
Gemeinschaftstour mit dem DAV Teisendorf: Die Überschreitung des Steinberges in den Berchtesgadener Alpen
Ein heißer Sommertag war angesagt mit Gewitterwarnung ab Mittag. Somit hatten wir durchaus Sorge, dass diese Voraussetzungen uns bei der recht exponierten Tour ausbremsen könnten.
Aber es kam anders…
Pünktlich um 8 Uhr standen sechs Burghauser und sieben Teisendorfer DAVler am Parkplatz Hintersee. Nach kurzer Vorstellungsrunde marschierten wir los. Die Wahl des Anstiegs fiel auf den „alten Steig“. Abseits des Touristenstroms gelangten wir schattig , steil und abwechslungsreich bis zur Blaueishütte.
Nach kurzem Stop für Photos und zur Auffüllung des Getränkevorrates führte uns der Weg ins Blaueiskar. Hier waren nicht nur wir, sondern auch einige Kletterer und viele Schärtenspitz-Asprianten unterwegs.
Nach dem Abzweig zum Steinberg waren wir wieder nahezu alleine unterwegs. So zog unsere kleiner „Pilgerzug“ durch das plattige Gelände hoch bis zu unserem Gipfel. Eine ausgiebige Rast beim lauen Lüftchen und herrlicher Rundumsicht war nun angesagt. Von der angesagten Hitze im Tal war hier oben nichts zu spüren.
Abgestiegen sind wir nordseitig zuerst durch felsdurchsetzte Latschenpfade, später durch bewaldetes und nach wie vor steiles Gelände. Lang erwartet, nach vielen weiteren konzentrierten Schritten standen wir schließlich vor der Schärtenalm – und Sekunden später am Tisch der Terrasse hinter Bier, Kuchen und Kaffee.
Der letzte Programmpunkt des Tages stand noch bevor: Der Sprung zur Regeneration in das immer frische Wasser des Hintersees. Hier hatte mich erfreulicherweise meine komplette Gruppe begleitet! Erwähnen möchte ich auch noch, dass die angedrohten Gewitter nach wie vor nicht angekommen waren!
Ein wunderbarer Bergtag ging nun dem Ende zu.
Es war mir eine Freude mit Euch unterwegs zu sein. Vielen Dank auch an Bettina Köllerer vom DAV Teisendorf für die gemeinsame Tour. Eine harmonische Gruppe mit neuen Kontakten fand sich zusammen. Es ist definitiv eine Fortsetzung der Gemeinschaftstouren geplant. Mal sehen, wo es uns nächstes Jahr hinziehen wird…

Sommerrunde mit Rudersburg
Die Wetterprognosen stuften den 20.Juni als sehr heißen Tag mit Gewitterneigung, ab 13.00 Uhr, ein! Dennoch rollte am Morgen, dass mit gut gelaunten Wanderern, fast voll besetzte DAV-Mobil, Richtung Schleching. Der Aufstieg durch nordseitige Wälder war zu 2/3 zu einer breiten Forstraße geworden, so dass es doch ein ganz schön sonniger Weg war. Nur im oberen Drittel, gab es schöne Bergpfade und Wiesen.
Schnell erreichten wir den sehr aussichtsreichen Gipfel, der uns sogar einige schattige Pausenplätze bot. Auch das 360°- Panorama zeichnete sich klar vom strahlenden Sommerhimmel ab. Es sah phantastisch aus und reizte uns, viele Fotos zu machen.
Der Abstieg zur Naringalm, dem heimlichen Hauptziel der Tour, ging recht schnell. Hier wurden wir von den Almwirtinnen mit opulenten Brotzeiten und genügend kühlen Getränken bedient. Der Weg hinunter nach Kössen-Staffen, durch schattigen Mischwald, war recht erholsam. Extrem heiß, war dann der eine km Asphaltstraße, hinüber zum Eingang in die Entenlochklamm.
Sehr eindrucksvoll und meist schattig ging es auf dem Schmugglerweg zum Rudersburger See. Von hier hatten wir noch einmal einem tollen Blick zu unsrem Gipfel zurück. Das AV-Mobil war perfekt geparkt und dadurch nicht aufgeheizt. Nach dieser langen Tour, gönnten wir uns noch ein kurzes und erfrischendes Bad im Tüttensee. Wir kamem zur angepeilten Zeit wieder in Burghausen an und das vorausgesagte Gewitter gab's gar nicht! Heiß war es schon, aber schön auch, vielen dank an Alle die dabei waren!
Text und Fotos: Harald Wagner

Auf den Kufsteiner Hausberg – Pendling, 1565 m
Unsere gut gemischte Gruppe (4 W, 4 M) nahm am Thiersee die Stöcke in die Hand und auf gings im schattigen Wald nach oben. Teils auf breiten Forstwegen aber mehrheitlich auf kleinen Steigen ging es zum „Gipfel“ etwas unterhalb des Pendlinghauses. Ein klassischer Gipfel war es nicht, nur das am Boden liegende Kreuz deutete darauf hin. Für eine kleine Brotzeit war er aber ideal – bis auf die lästigen beißenden Fliegen. Die eigentliche, so viel gepriesene Aussicht auf Kufstein, Zahmer und Wilder Kaiser konnten wir von einer Bank bzw. am Pendlinghaus genießen. Zahlreiche Radfahrer (in der Mehrzahl E-Biker) waren ebenfalls dort. Eigentlich war die Einkehr erst in der Kala-Alm geplant. Doch unser vorausschauende Tourenleiter Harald sah schon die Regenwand aus Westen auf uns zukommen, und so wurde kurzfristig im Pendlinghaus ein Panoramatisch gefunden, an dem wir mit Heiß- und isotonischen Getränken den Schauer in Ruhe abwarten konnten.
Felsspalten und kleine Höhlen auf dem Abstieg erweckte bei dem einen oder anderen den Entdeckergeist. Das Heimkehrerkreuz war dann ein „richtiges“ Gipfelkreuz, das sich für das Gruppenfoto anbot. Über die Kala-Alm gings zurück zum Parkplatz, wo es, kaum, dass wir losfuhren, nochmals leicht zu tröpfeln anfing.
Dank an Harald für die Leitung und das sichere chauffieren des DAV Buses. Eine schöne Tour mit knapp 1.000 hm und 15 km.
Fotos: Teilnehmer

Wandertage im oberen Ennstal
Voller Freude, fuhren am Morgen des 7. Juni, Gertrud, Walter, Gisela, Arthur, Irmi und Maria mit mir, im DAV-Mobil, ins obere Ennstal. Bevor wir das Hotel erreichten, unternahmen wir von Filzmoos aus, schon mal eine Eingehtour. Diese führte uns bei bestem Bergwetter zum aussichtsreichen Gipfel des Rossbrand, 1770 m. Nach kurzer Fahrt wurden wir, in gewohnter Freundlickeit, von der Familie Gürtl in ihrem Hotel in Haus im Ennstal begrüßt und konnten unsere Zimmer beziehen. Die Küche war hervorragend und wir wurden die ganze Woche, bei gebuchter Halbpension, abwechslungsreich und mit steirischen Spezialitäten verwöhnt. Am Montag waren die Wetteraussichten noch am besten und so ging es gleich auf die Königstour. Nach interressanter Auffahrt zur Ursprungalm, gelangten wir auf schattigen Traversen zum Kamm und zum Tagesgipfel, Hochfeld mit 2189 m Seehöhe. Es erwartete uns ein fantastischer Rundblick über die Niederen Tauern. Von hier führte uns der Giglach-Höhenweg auf dem felsigem Kamm an vielen kleinen Seen vorbei, hinab zur Ignatz- Mattis- Hütte, in herrlicher Lage, über dem wunderschönen See. Vom Giglachsee führt uns der alte Römerweg wieder zur Ursprungalm. Beim Auf- und Abfahren blieb uns eine Begegnung mit dem Postbus erspart. Der Dienstag brachte uns dann die Wetterwende! Wir nutzten noch die schönen Vormittagsstunden und stiegen vom Friedenskirchlein über den felsigen Florasteig hinauf zum "Stoderzinken" am Dachstein-Massiv, welcher ebenfalls eine hervorragende Aussicht bot. Am Abend zeigte ich einen Film von der Bergwoche 2020 in diesem Haus! Nach dem Einsetzen des Regens genossen wir, wie auch an den folgenden Tagen, die anderen Genüsse des Hotels, wie Sauna und Hallenbad. Als die Wolken am Mittwochmorgen die Berge frei gegeben hatten, zeigten sich die höheren Berge in frischem Weiß. Es wurde der Wasserwandertag mit Nass von allen Seiten. Da die Silberkarklamm zwar recht eindrucksvoll, aber auch kurz war, entschieden wir uns am gleichen Tag noch die "Wilden Wasser" im Untertal zu besuchen. Während einer Regenpause, in der wir gerade mit dem Bus unterwegs waren, regnete es am Parkplatz Riesachfall wieder aus vollen Kannen und ich musste den ersten "Streik meiner Wanderer-Gewerkschaft" erleben. Mit einigen Wanderwilligen, erkundeten wir die imposanten Riesachfälle, setzten dann aber noch eins oben drauf und erledigten den "Alpinsteig Höll" gleich mit! Nach dem Abstieg, trafen wir uns alle im Gasthaus wieder und fuhren zurück zum Hotel. Der Donnerstag gestaltete sich fast niederschlagsfrei. Bei angenehmen Temperaturen, nahmen wir die mehr als 1500 Aufstiegsmeter zur Bärfallspitze in Angriff. Ab 1000 m gingen wir mehr und mehr durch Schnee. Unser Gipfel bot einen umfassenden Rundblick über die, neu mit Schnee bedeckten, Tauerngipfel! Der Rückweg führte uns über den namengebenden Gipfel "Hauser Kaibling" zur Seilbahnstation. Die seit 1960, mit ausgeklügelter Fördertechnik, funktionierende Hauser Tauerbahn endet…

Nesselauer Schneid – Haaralmschneid
On Tour waren heute: Irmgard, Susanne, Walter, Gertrud, Anita, Robert, Helmut und ich.
Auf dem Programmpunkt stand:
Wandern durch den Märchenwald bei Ruhpolding – schließlich der Aufstieg über den Grat auf die Nesselauer Schneid – weiter hinüber bis zur Haaralmschneid – von dort der Abstieg – Einkehr in der Haaralm – schließlich über den unmarkierten Steig im Wald zum Parkplatz Brand.
So ähnlich führten wir den Plan auch durch. Durch den vorangegangenen Niederschlag war es nicht sicher, ob es zu feucht ist für diese Gratwanderung. Glücklicherweise trocknete der Untergrund recht gut ab und so gut zu begehen. Die einzige nordseitige Querung war leicht überzuckert mit Schnee. Aber auch das hatten alle konzentriert gemeistert. Die Einkehr an der Alm mussten wir vertagen, da gerade heute die Rinder aufgetrieben wurden. So hatten die Senner/-innen verständlicherweise nicht die Muse, sich um hungrige und durstige Wanderer zu kümmern.
Aber auch Bedürfnisse nach Kuchen, Kaffee uns. konnten wir abschließend im Ort Ruhpolding genügend befriedigen. Somit war es für alle ein schöner, teilweise spannender Tag. Ich danke allen für die so angenehme Begleitung.
(Bericht: Monika Hofmeister, Photos: Teilnehmer)

Almbachklamm
An einem sonnigen und besonderen Sonntag machten wir uns gemeinsam mit vier wunderbaren Familien auf den Weg zu einer Wanderung durch die Almbachklamm. Schon der Beginn der Wanderung war spannend, als wir auf schmalen Pfaden und über kleine Brücken durch die Klamm gingen. Es war wunderschön, aber man musste auch aufmerksam sein. Danach kamen wir zu einem kleinen Tunnel, in dem es ganz dunkel war. Schon bald folgte die erste Pause mit Snacks und einer kleinen Erholung. Anschließend wanderten wir weiter bis zum Sulzer Wasserfall und dann begann der steile Aufstieg zum Ettenberg – mit sehr vielen Stufen. Einfach war es nicht, aber umso größer war die Freude, als wir den zweiten Rastplatz erreichten: im Schatten der alten Linde neben der Kirche. Dort ruhten wir uns aus, tankten neue Energie und spielten gemeinsam verschiedene Spiele. Damit auch der Rückweg spannend blieb, spielten wir unterwegs ein Tier-Rate-Spiel. Dabei merkten wir, dass wir unglaublich viele Tiere kennen! Dann ging es wieder viele Treppen steil hinunter, durch einen angenehm schattigen Wald, bis wir schließlich den ersehnten Endpunkt erreichten. Die Motivation, Ausdauer, Freude und Begeisterung der Kinder waren ein wunderschönes Geschenk für die Mamas am Muttertag.


