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Wolfgang Ermer
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Wolfgang Ermer2023-10-06 10:12:492023-10-08 11:39:43Wiederroute
Grubhörndl / Loferer Alm
Aufgrund des sehr regnerischen Wetters am 23. September wurde die Tour am Sonntag bei besserem Wetter durchgeführt. Die meisten Angemeldeten hatten auch an diesem Tag Zeit für die Berge. Die Tour führte uns auf die Loferer Alm-Berge, welche wir mit Hilfe der Alm-Bahn erwanderten. Es zeigte sich gleich in der Früh die Sonne, jedoch hatten wir am Gipfel wenig Glück mit der sonst so tollen Aussicht. Nachmittags setzte sich die Sonne beim Besuch des Wena-Sees und beim Abstieg über den herrlichen Wasserfallweg mehr und mehr durch. Bei der Einkehr am Gasthaus Lohfeyer spielten 3 Alphornbläser auf. Anschließend verabschiedete uns noch ein Bläsertrio mit einem Ständchen, bevor wir wieder zu Tal schwebten. Ein rundum gelungener sonniger Bergtag.

Jägerwand und Laubenstein
Am Samstag, den 12.08. starteten wir bei bestem Wetter und gut gelaunt am Parkplatz in Hohenaschau.Zu acht wanderten wir über die Ellandalm hinauf auf die Hochfläche über einige felsige Passagen zur Zeller Wand und weiter zur Jägerwand. Diese bot zwar wenig Platz, aber für uns und die Gipfelbrotzeit reichte es. Über ein kleines Wegerl gings hinab zur Laubensteinalm und weiter zum gleichnamigen Gipfel. Hier war viel Platz und da gab es dann auch den obligatorischen Gipfelschnaps. Abwärts ging es auf kurzem Weg zur leider geschlossenen Hofalm,. Mangels Unterwegs-Einkehr fuhren wir dann zum Cafe "Pauli" wo wir bei Kaffee und Kuchen den schönen Bergtag ausklingen ließen.

Clean-Up Day 2023
Am Samstag, den 16. September, fand der World-Clean Up Day 2023 statt. In Kooperation mit der Stadt Burghausen engagierte sich auch unser Umweltteam und sammelte Müll rund um die Kletterhalle der Sektion.
Neben Getränkedosen, Einweg-Plastikverpackungen und alten Masken begegnete uns auch eine schier nicht Herr zu werdende Flut an Zigarettenstummeln.
In nur 1,5 Stunden konnten wir doch eine Menge Müll sammeln und die Umgebung um uns herum etwas sauberer machen.
Auch nächstes Jahr wollen wir wieder gemeinsam eine Clean-Up Aktion starten.

Mit den Kletter-Oldies aufs Pflughörndl
Die Kletter-Oldies treffen sich regelmäßig dienstags und donnerstags ab 9°° in der Burghauser Kletterhalle. Ab und an, wenn das Wetter passt, rücken sie auch aus, um Hand an die Felsen zu legen. Am 23. August war es wieder so weit. Aufgrund der angesagten 34°C im Schatten hatte Wolfgang das Pflughörndl überm Endstal in den Berchtesgadener Alpen als spontanes Ziel ausgegeben und sieben Kletter-Oldies folgten seinem Aufruf.CO2-sparsam mit zwei Autos geht es frühmorgens zur Scharitzkehlalm. Von dort aus sieht man bereits das Ziel keck über den berühmten Westabstürzen des Göllstocks aufragen. Zuerst folgen wir der Kiesstraße. Sobald man den Weg zu den Göll-Westwänden erreicht, zweigt schon bald rechts ein unscheinbares Steiglein ab. Diesem folgen wir steil bergauf durch Buchenwald bis es nach rechts, teilweise auch absteigend ausgesetzt (Stellen bis II) ins Pflugtal führt. Danach heißt es aufpassen, um die Wegführung nicht zu verlieren, denn die Farbkleckse der Markierung sind schon arg verblasst. Entlang im Schatten der imposanten Nordabstürze von Dürreck und Alpltalköpfe erreichen wir nach rund 2 Stunden Gehzeit und 1000 hm das Pflugschartl. Von hier aus ist der Blick auf unser Ziel, das Pflughörndl, fast atemberaubend und man fragt sich nervös, wie man denn diesen exponierten Turm im II. und III. Schwierigkeitsgrad erklimmen kann. Doch Wolfgang und Stefan kennen die Route bereits und so können wir genussvoll über die Nordseite zum Gipfelkreuz hochklettern.Nach einer ausgiebigen Gipfelrast mit herrlichem Rundumblick über den Berchtesgadener Kessel zu Watzmann, Hochkalter, Reiteralm, Lattengebirge und Untersberg seilen wir uns wieder zum Pflugschartl ab und queren auf den Steig, der durchs Alpltal zum Hohen Göll führt. Das Alpltal - den meisten von uns aus der Skitourenzeit wohl bekannten – ist jetzt für uns im Abstieg leider deutlich beschwerlicher als im Winter mit Skiern. Aber die Zeit des Abstiegs verkürzen wir uns mit Geschichten und Erlebnissen, wie wir diesen oder jenen Hang bei Pulver oder Firn im Frühjahr gemeistert hatten.Am Ausgang des Alpltals müssen wir die Fahrstraße zurück nach Scharitzkehl marschieren. Dort hat allerdings Klaus eine faustdicke Überraschung für uns parat: er zaubert aus einer Kühlbox im Kofferraum für jeden ein eiskaltes Bier hervor und das bei 30°C im Schatten. Das ist der krönende Abschluss einer tollen Kletter-Oldie-Tour.

Natur- und Umweltschutzteam: Rückblick auf das Jahr 2022
Anfang des Jahres 2022 gründeten wir das Natur- und Umweltschutzteam. Wir machten es uns zum Ziel, das Thema Natur-, Umwelt- und Artenschutz weiter in den Fokus des DAVs zu rücken. Wir starteten hochmotiviert und organisierten viele Veranstaltungen zu diesem Thema.Letztes Jahr richteten wir unser Augenmerk vor allem auf unsere Alpenflüsse. Diesbezüglich holten wir gemeinsam mit dem Bund Naturschutz die DAV Ausstellung "gerade.wild. Alpenflüsse" nach Burghausen und veranstalteten weitere Aktionen zu diesem Thema. In der Ausstellung wurde die Einzigartigkeit und Schönheit der Alpenflüsse hervorgehoben, aber auch die Bedrohung der Flüsse und dazugehörenden artenreichen Lebensräume durch zahlreiche Bau- und Begradigungsmaßnahmen thematisiert. Neben dem Tagliamento in Italien, der Isel in Osttirol und weiteren wurde auch die hiesige Salzach in einem separaten Teil der Ausstellung dargestellt.Im Rahmen der Ausstellung organisierten wir eine Fahrradexkursion nach Tittmoning, um die bereits umgesetzten Renaturierungsmaßnahmen der Salzach zu besichtigen. Auch starteten wir gemeinsam mit dem Bund Naturschutz und dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein eine Berufskraut-Zupfaktion, bei der die invasive Pflanzenart von den Alzdämmen beseitigt wurde, um so wieder Platz für Artenvielfalt zu schaffen. Dazu organisierten wir gemeinsam mit der Stadt Burghausen eine Clean-Up Aktion, bei der die Salzachhänge von Müll befreit wurden. Hier wurden insbesondere die Kletterfertigkeiten mancher Mitglieder des DAV benötigt.Auch dieses Jahr wollen wir mit verschiedenen Kooperationspartnern gemeinsame Projekte starten. So möchten wir zusammen mit dem Landschaftspflegeverband Altötting uns um die Entbuschung und Mähung einer sehr steil und hoch gelegenen Wiesenfläche kümmern, die am Inn gelegen ist. Dazu möchten wir die Brennen der Alz erkunden und den dortigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen kennenlernen.Wir freuen uns sehr, wenn wieder viele Interessierte teilnehmen werden.


