging es recht gemütlich hinein ins Gemsteltal, meist noch im Wald, bis wir dann doch zügig bergauf stiegen und an der Oberen Gemstelalpe vorbei den Gemstelpass erreichten. Bald war nun die Widdersteinhütte (2.010m) nach 2 ½ h Gehzeit erreicht und unser Ziel stand in voller Pracht vor uns.

Wir hielten uns aber nicht lange auf, denn immerhin hatten wir noch fordernde 500Hm Gipfelanstieg vor uns. Schnell waren wir in einem felsigen, teils recht steilen alpinen Steig und hin und wieder musste man schon mal mit den Händen hinlangen. Nach 1 ½ h „im Fels“ war der Große Widderstein erklommen und wir konnten ein fantastisches Gipfelpanorama genießen. Bei einer kurzen Gipfelbrotzeit sahen wir dann schon bedrohliche Regenwolken heranfliegen und wir machten uns fluchs an den Abstieg. Es dauerte auch nicht lange, da begann es zu tröpfeln. Bevor wir aber die Regenjacken aus dem Rucksack holen mussten hatten wir schon ¾ des Felsabstiegs geschafft und der leichte Regen war auch bald wieder vorbei.

Für den Abstieg ins Tal machten wir uns dann auf den Weg zum Hochalppass und wir waren noch nicht weit gegangen, als plötzlich hinter einem großen Stein ein Mankei (Murmeltier) aus seinem Bau kroch und uns frech begutachtete. Nach einer entsprechenden Fotosession ging es dann weiter auf stellenweise matschigem Pfad ins Bärgunttal hinab, bis wir endlich die Bärguntalm erreichten. Freudig trafen wir dort noch Harald an, dessen Gruppe schon abmarschiert war, und wir gönnten uns zusammen eine wohlverdiente Erfrischung. Der Abstieg zur Bushaltestelle in Baad war dann schnell geschafft und wir kehrten noch rechtzeitig zum Abendessen zum Hotel zurück.

 

Beitrag: Maximilian Baumgartner
Fotos: Baumgartner, Obersteiner