Geschäftsstelle geschlossen am 29. Mai 2024

Am 29. Mai ist die Geschäftsstelle nicht besetzt. 

Die Ausleihe von Material zwischen 16 und 19 Uhr ist allerdings möglich!

 

Der Rauhe Kopf – ein ruhiger Gipfel im Schatten des Untersbergs

Am ersten Sonntag im Mai fuhr unsere sechsköpfige Damentruppe nach Bischofswiesen, dem Ausgangsort unserer Tour. Am Parkplatz wurde mir ein „Starterpaket“ für die erste, offiziell geführte Bergtour übergeben. Vielen Dank Mädels!

Gut motiviert marschierten wir am Parkplatz der Kastensteinerwandalm los. Nach einer knappen Stunde steil bergauf durch den Bergwald erreichten wir das „Blaue Kastl“. Natürlich konnten wir uns einen Blick hinein nicht verkneifen und lüfteten somit das „Geheimnis“ des Kastls. Bis auf das letzte Stück führte uns nun der Pfad abwechslungsreich weiter. Dann hieß es “Stöcke einpacken und Hand an den Fels!” Über leichte Kraxeleien erreichten wir den Gipfel.

Hier genossen wir bei unerwartet perfektem Wetter den Ausblick auf die Berchtesgadner Bergschau. Vor allem die beeindruckende Südwand des Hochthrons ist hier zum Greifen nah.

Nach ausgiebiger Rast verließen wir unser Gipfelplatzerl und stiegen zügig ab. Schließlich lockten noch Kaffee und Kuchen in der Kastensteinerwandalm. 

Bericht Monika Hofmeister 

 

Klettersteigkurs in Gosau am Dachstein

Gestartet sind wir um 08:00Uhr in Burghausen. Bei besten Wetterverhältnissen fuhren wir mit drei Autos nach Gosau zu unserer Unterkunft, welche Silke gebucht hatte. Das Haus Liesenfeld bot ideale Rahmenbedienungen bezugnehmend auf die Einrichtung und Lage. Der Klettersteigpark war zu Fuß erreichbar, ebenso das Gasthaus zum Abendessen und der tolle Bergblick von der Terrasse aus ließ Urlaubsgefühle aufkommen. Der Vormittag wurde zum Einkauf für unser Frühstück genutzt. Nach einer Stärkung und den ersten theoretischen Einheiten starteten wir zum Klettersteigpark Gosau. 
Unsere Kursleiterinnen Angelika und Silke sind ein gut eingespieltes Team und hatten für uns Anfänger den Max- / Moritzsteig mit Stauseeblick ausgesucht. Die Steige waren nicht schwierig eingestuft und sollten für uns vor allem als Übung mit dem Material dienen. Am Anfang der Tour wurde der Sitz von Helm und Gurt überprüft. Einige von uns waren ganz locker, andere waren aufgeregt – man wusste ja nicht, was einen erwartet. So absolvierten wir den ersten Klettersteig mit Respekt und Vorsicht. Trotzdem hatten wir bald viel Spaß in der Gruppe, lachten über unsere “Anfängerproblemchen” und waren entspannt am Ende der ersten Tour. 
Am Samstag kletterten wir den Schmiedklettersteig im gleichen Gebiet, mit einigen C Passagen. Dieser Steig hatte es in sich – psychisch und technisch – und forderte die volle Konzentration und Rücksicht jedes Einzelnen. Jeder der Teilnehmer beurteilte diese Herausforderung anders, wichtig war aber, in jeder Situation die Ruhe zu bewahren und die Kraft bewusst einzusetzen. Am Ende des Steiges waren alle glücklich, auch diese Herausforderung gemeistert zu haben. Zur Belohnung gönnten wir uns die Sauna in unserer Unterkunft und anschließend ein Abendessen beim “Gosauschmied”.
Der krönende Abschluss am Sonntag war der Laserer alpin Klettersteig am Vorderen Gosausee. Dieser war nochmal eine Stufe herausfordernder, besonders die erste Passage. Wenn auch nur knapp über dem See gelegen, war Psyche, Kraft und Technik gefordert. Beim Notausstieg teilte sich die Gruppe. Ein Teil hatte genug Adrenalin und beendete zusammen mit Silke das Klettersteigerlebnis für dieses Wochenende. 5 Teilnehmer stiegen mit Angelika weiter über die Himmelsleiter und genossen das “Sahnestück” des Klettersteiges in der Wand über dem Gosausee. Spektakulär war die Hängebrücke über den Normalweg mit den bewundernden Blicken der Spaziergänger darunter. Im Gasthof am Gosausee ließen wir dann alle gemeinsam das Wochenende bei Kaffee und Kuchen ausklingen.
Es war für alle ein schönes erlebnisreiches Wochenende, wir hatten viel Spaß und waren eine tolle Gruppe. Vielen Dank an Angelika und Silke für die gesamte Vorbereitung, die Geduld und Ausdauer, sowie die vielen Tipps die beim Begehen von Klettersteigen hilfreich sein können.

Bericht Kirsten Zischkale; Fotos Wolfgang Wenger

KidsCup 5.0 Waldkraiburg und Bayrischer Kidscup Bouldern München Freimann

Nach mehreren gemeinsamen Trainings der Wettkampfgruppe war es endlich soweit und die ersten Wettkämpfe des Jahres standen an. Dabei glänzten die Burghauser Kletterer bei zwei aufregenden Wettkämpfen, dem Kidscup 5.0 in Waldkraiburg am 27.04.2024 und dem Bouldercup am 04.05.2024 in München Freimann. Mit großem Einsatz und Kampfgeist zeigten die jungen Athleten ihr Können und bewiesen, dass sie bereit sind, sich den Herausforderungen des Wettkampfkletterns zu stellen.

Beim Kidscup 5.0 hatten die Burghauser anfangs Schwierigkeiten mit dem Speedklettern, einer Disziplin, die für sie neu war. Dennoch kämpften sie sich durch die Qualifikation und es schafften drei Teilnehmer ins Finale einzuziehen. Arik, Philip und Bennet zeigten beeindruckende Leistungen an der Lead-Route und gaben alles, um ihr Ziel (das Top) zu erreichen. Auch Florian, Jonas, Kerstin und Theresa zeigten großen Einsatz und Teamgeist während des gesamten Wettkampfs.

Der Wettkampf bot den Teilnehmern auch die Möglichkeit, an Bonus-Challenges teilzunehmen und Sachpreise zu gewinnen. Selbst die jüngeren Kinder konnten sich hier beweisen und ihre Begeisterung für das Klettern zeigen.

Beim Bouldercup in München Freimann traten Lea und Arik gegen ein großes Teilnehmerfeld an und zeigten trotz Schwierigkeiten bei den Bouldern mit Sprüngen eine starke Performance. Die beiden kämpften sich durch die anspruchsvollen Routen und erreichten gute Platzierungen in ihren Altersklassen.

Die Teilnahme an beiden Wettkämpfen war für die Burghauser eine wertvolle Erfahrung, bei der sie nicht nur sportlich gewachsen sind, sondern auch wichtige Team- und Wettkampferfahrungen sammeln konnten. Mit Ehrgeiz und Entschlossenheit haben sie gezeigt, dass sie bereit sind, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen.

Klettern & Dolce Vita – Alpinkletterkurs für Einsteiger in Arco

Zu fünft starteten wir an einem Mittwochabend Mitte April unser 4-tägiges Kletterabenteuer. Mit dem DAV-Bus gings noch bei Schneefall über den Brenner Richtung Süden an den Gardasee, und zwar nach Arco. Sozusagen auf den Punkt genau haben wir ein Schönwetterfenster getroffen, denn ab Donnerstag gabs Sonne satt und wir konnten bei besten frühlingshaften Bedingungen loslegen.

Wir vier, am Fels noch recht unerfahrenen Teilnehmer, durften uns mit unserem “Guide” Vincenc Zielonka zuerst am Reibungsklettern, inklusive Abseilen, versuchen. Direkt am Ufer des Gardasees an der “Corno di Bo” – What a view!! Ein großartiges Erlebnis, das wir mit einem kurzen Sprung in den noch eiskalten See und einem Aperol Sprizz in Torbole komplettierten.

Hoch motiviert gings für uns an Tag Zwei an die Parete Zebrate, die bekannten Sonnenplatten. Vini hat für uns zwei leichtere Routen, die “Via del 46 Parallelo” und die benachbarte “Via Trento” ausgesucht. In sechs Seillängen, hauptsächlich im 3ten und 4ten Schwierigkeitsgrad, arbeiteten wir uns konzentriert ca. 200 Meter nach oben. In meist griffigem Fels und gut abgesicherten Routen hatten wir viel Freude beim kraxeln. Nebenbei konnten wir noch Basejumper beobachten, die sich von der über 1000 Meter hohen Wand, die sich hinter den Sonnenplatten erhebt, todesmutig herunterstürzten. Auf dem Rückweg lag die Bar “Zebrate”, wo wir uns dirket wieder mit einem Kaltgetränk belohnten konnten.

Am dritten Kurstag entschieden wir uns für eine Klettertour weiter im Süden, am Westufer des Gardasees bei Toscolano Maderno. Wir bestiegen den 866 Meter hohen Monte Castello di Gaino auf dem Südgrat. Auf der leichtesten Route, meist im 1ten und 2ten Grad, konnten wir bis auf die erste etwas schwierigere Seillänge seilfrei klettern. An diesem Tag tauschten wir die Kletterschuhe durch Zustiegsschuhe, was unseren Füßen auch ganz guttat. Eine perfekte Tour, die sich auf hervorragendem Fels am Grat bis zum Gipfelkreuz zieht. Nach dem Abstieg waren der Sprung in den See sowie ein Aperölchen mittlerweile gesetzt.

Neben unseren Touren genossen wir das “dolce vita” in Arco.  Auch unsere Unterkunft, eine Ferienwohnung im Arco Bed & Camping, war superschön und ein perfekter Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen.

Am Sonntag stand leider schon wieder die Heimreise an, aber wir nutzten den Tag noch gut aus. Auf dem Rückweg Richtung Trento machten wir Halt in Santa Massenza und besuchten dort das Klettergebiet Due Laghi. Dort nahmen wir uns die Route “Lo Spigolo Nascosto” vor – sechs Seillängen im 3ten und 4ten Grad. Wir konnten das Gelernte der letzten Tage noch einmal vertiefen und genossen die Kletterei. Die Tour war nochmal ein Highlight zum Abschluss unserer Fahrt.

Um 22 Uhr kamen wir zufrieden und erschöpft zuhause an und die nächsten Kletterausflüge sind bereits in Planung. Ein Großer Dank geht an Vini, der uns ein super Lehrmeister war und uns sehr viel Know-How zum Mehrseillängenklettern vermitteln konnte.

Sonja, Elly, Manu und Andrea

Almkogel statt Vormauerstein

Wir waren mal wieder im Salzkammergut unterwegs.  Wegen der Schneelage entschieden wir uns für ein niedrigeres Ziel als laut Ausschreibung geplant – den Almkogel am Mondsee. Von der Scharfliger Höhe aus ging’s steil aber aussichtsreich hinauf zum Gipfel des Almkogels. Hier wurden wir mit einem herrlichen Ausblick auf die Seenplatte des Salzkammerguts und die schneebedeckten, umliegenden Berge belohnt. 

Bis hierher waren wir fast schneefrei unterwegs und so entschlossen wir uns, einen höhergelegenen Aussichtspunkt zu erklimmen. Da stapften wir dann aber im Schnee hinauf und wir genossen es als eine willkommene Abkühlung 

Der Rückweg führte uns durch das schöne Zeppezau Tal hinab nach Hüttau. Nach Stärkung und Erfrischung bei der Fischhütte, wanderten wir am Krottensee vorbei, wieder zum Parkplatz.

 

16. Mai / Bürgerhaus Burghausen …. Bildervortrag Patagonien

Abenteuer Patagonien – Thomas März und Fabian Hagenauer  

Wir entführen euch in eine wilde und einsame Landschaft, in welcher das Wetter den Ton vorgibt. Grüne Täler, sturmumtobte Gipfel, steiler Fels und Eis und wir mittendrin. Dazu viele lustige und spannende Geschichten um unser Abenteuer …. all das erwartet euch in unserem Vortrag am Donnerstag, 16. Mai im Bürgersaal Burghausen!

Einlass 18.30 Uhr – Beginn 19.30 Uhr 

Eintritt auf Spendenbasis – mia gfrei ma uns auf Eich – Thomas und Fabian 

Feierabend Aktion: Müll sammeln am Mittermeiersteg

Am Dienstag vor Ostern trafen sich DAV Mitglieder mit Ariane und Judith vom Umweltamt Burghausen am Mittermeiersteg am Panoramaweg in Burghausen. Mit großen Mülltüten bestückt und mit Klettergurt und Seil gut gesichert machten sie sich daran, am steilen Abhang zur Salzach den Müll einzusammeln. Dosen, Bonbonpapier, Zigarettenstummel, Reste eines Plakates und jede Menge Flaschen, darunter auch Pfandflaschen waren hier “entsorgt” worden, obwohl ein Papierkorb in unmittelbarer Nähe steht. Das Hinweisschild zu den “neuen” Waldbewohnern, das das Umweltamt dort aufgestellt hat, wurde demnach ignoriert – schade. Aber jetzt ist der Hang wieder einigermaßen und  hoffentlich für längere Zeit abfallfrei. 

Danke an alle, die sich für eine Stunde Zeit genommen und die Umwelt ein wenig sauberer gemacht haben. 

Wer dieses Mal keine Zeit hatte, kann sich Samstag 21. September 2024 merken. Dann führt der DAV die nächste Müll Sammelaktion im Rahmen des clean up Days der Stadt Burghausen durch. 

Season Opening von Suedostbayernbike

Schaut vorbei beim MTB Season Opening 2024 am 27.04.2024 beim Gasthof Stabach in Weißbach an der Alpenstraße.

Euch erwartet ein kleines aber feines Rahmenprogramm mit Skillparcours, geführten MTB-Touren, Chillout Area, Testbikes und Infoständen.

Weitere Infos findet ihr auf der Homepage von Suedost Bayern Bike

 

Jugend Lawinen Abende

Im Rahmen von zwei „Jugend Lawinen Abenden“ führte er uns ausführlich in das Thema Lawinenkunde und Risikomanagement auf Skitour ein.

In einem ersten Vortrag haben wir uns einen Abend lang mit den Basics der Beurteilung des Lawinenrisikos beschäftigt. Dabei lernten wir  den Lawinenlagebericht zu lesen, daraus die wichtigsten Einflussgrößen auf das Lawinenrisiko abzuleiten und 3 einfache und grundlegende Methoden zur Risikobewertung anzuwenden

In einem zweiten, anspruchsvolleren und längeren Vortrag beschäftigten wir uns mit der Entstehung von Schneebrettlawinen und den physikalischen Vorgängen in der Schneeschicht bei einem Lawinenabgang. Dabei sahen wir uns die unterschiedlichen Phasen der Schneebrettbildung und die dabei ablaufenden Prozesse in der Schneeschicht detailliert an. Nachdem die Grundlagen der Schneebrettbildung gesetzt wurden, haben wir uns darauf aufbauend mit dem Thema Vorhersage der Möglichkeit einer Schneebrettlawine beschäftigt, wobei wir insbesondere auf die notwendigen Bedingungen zur Entstehung eines Schneebrettes eingingen und detailliert unterschiedliche Arten von möglichen Schwachschichten kennen lernten.

Zu guter Letzt haben wir uns abschließend noch ein wenig mit der analytischen Lawinenkunde, also dem Graben und Interpretieren von Schneeprofilen sowie der Durchführung von Schneedeckenstabilitätstests beschäftigt.
Vielen Dank, lieber Sebi, für die informativen Abende!