
Von Schildern und Flaschen
Das Wetter war perfekt, sonnig und nicht zu kalt. Am späteren Nachmittag traf sich eine große Gruppe von jugendlichen und jung gebliebenen Kletterer, um sich die steilen Salzachhänge herabzulassen. Am Mittermeiersteg, entlang des Kreuzpointner Steigs und am Burghang bei der Hedwigskapelle wurden unzählige (Pfand-)Flaschen, (Pfand-)Dosen, Papiertüten und Plastikverpackungen eingesammelt. „Höhepunkt“ waren zwei fast noch neue Verkehrsschilder. Bei dieser Aktion wurde das Nützliche mit dem Spaß verbunden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten von der DAV-Kletterjugend mit ihren Betreuern, der Bergwacht und dem Umweltamt Burghausen.
Bericht: Dorothea Friemel, Bilder: Dorothea Friemel, Sebastian Suckow
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Axel Rimanek
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Axel Rimanek2026-03-08 07:43:572026-03-16 13:36:41Powdertour aufs Kreuzeck
Skitourentage auf der Neuen Bamberger Hütte
Die Ausgangssituation war spannend: Würden wir in den Kitzbühler Alpen ausreichend Schnee finden für unser Vorhaben? Auf den Weg machten sich trotzdem: Tommy, Lisa, Lorenz, Jenny, Ingo, Helmut und Monika.Tatsächlich konnten wir am Parkplatz im „Kurzen Grund“ bereits voller Optimismus die Ski anschnallen weil alles schön verschneit war. Dieser Optimismus trübte etwas ein, als wir uns zwischendurch mit den Skiern in der Hand am Sommerweg von einer Eisplatte zur nächsten durchkämpften.
Aber: Angekommen auf der Neuen Bamberger Hütte blickte man zuversichtlich nach oben: Hier lachte die Sonne und glänzte der Schnee. Und Gerüchte besagten, dass es da oben „Buiver“ zu finden gäbe. So schnallten wir nochmal die Ski an und suchten (und fanden!!!) tatsächlich noch etwas unverspurtes Gelände für ein paar schöne Schwünge zurück zur Hütte.
Spannend wurde es auch vor dem Abendessen: Der Wirt verriet aus taktischen Gründen nicht, was er uns vorsetzen würde. Aber die Überraschung war postitv: das Abendmenü stellte sich als hervorragend heraus.
Das Ziel am nächsten Tag war der Gipfel des „Östlichen Salzachgeier“s. Zeitig schlurften wir los. Denn es lag eine ordentliche Strecke vor uns. Am Markkirchl, das die Grenze von Tirol und Salzburg markiert, bogen wir ab bis wir zur „Ersten Brücke der Salzach“ kamen, die über die eigentlich recht unscheinbaren Quelle unsers heimatlichen Grenzflusses führte. Von nun an ging es stetig bergauf. Die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel wurde es noch richtig steil, und so absolvierten wir diese ohne Ski und teilweise auf „allen Vieren“. Die herrliche Aussicht dort oben, sowie die wunderbaren Abfahrten wieder hinunter wurden dokumentiert von „Sumsi“, der Drohne aus Ingos Rucksack. Sie hat ihn brav verfolgt, und wunderbare Filmsequenzen geliefert.
Am folgenden Morgen war weiterhin Sonne und Motivation in ausreichender Menge vorhanden. So zog unsere Gruppe nochmal aus, fanden einige pulvrige Hänge, die noch absolviert werden “mussten“. Somit fanden die Tage einen wunderbaren Ausklang. Vielen Dank, Tommy für die wieder einwandfreie Planung und Führung durch die Tage und allen anderen für die so angenehme Begleitung.
(Text: Monika Hofmeister, Bilder: Monika, Lisa Wimmer)

Sektionsübergreifendes Klettern – Gegenbesuch nach Waging in die Bergader Sportarena
Nachdem uns die Sektion Waging und Teisendorf vor einiger Zeit in der Kletterhalle Burghausen besucht hatte, stand nun endlich der Gegenbesuch an: Am Dienstag, den 24. Februar, machten sich neun Kletterninjas gemeinsam mit ihren Ninja-Mastern Janina und Selina auf den Weg zur Kletterwand in der Bergader Sportarena.
Schon beim Treffpunkt in Burghausen war die Vorfreude groß. Gemeinsam ging es nach Waging, wo nach der Ankunft direkt die erste Challenge auf die Kinder wartete: Neben dem Klettern sollten sie sich im Laufe des Nachmittags möglichst viele Namen der anderen Sektion merken. Gar nicht so einfach! Zum Einstieg wurde ein kurzes Namensspiel gespielt, um den Einstieg zu erleichtern.
Bevor es auch schon an die Wand ging. Die größeren Ninjas starteten voller Elan durch, während die Jüngeren vom beeindruckenden Überhang zunächst etwas eingeschüchtert waren. Doch dank der vorbereiteten Toprope-Routen gelang der Einstieg in die ungewohnte Wand schnell, und schon bald konnten auch bei ihnen im Überhang erste kleine Erfolge im Vorstieg gefeiert werden.
Die „großen“ Ninjas zeigten nicht nur ihr Können an der Wand, sondern auch ihre Kraft am Hangboard. Begeistert motivierten sie die Jüngeren zum Ausprobieren. Statt eines klassischen Klimmzug-Wettbewerbs wurde kurzerhand ein Hänge-Wettkampf daraus: Wer bleibt am längsten hängen? Der Spaßfaktor war auf jeden Fall garantiert!
Nach der Kletterei wartete ein gemeinsames Picknick in der Halle. Hier wurde viel gelacht, erzählt und Kontakte vertieft. Man merkte deutlich, wie schnell aus zwei Gruppen eine Gemeinschaft wurde. Natürlich packten am Ende alle mit an, um gemeinsam aufzuräumen.
Den krönenden Abschluss bildete schließlich der Namenswettkampf: Je drei Kinder pro Sektion traten gegeneinander an – und tatsächlich konnten auf beiden Seiten alle Namen richtig zugeordnet werden. Ein Unentschieden!
Die Vorfreude auf das nächste gemeinsame Abenteuer ist bereits groß: Bei der sektionsübergreifenden Osterkletterfahrt nach Bosnien wird es ein Wiedersehen geben. Erste Pläne wurden bereits geschmiedet und neue Freundschaften weiter gefestigt.
Es war für alle ein erlebnisreicher Tag mit neuen Griffen, neuen Routen, einer neuen Wand – und vor allem mit vielen neuen Begegnungen. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Burgruine Julbach
An einem regnerischen Sonntag im Februar machten wir uns mit vier Familien auf den Weg zur Burgruine Julbach. Durch den Wald, der uns mit leuchtend grünem Moos und Vogelgezwitscher begeisterte, schlängelten wir uns auf einem schmalen Pfad, bis wir schließlich die Burgruine erreichten.
Dort machten wir eine Pause, aßen gemeinsam, spielten ein Teamspiel und führten ein kleines Physik-Experiment durch, um zu überprüfen, ob der Burgbrunnen wirklich so tief ist, wie auf der Infotafel angegeben.
Dann begann es wieder zu regnen und wir machten uns auf den Rückweg. Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihre Motivation, auch an einem regnerischen Tag wandern zu gehen, die Schönheit der Natur zu genießen und im Wald neue Energie zu tanken.

Schneeschuhtage im Dreiländereck
An einem Freitag, bei leichtem Nieselregen, starteten 14 Schneeschuhbegeisterte in Richtung Lusen im Bayrischen Wald. Organisiert und geplant war das Wochenende von Angelika, unterstützt bei den Touren wurde sie von Helmut. Im Gegensatz zu den Vorjahren gab es genügend Schnee, so dass wir immer schon kurz nach dem Parkplatz die Schneeschuhe anlegen konnten. Für den 1. Tag war eine Rundtour auf den Lusen (1373m) geplant. Mit Start in Waldhäuser und vorbei an der gläsernen Arche ging es dann mäßig steil aufwärts. Über die „Himmelsleiter“ , wo mancher dann doch etwas aus der Puste kam, erreichten wir den steinigen Gipfel und hatten bei strahlendem Sonnenschein eine gute Fernsicht bis weit ins Tschechische und in Richtung Alpen. Nach einer sonnigen Mittagspause am Lusenschutzhaus ging es wieder zurück zum Parkplatz. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser Hotel Breitenberger Hof in Breitenberg im Dreiländereck, wo wir mit Saunabesuch und üppigem Abendessen den ersten Tag gemütlich ausklingen ließen.
Am Samstag war das Tagesziel der Dreisessel mit Einkehrmöglichkeit im Berggasthof Dreisessel. Von Oberschwarzenberg stiegen wir, vorbei am östlichsten Punkt Bayerns, zum Dreiländereck auf. Entlang des Grenzkamms, in mehrmaligem Auf- und Ab und in dichten Wolken, wanderten wir hinüber zum Dreisesselgipfel und zur Einkehr im Berggasthof. Nach leckerem Linseneintopf/Kaffee/Kuchen ... waren wir wieder aufgewärmt und motiviert für den Rückweg. Der Adalbert-Stifter-Steig führte uns über das „Steinerne Meer“, einem Meer von Granitblöcken, welche durch die grün-gelben Flechten ein interessantes Farbspiel boten. Nach ca. 13 km und 600 Hm war das Abendessen mit obligatorischem Blutwurz mehr als verdient!
Der letzte Tag war der Besteigung des Tschechischen Plöckenstein (1379m) gewidmet. Nach einem eisigen, steilen Anstieg zur „Teufelsschüssel“ und der Besteigung dieser, wanderten wir über Forststrassen und kleine Steige hinauf zum Felsaufbau des Plöckenstein. Leider ließen dichte Wolken und leichtes Schneegestöber wenig Aussicht zu. So wendeten wir uns nach einer Mittagspause wieder dem Grenzkamm zu, wanderten, diesmal von der anderen Seite kommend, zum Dreiländereck und beendeten die Tour mit Abstieg zum Parkplatz. In Oberschwarzenberg kehrten wir ein und bei Schweinebraten, Kaffee und Kuchen klang diese 3-Tagestour gesellig aus.
Das Wetter hätte uns etwas mehr verwöhnen können. Trotzdem waren es wieder sehr schöne, erlebnisreiche Schneeschuhtage im Grenzgebiet von Bayrischen Wald, Böhmerwald und Sumavaregion.
Servus! Hans Huber


