
Bergbus 2026
2026 organisiert der DAV Burghausen wieder eine Bergbus-Fahrt. Ziel ist die Gegend um Filzmoos südlich des Gosaukamms im Dachsteingebirge. Es werden wie gewohnt 5 Touren angeboten mit unterschiedlichen Anforderungen - von der Wanderung bis zur anspruchsvollen Bergtour, die jeweils von einem Fachübungsleiter der Sektion geführt wird.
• Termin: Samstag 3.10.2026 (Nationalfeiertag)
• Abfahrt ist um 6°° am Messegelände Burghausen
• die Fahrt erfolgt mit einem Reisebus
• nach der Tour treffen sich alle Teilnehmer zur Einkehr auf der Oberhofalm
• maximal 10 Teilnehmer pro Tour
• Teilnahmegebühr: 20€
• bei Schlechtwetter wird die Fahrt ersatzlos gestrichen
• Anmeldeschluss: Dienstag, 29.9.2026
Folgende Touren werden angeboten und können ab jetzt gebucht werden:
1. Roßbrand: einfache Bergtour; ca. 13km, 725Hm, 5h, T2
2. Linzer-Steig-West: leichte Bergtour (mögliche Erweiterung), 8(10)km, 500(800)Hm, 4(5)h, T3
3. Hofpürglhütte: einfache Bergtour, 7km, 580Hm, 4h, T2
4. Überschreitung Rötelstein/Rettenstein: anspruchsvolle Bergtour, 12km, 1190Hm, 6h, T3
5. Sulzenschneid und Sulzenhals (= Linzer-Steig-Ost): leichte Bergtour, 12km, 750Hm, 5h, T3

Wegsanierung rund um die Gleiwitzer Hütte
Die Gleiwitzer Hütte liegt in den Hohen Tauern, im nordöstlichen Bereich von Wiesbachhorn und Hohem Tenn, und befindet sich im Besitz der DAV Sektion Tittmoning. Um das weitläufige Wegenetz rund um die Hütte instand zu halten, erhält die Sektion zu Saisonbeginn Unterstützung von anderen DAV Sektionen. Dabei werden die Wege kontrolliert und Schäden, die vor allem durch den Winter oder starke Niederschläge entstanden sind, ausgebessert oder freigeschnitten.
Vom 26. bis 28. Juni waren sechs Mitglieder der Sektion Burghausen auf der Gleiwitzer Hütte im Einsatz. Es war das bisher heißeste Wochenende des Jahres, mit Temperaturen von bis zu 40 °C im Tal – entsprechend schweißtreibend gestalteten sich die Arbeiten, auch wenn die Höhenlage zwischen 1800 und 2300 m sowie eine gelegentliche leichte Brise etwas Erleichterung boten. In zwei Dreiergruppen wurden der Steig von Kaprun zur Gleiwitzer Hütte über die Brandlscharte (2371 m) ausgemäht sowie die Wassergräben zur Ableitung von Regenwasser nachgezogen oder erneuert.
Nach getaner Arbeit versorgte uns die neue Hüttenwirtin Silke mit reichlich Essen und Getränken. Trotz der fordernden Bedingungen waren alle zufrieden und guter Dinge – und versprachen, auch Ende Juni 2027 wieder mit anzupacken.
Denn ehrenamtliche Arbeit für die Bergsteiger Gemeinschaft, gemeinsam mit geselligen Gleichgesinnten in einer großartigen Umgebung, macht Freude und stiftet tiefe Zufriedenheit. Dennoch würden wir uns über weitere Mithelfer freuen – denn viele Hände erleichtern die Arbeit erheblich.

Halsalm
An einem sehr sonnigen Sommersonntag machten wir uns gemeinsam mit drei tollen Familien auf den Weg zur traditionell bewirtschafteten Halsalm. Unser Weg führte zunächst am wunderschönen Hintersee vorbei, danach begann der Aufstieg in die Berge.
Unter den schattigen Baumkronen konnten wir uns immer wieder vor der Sonne schützen, doch der Anstieg war durchaus anspruchsvoll. Mit mehreren Pausen zum Ausruhen und Energietanken schafften wir es schließlich, gegen Mittag die Halsalm zu erreichen. Dort konnten wir uns stärken, entspannen und die schöne Aussicht genießen.
Nach einer guten Pause machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal. Leider sahen wir weder einen Steinadler noch einen Bartgeier, die im Klausbachtal nisten. Dafür besuchten wir das Informationszentrum des Nationalparks. Dort konnten wir ausgestopfte Tiere und Vögel aus der Region anschauen.
Müde, aber glücklich über den schönen Tag in der Natur, fuhren wir am Ende wieder nach Hause.

Alpenwanderer erkunden die Wildschönau
Tag 1: Wie gewohnt ging es an einem Dienstag um 6:30 h vom Bahnhof in Burghausen los Richtung Hopfgarten im Brixental. Nur dieses mal mit Gepäck für drei Tage. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir den Parkplatz in Oberau, wo uns Ludwig und Edeltraud Pichlmeier begrüßten. In ihrer „2. Heimat“ hatten sie drei Touren geplant.
Die erste Tour, die Überschreitung nach Kelchsau, begann gleich am Parkplatz, führte im schattigen Wald aber auf recht steilen Pfad bergan. Die schon recht hohen Temperaturen ließen uns schwitzen. Aber der Roßkopf (1.731 m) empfing uns mit einer kühlen Gipfelbriese. Von hier war das vom winterlichen Skibetrieb geprägte Umfeld gut zu betrachten und der Blick ging weit über die Hohe Salve und Kaisergebirge hinaus. Vorbei am Halsgatterl (legendär, wie die Wildschönauer die Pest überlebten) und das Markbachjoch ging es steil herunter zu unserer Unterkunft „Mamoosenhof“ in Kelchsau. Unsere Fahrer Ludwig, Heinz und Angelika boten erstklassigen Service und holten nach einem erfrischenden Getränk auf der Terrasse die Autos und unser Gepäck.
Tag 2: Die Wetteraussichten „versprachen“ einen heißen Tag, daher starteten wir früh. Ziel war der „Torhelm“ (2.494 m) im Langen Grund. Zunächst Schotterstrasse aber dann kleine Pfade führten hinauf zur Öfeleralm. Auf knapp 2.000 m waren die Temperaturen angenehm und wir waren „berauscht“ vom Almenrausch, der in voller Blüte stand und die Hänge rot färbte. Das letzte Stück war von leichten Blockgelände und von einem kleinen Schneefeld geprägt. Der Gipfel belohnte uns mit einer kühlenden, dunklen Wolke und einer fantastischen Aussicht auf die schneebedeckten Zillertaler Alpen. Auf dem Rückweg gab es noch Gelegenheit ein wenig zu botanisieren und zu erfahren, wie kalt ein Bergsee auf rund 2.000 m ist. Nach dem Abendessen im Hotel war musikalische Unterhaltung geboten. Anfänglich skeptisch, überzeugten uns die Musiker mit ihrem Können und es wurde sogar getanzt.
Tag 3: unser Ziel war der Kurze Grund und die Neue Bamberger Hütte. Anfangs schattig im Wald an der Kurzen Grund Ache mit kleinen Wasserfällen entlang, erreichten wir nach knapp 2 h die Bamberger Hütte. Eine Gruppe ging weiter Richtung Schafsiedel (2.447 m), die andere nutzte die Zeit für eine Wellness-Muße-Stunde am wunderschön gelegenen Wildalmsee. Die Strecke zum Schafsiedel zog sich doch länger hin als gedacht, so dass wir beschlossen vorzeitig umzudrehen, um auch noch Zeit für ein kühlendes Bad im Wildalmsee zu haben. Es war purer Luxus mit klarem, erfrischendem Wasser und einem einmaligen Blick von der Wasseroberfläche auf die Zillertaler Alpen. Bei der Einkehr in der Neuen Bamberger Hütte genossen wir den guten Kuchen und den gut gelaunten Hüttenwirt, der uns die Tiroler Schöpfungsgeschichte näherbrachte.
Problemlos kamen wir gut gelaunt und mit vielen schönen Eindrücken aus der Wildschönau im Kopf am frühen Abend wieder in Burghausen an.
Herzlichen Dank an Ludwig für die…

JUGENDFEST BEIM DAV BURGHAUSEN AM 04. JULI 2026
Ein Tag voller Action, Gemeinschaft und guter Laune wartet auf euch!
WANN: Samstag, 04. Juli 2026 von 14 - 18 Uhr
WO: Kletterhalle Burghausen
Dich erwarten spannende Kletterstationen, Spiele, Pizza, Kuchen und so manche Überraschung.
Kann man an einem Seil hochklettern? Wie fühlt sich ein Indoor-Klettersteig an oder wie schraubt man eigentlich eine Kletterroute? Finde es heraus und probiere Kletteraktionen aus, die du garantiert noch nicht kennst!
Außerdem kannst du andere Kinder und Jugendliche aus der Sektion und von den Naturfreunden Hochburg kennenlernen, gemeinsam Spaß haben und einfach einen coolen Nachmittag verbringen.
Eltern sind zum Zuschauen, Anfeuern und Mitfeiern natürlich ebenfalls herzlich eingeladen!
JETZT ANMELDEN UND DABEI SEIN:
https://www.dav-burghausen.de/events/jugendfest/
Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag mit euch!
WICHTIGER HINWEIS: Die Kletterhalle ist in der Zeit des Jungendfestes für den regulären Betrieb geschlossen! Ihr könnt die Kletterhalle bis 14 Uhr und ab 18 Uhr nutzen.

Gemeinschaftstour mit dem DAV Teisendorf: Die Überschreitung des Steinberges in den Berchtesgadener Alpen
Ein heißer Sommertag war angesagt mit Gewitterwarnung ab Mittag. Somit hatten wir durchaus Sorge, dass diese Voraussetzungen uns bei der recht exponierten Tour ausbremsen könnten.
Aber es kam anders…
Pünktlich um 8 Uhr standen sechs Burghauser und sieben Teisendorfer DAVler am Parkplatz Hintersee. Nach kurzer Vorstellungsrunde marschierten wir los. Die Wahl des Anstiegs fiel auf den „alten Steig“. Abseits des Touristenstroms gelangten wir schattig , steil und abwechslungsreich bis zur Blaueishütte.
Nach kurzem Stop für Photos und zur Auffüllung des Getränkevorrates führte uns der Weg ins Blaueiskar. Hier waren nicht nur wir, sondern auch einige Kletterer und viele Schärtenspitz-Asprianten unterwegs.
Nach dem Abzweig zum Steinberg waren wir wieder nahezu alleine unterwegs. So zog unsere kleiner „Pilgerzug“ durch das plattige Gelände hoch bis zu unserem Gipfel. Eine ausgiebige Rast beim lauen Lüftchen und herrlicher Rundumsicht war nun angesagt. Von der angesagten Hitze im Tal war hier oben nichts zu spüren.
Abgestiegen sind wir nordseitig zuerst durch felsdurchsetzte Latschenpfade, später durch bewaldetes und nach wie vor steiles Gelände. Lang erwartet, nach vielen weiteren konzentrierten Schritten standen wir schließlich vor der Schärtenalm – und Sekunden später am Tisch der Terrasse hinter Bier, Kuchen und Kaffee.
Der letzte Programmpunkt des Tages stand noch bevor: Der Sprung zur Regeneration in das immer frische Wasser des Hintersees. Hier hatte mich erfreulicherweise meine komplette Gruppe begleitet! Erwähnen möchte ich auch noch, dass die angedrohten Gewitter nach wie vor nicht angekommen waren!
Ein wunderbarer Bergtag ging nun dem Ende zu.
Es war mir eine Freude mit Euch unterwegs zu sein. Vielen Dank auch an Bettina Köllerer vom DAV Teisendorf für die gemeinsame Tour. Eine harmonische Gruppe mit neuen Kontakten fand sich zusammen. Es ist definitiv eine Fortsetzung der Gemeinschaftstouren geplant. Mal sehen, wo es uns nächstes Jahr hinziehen wird…


