
Almkogel statt Vormauerstein
Wir waren mal wieder im Salzkammergut unterwegs. Wegen der Schneelage entschieden wir uns für ein niedrigeres Ziel als laut Ausschreibung geplant - den Almkogel am Mondsee. Von der Scharfliger Höhe aus ging's steil aber aussichtsreich hinauf zum Gipfel des Almkogels. Hier wurden wir mit einem herrlichen Ausblick auf die Seenplatte des Salzkammerguts und die schneebedeckten, umliegenden Berge belohnt.
Bis hierher waren wir fast schneefrei unterwegs und so entschlossen wir uns, einen höhergelegenen Aussichtspunkt zu erklimmen. Da stapften wir dann aber im Schnee hinauf und wir genossen es als eine willkommene Abkühlung
Der Rückweg führte uns durch das schöne Zeppezau Tal hinab nach Hüttau. Nach Stärkung und Erfrischung bei der Fischhütte, wanderten wir am Krottensee vorbei, wieder zum Parkplatz.

Aussenbereich des Kletterzentrums gesperrt
Hallo Kletternde,
wegen Sanierungsarbeiten am Peter-Lösch-Pfeiler ist die Aussenanlage des Kletterzentrums vom Montag 15.April bis voraussichtlich Samstag 27.April gesperrt. Die Halle sowie die Boulderbereiche und Trainingsräume sind davon nicht betroffen.
Danke für euer Verständnis.Euer Kletterhallenteam

Feierabend Aktion: Müll sammeln am Mittermeiersteg
Am Dienstag vor Ostern trafen sich DAV Mitglieder mit Ariane und Judith vom Umweltamt Burghausen am Mittermeiersteg am Panoramaweg in Burghausen. Mit großen Mülltüten bestückt und mit Klettergurt und Seil gut gesichert machten sie sich daran, am steilen Abhang zur Salzach den Müll einzusammeln. Dosen, Bonbonpapier, Zigarettenstummel, Reste eines Plakates und jede Menge Flaschen, darunter auch Pfandflaschen waren hier "entsorgt" worden, obwohl ein Papierkorb in unmittelbarer Nähe steht. Das Hinweisschild zu den "neuen" Waldbewohnern, das das Umweltamt dort aufgestellt hat, wurde demnach ignoriert - schade. Aber jetzt ist der Hang wieder einigermaßen und hoffentlich für längere Zeit abfallfrei.
Danke an alle, die sich für eine Stunde Zeit genommen und die Umwelt ein wenig sauberer gemacht haben.
Wer dieses Mal keine Zeit hatte, kann sich Samstag 21. September 2024 merken. Dann führt der DAV die nächste Müll Sammelaktion im Rahmen des clean up Days der Stadt Burghausen durch.

Familiengruppe – Waldrundweg zur Burgruine Julbach
Die Familiengruppe war Mitte März wieder im Wald oberhalb von Julbach unterwegs: 11 Teilnehmer, davon 5 Kinder im Alter von 3-6 Jahren. Der Tag war sonnig und ziemlich warml Vielleicht schafften deshalb diesmal auch unsere Kleinsten die ganze Tour (ca. 3,5 km). Ab und zu konnten sich die Kinder selber den Weg aussuchen, was unendlich Spaß machte. Unser Naturforscher Raimonds hat im kleinem Teich sogar Wassermolche entdeckt! Zapfen-schießen konnte nicht fehlen; wir haben auch den Spiel Fichtenzapfenkacken ausprobiert, was aber eher die Erwachsene begeistert hat :-). An der Burgruine haben wir eine wohlverdiente Pause mit bester Aussicht gemacht. Danke allen Teilnehmern! Wir freuen uns auf nächste Tour mit Euch.
Markéta und Marek

Jugend Lawinen Abende
User Sebi ist neben seiner Tätigkeit als Jugendleiter bei uns im JDAV ehrenamtlich bei der Bergwacht Altötting für die bereitschaftsinterne Winter- und Lawinenausbildung verantwortlich,Im Rahmen von zwei „Jugend Lawinen Abenden“ führte er uns ausführlich in das Thema Lawinenkunde und Risikomanagement auf Skitour ein.
In einem ersten Vortrag haben wir uns einen Abend lang mit den Basics der Beurteilung des Lawinenrisikos beschäftigt. Dabei lernten wir den Lawinenlagebericht zu lesen, daraus die wichtigsten Einflussgrößen auf das Lawinenrisiko abzuleiten und 3 einfache und grundlegende Methoden zur Risikobewertung anzuwenden
In einem zweiten, anspruchsvolleren und längeren Vortrag beschäftigten wir uns mit der Entstehung von Schneebrettlawinen und den physikalischen Vorgängen in der Schneeschicht bei einem Lawinenabgang. Dabei sahen wir uns die unterschiedlichen Phasen der Schneebrettbildung und die dabei ablaufenden Prozesse in der Schneeschicht detailliert an. Nachdem die Grundlagen der Schneebrettbildung gesetzt wurden, haben wir uns darauf aufbauend mit dem Thema Vorhersage der Möglichkeit einer Schneebrettlawine beschäftigt, wobei wir insbesondere auf die notwendigen Bedingungen zur Entstehung eines Schneebrettes eingingen und detailliert unterschiedliche Arten von möglichen Schwachschichten kennen lernten.
Zu guter Letzt haben wir uns abschließend noch ein wenig mit der analytischen Lawinenkunde, also dem Graben und Interpretieren von Schneeprofilen sowie der Durchführung von Schneedeckenstabilitätstests beschäftigt.
Vielen Dank, lieber Sebi, für die informativen Abende!

…und wie die Challenge angenommen wurde!
Gleich 13 Wanderwütige und ein Hund nahmen die Herausforderung an und starteten am 16.03.2024 um 7 Uhr morgens vom Finanzamt Parkplatz Burghausen. Unser Ziel Weitwandern und die 30 km-Marke knacken.
Mit einem lauten Schlachtruf machten wir uns alle hochmotiviert und voller Tatendrang auf den Weg. Zunächst gings über die neue Brücke nach Österreich um am Salzachuferweg entlang zu laufen.
Auf dem breiten Weg kamen wir gut voran und bewunderten die schönen Ausblicke auf die Salzach. Schließlich folgten wird einem wunderschönen Pfad mitten durch die wilde Natur der Salzachauen. Ein paar wenige Bäume mussten noch überstiegen werden, der übrige Sturmschaden war schon beseitigt. Sogar die Sonne zeigte sich und es wurde richtig warm.
Die letzten Kilometer wanderten wir wegen der Renaturierungsmaßnahme Salzach auf einem neu angelegten Weg vorbei an großen Bärlauchfeldern bis zur Salzachbrücke und passierten die Grenze nach Deutschland. Die Hälfte war geschafft und an einem großen runden Tisch ließen wir uns die Brotzeit schmecken.
Hier verließen uns 3 Wanderer und unser Wanderhund – aber hallo!! 16 km am Stück gelaufen. Da kann man sich fest selbst auf die Schulter klopfen! Eine tolle Leistung.
Die übrigen Kämpfer traten den langen Heimweg an. Nach der Pause fiel es uns ein bisschen schwer uns wieder zu motivieren und die Beine zurück in den Wandermodus zu bringen. Unser Schlachtruf: „Wia weit gemma“ – „Ganz weit“ – und „mei gemma mia weit!“ lockte Energiereserven.
Wir liefen auf dem Damm wieder in den Wald hinein. Die Strecke fing an sich zu ziehen und die ersten brennende Fußsohlen und Schmerzen an allen möglichen und unmöglichen Stellen zeigten sich. Aprilwetter mit kurzen Regenschauern setzte ein. Und die Frage kam auf: „Warum tu ich mir das eigentlich an?“
Bald ging es weiter auf einen schmalen Pfad, der sich den Weg durch einen sehr ursprüngliche Landschaft bahnte. Keine Fahrradfahrer oder andere Wanderer waren heute unterwegs. Der Waldboden war dicht bedeckt von Schachtelhalmen und egal wohin der Blick fiel, man hatte wieder Ablenkung.
Nun mussten wir uns - zum Leid unserer Füße - mit harten Betonbelag und Kiesweg zufrieden geben. Das Wetter wechselte wie die Stimmung. Unterhadermark wurde erreicht. Kurze Pause….
Eine Wanderin entschied sich langsam vorzulaufen. Und plötzlich verfiel sie in einen regelrechten Wanderflow. Sie lief und lief und lief und das in einem ordentlichen Tempo. Es gab kein Halten mehr.
Auch alle anderen Wanderer motivierten sich gegenseitig. „Ach nur noch gut 5 Kilometer“ – „Die Stunde schaffen wir auch noch“ – „Des hamma glei“ – „Jetzt is eh scho wurscht“.
Wir passierten Raitenhaslach, die Marienberger Kirche, Tiefenau. Die Burg kam in unser Blickfeld und schließlich sahen wir die neue Brücke.
Wir feierten unser Ziel, umarmten uns und klatschen uns ab. Wir hatten es geschafft.
Zum Abschluss kehrten wir gemütlich im Hotel Post ein. Das hatten wir uns…


