Schneeschuhtage im Dreiländereck

An einem Freitag, bei leichtem Nieselregen, starteten 14 Schneeschuhbegeisterte in Richtung Lusen im Bayrischen Wald. Organisiert und geplant war das Wochenende von Angelika, unterstützt bei den Touren wurde sie von Helmut. Im Gegensatz zu den Vorjahren gab es genügend Schnee, so dass wir immer schon kurz nach dem Parkplatz die Schneeschuhe anlegen konnten. Für den 1. Tag war eine Rundtour auf den Lusen (1373m) geplant. Mit Start in Waldhäuser und vorbei an der gläsernen Arche ging es dann mäßig steil aufwärts.  Über die „Himmelsleiter“ , wo mancher dann doch etwas aus der Puste kam, erreichten wir den steinigen Gipfel und hatten bei strahlendem Sonnenschein eine gute Fernsicht bis weit ins Tschechische und in Richtung Alpen. Nach einer sonnigen Mittagspause am Lusenschutzhaus ging es wieder zurück zum Parkplatz. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser Hotel Breitenberger Hof in Breitenberg im Dreiländereck, wo wir mit Saunabesuch und üppigem Abendessen den ersten Tag gemütlich ausklingen ließen. Am Samstag war das Tagesziel der Dreisessel mit Einkehrmöglichkeit im Berggasthof Dreisessel. Von Oberschwarzenberg stiegen wir, vorbei am östlichsten Punkt Bayerns, zum Dreiländereck auf. Entlang des Grenzkamms, in mehrmaligem Auf- und Ab und in dichten Wolken, wanderten wir hinüber zum Dreisesselgipfel und zur Einkehr im Berggasthof. Nach leckerem Linseneintopf/Kaffee/Kuchen ... waren wir wieder aufgewärmt und motiviert für den Rückweg. Der Adalbert-Stifter-Steig führte uns über das „Steinerne Meer“, einem Meer von Granitblöcken, welche durch die grün-gelben Flechten ein interessantes Farbspiel boten. Nach ca. 13 km und 600 Hm war das Abendessen mit obligatorischem Blutwurz mehr als verdient! Der letzte Tag war der Besteigung des Tschechischen Plöckenstein (1379m) gewidmet. Nach einem eisigen, steilen Anstieg zur „Teufelsschüssel“ und der Besteigung dieser, wanderten wir über Forststrassen und kleine Steige hinauf zum Felsaufbau des Plöckenstein. Leider ließen dichte Wolken und leichtes Schneegestöber wenig Aussicht zu. So wendeten wir uns nach einer Mittagspause wieder dem Grenzkamm zu, wanderten, diesmal von der anderen Seite kommend, zum Dreiländereck und beendeten die Tour mit Abstieg zum Parkplatz. In Oberschwarzenberg kehrten wir ein und bei Schweinebraten, Kaffee und Kuchen klang diese 3-Tagestour gesellig aus. Das Wetter hätte uns etwas mehr verwöhnen können. Trotzdem waren es wieder sehr schöne, erlebnisreiche Schneeschuhtage im Grenzgebiet von Bayrischen Wald, Böhmerwald und Sumavaregion. Servus! Hans Huber

Sektionsübergreifend klettern, kennenlernen und gemeinsam Spaß haben

Am heutigen Freitag war bei uns in der Kletterhalle einiges los: Acht Kinder der Sektionen Teisendorf und Waging waren gemeinsam mit ihren drei Jugendleitern zu Besuch. Außerdem mit dabei waren fünf Kletterninjas, ebenfalls begleitet von ihren Jugendleitern. Eine bunt gemischte Gruppe also – beste Voraussetzungen für einen gelungenen Nachmittag. Um 16 Uhr trafen wir uns zunächst im Kinderboulderbereich. Nach einem kurzen Ankommen starteten wir dort mit einer spielerischen Vorstellungsrunde, bei der wir uns die Namen gleich auf lockere Art merken konnten. Anschließend wurden die Kletterpartner grob nach Können eingeteilt, bevor es für alle gemeinsam hinunter in die Kletterhalle ging. Dort wurde dann fleißig geklettert, gesichert und ausprobiert. Schnell war das Eis gebrochen und es entstanden ganz selbstverständlich sektionsübergreifende Seilschaften aus Kletternden und Sichernden. Auch die Jugendleiter ließen es sich nicht nehmen, selbst aktiv mitzuklettern. Zwischendurch durfte eine kleine Snackpause mit Keksen und Äpfeln nicht fehlen, um den ersten Hunger zu stillen. Nach dem Klettern ließen wir den Abend bei einer gemeinsamen Brotzeit im Schulungsraum ausklingen. In entspannter Runde gab es viel Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und auszutauschen – was bei allen richtig gut ankam. Die Begeisterung war deutlich spürbar: Die Kletterninjas freuen sich schon jetzt auf die Fortsetzung, denn in drei Wochen steht der Gegenbesuch in der Kletterhalle Waging auf dem Programm.

Ausstellung „Zukunft Alpen“ vom 2. – 19. Februar im Bürgerhaus

wann?  2. – 19. Februar 2026 während der Öffnungszeiten des Bürgerhauses wo?  im Foyer des Bürgerhauses Burghausen Der Eintritt ist frei! Der Alpenverein Burghausen lädt alle Mitglieder und Interessierten herzlich zur Wanderausstellung „Zukunft Alpen. Die Klimaerwärmung“ ein, die ab 2. Februar 2026 für drei Wochen im Bürgerhaus Burghausen gastiert. Die Ausstellung des Deutschen Alpenvereins zeigt eindrücklich, wie sich die Klimaerwärmung auf Natur, Bergsport und Tourismus im Alpenraum auswirkt. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen erwarten euch Erfahrungsberichte, anschauliche Beispiele und Denkanstöße für den eigenen Beitrag zum Klimaschutz. Nutzt die Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Denn die Zukunft der Alpen betrifft uns alle. Die Ausstellung ist vom Deutschen Alpenverein (DAV) Bundesverband konzipiert, wurde letztes Jahr im Alpinen Museum in München gezeigt und macht nun Station in Burghausen. Dies ist vermutlich die einzige Möglichkeit, diese DAV-Ausstellung in der näheren Umgebung zu besichtigen. Danach geht sie weiter nach Ebersberg und dann nach Weiden. Dank der Stadt Burghausen, welche die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellt, haben die Besucher die Möglichkeit, einen Blick in die Zukunft der Alpen zu werfen.   Stefan Oberneder, Klimaschutzkoordinator DAV Burghausen

Biertischbouldern, Klettern & Karaoke: Eine Übernachtung in der Kletterhalle voller Highlights

Von Freitag auf Samstag fand eine gemeinsame Hallenübernachtung unserer Jugendgruppen „die echte Mittwochsgruppe“, „die Kampfzwerge“ und der „Kletterninjas“ statt. Ab 17 Uhr trafen wir uns in der Kletterhalle, um gemeinsam ins Wochenende zu starten. Zu Beginn wurde das Abendessen geplant. Nachdem die Auswahl der Pizzen getroffen war, wurde die Halle ausgiebig genutzt: Es wurde geklettert, gebouldert und zwischendurch auch eine Runde Werwolf gespielt. Für Abwechslung und gute Stimmung war also bestens gesorgt. Währenddessen bereiteten die Jugendleiter der echten Mittwochsgruppe eine leckere Bolognese zu. Unterstützt wurden sie dabei von den anderen Jugendleitern, die beim Aufbau der Biertischgarnituren halfen und einen frischen Salat zubereiteten. Um 20 Uhr wurde dann gemeinsam gegessen. Im Anschluss ging es wieder an die Wände. Neben Klettern und Bouldern wurde im Boulderraum sogar eine kleine Karaoke-Runde gestartet. Als sich die jüngeren Teilnehmer dort bereits zum Schlafen einrichteten, wurde unten noch eine Runde Biertischbouldern gespielt – mit großem Einsatz und viel Spaß. Zum Abschluss des Abends wurde gemeinsam ein Film geschaut, wobei die meisten das Ende nicht mehr mitbekamen. Am nächsten Morgen starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück, inklusive selbst gebackenem Brot. Danach wurde noch einmal fleißig geklettert, bis nach und nach alle Kinder und Jugendlichen von ihren Eltern abgeholt wurden. Die Hallenübernachtung kam bei allen Beteiligten sehr gut an, besonders die gemeinsame Aktion mehrerer Jugendgruppen wurde als großes Highlight empfunden.

Bärenhöhle und Leonberg

An einem sonnigen Sonntag im Januar fand unsere erste Tour des Jahres bei den Dachlwänden zwischen Marktl und Perach statt. Wir machten uns zusammen mit vier Familien auf den Weg zur Bärenhöhle. Die Überquerung eines kleinen Baches zu Beginn gelang mühelos, dann ging es bergauf, wo die jungen Teilnehmer nicht zu halten waren. Selbst die rutschigen Bedingungen aufgrund von Eis auf dem Pfad war kein Problem. Schon bald erreichten wir die Bärenhöhle, einen Nagelfluh-Gesteinsüberhang. Die Mutigsten wagten sich auf einen schmalen Pfad zu einer zweiten Bärenhöhle. Anschließend erreichten wir den Leonberger Aussichtspunkt, an dem wir eine wohlverdiente Pause einlegten, unsere Namen ins Gipfelbuch eintrugen und ein spannendes Spiel über Riesen und Zwerge spielten. Gestärkt machten wir uns schließlich auf den Rückweg ins Tal. Es war eine schöne Aktivität mit dem Vorteil der kurzen Fahrzeit.

Alpenwanderer auf dem Gaisberg

Zu einer Winterwanderung machte sich ein Gruppe Alpenwanderer im voll besetzten Sektionsbus auf nach Salzburg. Pünktlich zum Start vom Schmedererplatz lichtete sich der Nebel immer mehr und es dauerte nicht lange, bis man in der Sonne die wärmsten Kleidungsschichten im Rucksack verstauen konnte. Der Weg führte über die Gehrsbergalm und nach Überqueren der Gaisbergstrasse auf gutem Steig an einem Felsfenster vorbei, das natürlich fotografiert werden musste. Nachdem der Schnee auf dem teils doch steilen Weg immer mehr wurde, wurden zur Sicherheit die Grödel montiert und so ging es ohne Problem zum Gaisberggipfel. Hier erwartete uns ein wolkenloser Himmel und eine fantastische Fernsicht. Das Genießen des Ausblicks auf die Stadt Salzburg mit dem Watzmann als Hintergrund und des ganzen Panoramas mit Dachstein bis zur Hochalmspitze in der Ferne erforderte dann auch eine ausgedehnte Gipfelbrotzeit. Der Abstieg erfolgte dann auf schönem Weg gemütlich über die Zistelalm und die alte Trasse der ehemaligen Zahnradbahn zurück zum Ausgangspunkt. Nachdem der Nachmittag noch jung war, ging sich auch noch eine Kaffee-Einkehr in Bergheim aus für eine kleine Nachbesprechung. Fotos: Baumgartner