World Clean-Up Day: Erfolgreiche Müllsammelaktion am Bahnhof und der Kletterhalle

Trotz Nieselregen ließ sich unser kleines, aber tatkräftiges Team beim diesjährigen World Clean-Up Day nicht aufhalten. Unter dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ wurde rund um den Bahnhofsparkplatz und den Parkplatz bei der Kletterhalle in Burghausen gründlich aufgeräumt.

Die Ausbeute zeigte schnell, wie wichtig der Einsatz war: Neben unzähligen Plastikverpackungen, Bierflaschen und Kronkorken wurde eine riesige Menge an Zigarettenkippen eingesammelt – ein toller Erfolg für die Umwelt und ein sauberes Burghausen!

Nach getaner Arbeit hatten sich alle Aktiven eine Stärkung verdient. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen im Haus der Begegnung konnten sich die Helferinnen und Helfer im Trockenen aufwärmen, austauschen und die gelungene Aktion gemütlich ausklingen lassen.

Dem Himmel so nah – unterwegs im Himalaya!

Begleitet mich auf ein Abenteuer direkt in das legendäre Khumbu Valley – mitten in das Herz der Mount Everest Region. Mein Ziel – die Besteigung der spektakulären Ama Dablam mit 6812 m – das sagenumwogene Matterhorn des Himalaya.

Von Lukla aus folgen wir zunächst dem berühmten Mount Everest Basecamp Trek, besteigen den Lobuche East mit 6119 m und werden hier mit spektakulären Panoramablicken auf den Mount Everest belohnt. Weiter geht es ins Basecamp der Ama Dablam. Winterliche Verhältnisse, eisiger Wind und herausfordernde Fels- und Eispassagen machen diese Expedition zu einem echten Härtetest.

Erlebt im Vortrag die Faszination des Höhenbergsteigens, packende Momente und die wilde Schönheit Nepals

Gabi Göbl berichtet am 22. Oktober um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Burghausen von ihrem Abenteuer.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Die Plätze sind begrenzt, darum hier kostenlose Tickets rechtzeitig sichern: Herausforderung Ama Dablam

NEU: Der WhatsApp-Kanal der Kletterhalle Burghausen

Ab sofort gibt es einen eigenen WhatsApp-Kanal der Kletterhalle Burghausen! Dort informieren wir euch schnell und unkompliziert über alle wichtigen Neuigkeiten rund um die Kletterhalle – zum Beispiel über neu geschraubte Routen, aktuelle Termine, Veranstaltungen und weitere wichtige Hinweise.

Abonniert den Kanal und bleibt immer auf dem Laufenden!

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2. AFTERWORK KLETTERN DES DAV BURGHAUSEN

Am Donnerstag, den 24. September, laden wir euch ab 18 Uhr zum 2. Afterwork Klettern an unserer Außenwand ein.
Feierabend, Kletterschuhe an und ab an die Wand!


Euch erwarten gute Musik, kalte Getränke, ein paar Knabbereien und ein entspannter Abend mit eurer Kletter-Community. Egal ob ihr gemeinsam klettern, neue Leute kennenlernen oder einfach eine gute Zeit an der Wand verbringen möchtet – kommt vorbei und seid dabei!

📅 Donnerstag, 24.09.2026
⏰ ab 18 Uhr
📍 Außenbereich der DAV Kletterhalle Burghausen


☀️ Das After Work Klettern findet nur bei gutem Wetter!!

DJ Reen sorgt wieder für gute Musik, wir für kalte Getränke und ihr für gute Vibes!
Wir freuen uns auf einen entspannten Kletterabend mit euch!

Bitte denkt daran, dass der Halleneintritt auch an diesem Tag ganz normal an unserem Kassenautomaten zu bezahlen ist.

Über das Schönbichler Horn – zwei Tage in den Zillertaler Alpen

Der Berliner Höhenweg zählt zu den eindrucksvollsten Höhenwegen der Zillertaler Alpen. Für uns standen am Wochenende 15./16. August zwei besonders schöne Etappen auf dem Programm: Von Parkplatz am Alpengasthaus Breitlahner zur Berliner Hütte und am nächsten Tag über das Schönbichler Horn hinunter zum Schlegeisspeicher.

Bei bestem Sommerwetter führte uns der Anstieg rund 790 Höhenmeter und 10 Kilometer durch das Zillertal hinauf zur eindrucksvoll gelegenen Berliner Hütte. Die unter Denkmalschutz stehende Hütte ist ein Erlebnis: Das große Foyer, die hohen, holzvertäfelten Räume und die historische Ausstattung lassen uns erst mal staunen. Fun Facts vom Hüttenpersonal zur Geschichte des Hauses: Im Jahr 1900 wurde eine Dunkelkammer eingerichtet, in der Bergsteiger ihre Fotos entwickeln konnten. Etwas später kamen sogar ein eigenes Postamt und eine Schuhmacherwerkstatt hinzu.

Aber genug gestaunt. Da wir nach Kaffee und Kuchen noch Zeit und Energie hatten, machten wir uns am Nachmittag noch auf den Weg zum Schwarzsee. Bei strahlendem Sonnenschein bot sich die Gelegenheit, sich im Bergsee abzukühlen.

Zurück auf der Berliner Hütte ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Bei Schweinsbraten und Käsespätzle konnten wir uns schon einmal für die deutlich anspruchsvollere Etappe am nächsten Tag stärken.

Am Drahtseil aufs Schönbichler Horn

An Sonntag Stand mit dem Schönbicher Horn auf 3.132 Meter der Höhepunkt unserer Tour an. Der Aufstieg wurde zunehmend steiler und führte uns schließlich in hochalpines Gelände mit interessanten Felsverwürfen. Besonders spannend wurde es im drahtseilversicherten Abschnitt kurz vor dem Gipfel. Hier war nicht nur Trittsicherheit gefragt – wir bekamen auch noch Gegenverkehr und mussten uns an einigen Stellen geschickt aneinander vorbeibewegen.

Oben angekommen wurden wir für die Anstrengung reichlich belohnt. Vom Schönbichler Horn hatten wir eine großartige Rundumsicht auf die Zillertaler Alpen, mit den vergletscherten Riesen wie dem Größen Möseler (3.480 m) oder dem Hochfeiler (3.510 m). Besonders beeindruckend war der Blick auf die Bergkette im Süden, die Grenze zu Italien.

Drohendes Gewitter

Allzulange konnten wir die Gipfelaussicht allerdings nicht genießen. Für den Nachmittag war Gewitter angekündigt. Beim Abstieg entschieden wir uns deshalb, auf eine Mittagspause an der Furtschaglhaus (2.295 m) zu verzichten und zügig Richtung Schlegeisspeicher weiterzugehen.

Das Timing passt: Kurz bevor wir den Speichersee erreichten, fielen tatsächlich die ersten Regentropfen. Damit hatte sich auch der Plan für ein zweites Bad an diesem Wochenende erledigt. Stattdessen entschieden wir uns für die deutlich trockenere Variante und kehrten in einem Forellenrestaurant ein.

Gut gestärkt ging es anschließend noch das letzte Stück zum Bus und vor dort zurück nach Burghausen.

Eine rundum schöne und entspannte Sommertour, mit einzigartigen Ausblicken, alpinem Nervenkitzel am steilen Gipfelaufstieg und vor allem eine sehr nette Gruppe mit Helmut, Monika, Michaela, Birgit, Renate, Carolin und Balázs.

(Bericht: Sandra Schüssel, Photos: Helmut, Sandra, Monika)

Olperer Überschreitung

Zu Dritt machten wir uns auf den Weg ins Zillertal. Vom Schlegeisspeicher begannen wir den Aufstieg zur Olperer Hütte. Dort angekommen waren wir erstmal beeindruckt von der langen Menschenschlange am Insta-Hot-Spot der Zillertaler Hängebrücke.

Wir nutzten allerdings den Nachmittag für ein sinnvolleres Vorhaben: der Suche des „neuen Zugstieges“ zum Tuxer Ferner.

Am Abend traf schließlich noch – nicht ganz zufällig – eine weitere 5er-Seilschaft aus Burghausen ein. Der Entscheidung war schnell getroffen, dass man sich am nächsten Tag gemeinsam auf den Weg machen würde.

Pünktlich um 5 Uhr standen alle bereit. Die ersten 1,5 Stunden kamen wir problemlos voran. Dann begann die Suche nach dem “neuen Weg“. Diese Suche führte uns durch wegloses, steinschlaggefährdetes, teilweise exponiertes Gelände. Hier blieb viel Zeit auf der Strecke, während wir unten am „alten Weg“ die anderen Bergsteiger gemütlich vorbeimaschieren sahen.

Irgendwann standen wir doch am Tuxer Ferner. An diesem Abschnitt ist nicht mehr viel von der ursprünglichen Bergwelt zu sehen: Wir fanden uns zwischen denmit Planen verhüllten Schneeresten und der mit Zivilisationsabfällen gespickten Skipiste wieder.

An der Wildlahnerscharte. wurde es wieder spannend: ein 40 Grad steiles, mit Spalten gespicktes Blankeiswandl gab es zu überwinden. Ausgerüstet mit vielen Eisschrauben konnten wir uns alle gemeinsam in drei Seillängen bis zum Felseinstieg hoch arbeiten.

Hier begann eine schöne abwechslungsreiche Kletterei. Teilweise unterstützten uns Metallbügel (sog. Entenschnäbel) beim Kraxeln. Dennoch war es sinnvoll den weiteren Aufstieg mit Seilsicherung zu gehen. Es war zu ausgesetzt. Etwas Stress verursachte in der Zwischenzeit ein einzelne drohende Gewitterwolke, die sich über uns festsetzte – aber zum Glück dann doch weiter zog.

Am Gipfel angekommen, hielten wir uns aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht lange auf. Der Riepengrat für den Abstieg lag noch vor uns und verlangte auch noch unsere volle Aufmerksamkeit.

In angenehmer Kletterei kamen wir bis zu einer Abseilstelle. Von hier gelangten hier wir schnell auf den sogenannten Schneegupf. Im Anschluss an der Schneefeldquerung suchten wir uns wieder durch gefühlt endloses Blockgelände bis hinunter zum Wanderweg der uns zur Hütte leitete.

Hier gab es für alle noch eine schnelle Stärkung und einen Olperer-Gipfel-Schnaps vom Wirt. Die letzte Stunde Abstieg stand uns noch bevor. Kurz nachdem wir mit unserem schweren Gepäck am Auto ankamen, begann es schon leicht zu regnen.- Was haben wir für ein Wetterglück!

Vielen Dank Martin für die hervorragende Führung der Tour. Dank auch an allen Mitstreitern: Helmut Felicia, Andi, Franziska, Katharina und Jonas. Es war mir ein Vergnügen mit Euch. Und ich behaupte, diese einmalige, abwechslungsreiche und fordernde Tour wird uns allen in Erinnerung bleiben.

Was wir heute gelernt haben:

  • Eine vermeidliche 6-7 Std Tour kann sich in Null-Komma-Nichts auf die doppelte Zeit hinziehen, wenn die Umstände entsprechend sind
  • Nicht jedem Geheimtipp eines Hüttenwirtes über die Wegfindung muss man Glauben schenken
  • Wetterglück ist oft essentiell für das Gelingen einer Tour – wir hatten an dem Tag unglaublich viel Glück.

(Text: Monika Hofmeister, Photos: Martin Peuckert, Andi Grünwald, Monika Hofmeister)

Jahresabschluss Geckos

Miteinander klettern – miteinander, zusammen wachsen. Nichts könnte das Jahr in der Kinderklettergruppe „Geckos“ besser beschreiben. Starteten wir September 2024 noch mit allen Teilnehmern kletternd im Toprope, durften wir Trainer im Verlauf des Jahres regelrecht zusehen, wie die Kinder an Kraft, Geschicklichkeit und Biss dazugewannen, und im Juli diesen Jahres schon fast alle sich an den Vorstieg wagten und im Sichern im Toprope so geschickt waren, dass wir teilweise nicht mal mehr hintersichern mussten.

Und ein Kletterjahr mit so vielen positiven Eindrücken wollten wir, wie bereits auch letztes Jahr, gebührend abschließen. Da im letzten Jahr der mobile Hochseilgarten der Naturfreunde Hochburg-Ach bei den Kindern großen Anklang fand, meldeten wir uns dieses Jahr erneut an. Und es war wieder ein abwechslungsreiches, tolles Programm geboten – von der Jakobleiter über die Highline bis hin zum Flying Fox und vielem mehr… Dies durfte alles am Nachmittag (nach einer ausgiebigen Wanderung vormittags) absolviert werden. Bei Traumwetter konnten sich alle nach Herzenslust verausgaben.

Zurück in der Halle musste natürlich im Boulderraum der optimale Platz fürs Schlaflager gefunden und alles fein säuberlich angeordnet werden – nur um sich im Anschluss wieder unten im Außenbereich der Kletterhalle in den Bau eines selbst erdachten Parcours mit Hilfe von kleineren Seilen, Exen und anderen Hilfsmitteln zu stürzen. Wir Trainer hatten uns im Vornherein einige Gedanken über mögliche Aktivitäten für den Abend gemacht – nur um festzustellen, dass die Kinder das gar nicht brauchten, sondern selbst eine unglaubliche Kreativität und tolle Gruppendynamik zeigten!

Kulinarisch wurden wir liebevoll mit Pizza von Familie Berger versorgt, und bei einer Hallenübernachtung kann man auch schon mal Abends um halb 10 noch zur Eisdiele wandern… Und natürlich durfte auch zum Abschluss dass in Gruppen allseits bekannte „Werwolf“-Spiel nicht fehlen!

Nach einer zugegebenermaßen kurzen Nacht gings nach dem Frühstück im gleichen Tempo des Vortags weiter – bis durchs Abholen ein natürliches Ende gegeben war. Sowohl für die Kinder als auch für uns Trainer war es eine rundum gelungene Aktion, die uns als Gruppe gestärkt und sehr viel Freude gemacht hat!

(Text:Viktoria Bössenroth, Bilder: Viktoria und Jenny)

Hochtouren rund um die Martin-Busch-Hütte im Öztal

Aus verschiedenen Richtungen reisten wir an. Pünktlich am Start standen  in Vent: Ludwig und Silke, Philipp, Woife, Lorenz, Luisa, Andrea, Helmut, Monika und Gabriel, unser „Gastbergsteiger“ aus Franken.  Und schon begann der lange Hatscher bis zur Hütte. Die 9 km bei geringer aber stetiger Steigung müssen erst überwunden werden.

Den Rest des Nachmittages hatten wir noch Luft für Entspannung, Kaffee und Kuchen und schließlich ein hervorragendes Abendmenü. Hier zeigte sich das erste mal, dass unsere Gruppe sehr pflegeleicht und homogen war: alles Fleischesser – also Einheitsessen für alle 😊

Der Morgen danach: Auf dem Plan: der Similaun (3606m)! Nach flottem Frühstück war auch schon Abmarsch. Hinter der Hütte überquerten wir den Niederjochbach (potentielles Badeplatzerl) auf dem Weg zum Marzellkamm. Zügig gewannen wir an Höhe.  Und bald standen unsere Füße auf dem Niederjochferner. Also packten wir Steigeisen, Pickel und Seile aus, reihten uns auf. In zwei Seilschaften erreichten wir den Gipfelgrat.

Bei recht heftigem Wind, quasi null Sicht kraxelten wir am frisch überzuckerten Grat hoch. Nach dem obligatorischem Gipfelbild mit weiß-grauen Hintergrund in alle Himmelsrichtungen erfolgte ein schneller Rückzug. Es lockte die Similaunhütte, die wir trotz des kleinen Umweg anpeilten. So saßen wir dort beim warmen Süppchen einen Regenschauer aus bevor der Abstieg zur Martin-Busch-Hütte anstand.

Der Nächste Morgen: Der Plan: Hintere Schwärze  (3624 m). Der vierthöchste Berg der Öztaler  Eine recht lange Tour soll es sein.  Heute wird uns den ganzen Tag die Sonne begleiten. Auf bekanntem Weg ging es erst 300 hm hoch Richtung Marzellkamm. Der Blick fällt nun auf den Marzellferner in seiner ganzen Größe. Da sich auch hier der Gletscher schon stark zurückgebildet hat, führen uns die nächsten 150 m zunächst wieder abwärts bis zur Gletschermoräne.

Von hier steigen wir auf Steigeisen recht steil und recht blank wieder aufwärts. Im oberen Teil des Gletschers konnten wir uns in mehr oder weniger tragender Schneeauflage hoch arbeiten. Der Gipfelgrat zeigte sich hier sehr schottrig und ausgesetzt. So forderten die letzten Meter noch die  volle Konzentration.

Für den oberen Teil des nun folgenden Gletscherabstieg gab es noch das „Welless Progamm“ vom Ludwig: Während wir gemütlich Pause machten, legte er uns ein Fixseil über die steilste Stelle. Und so konnten wir entspannt am Seil gesichert hinunter laufen.

Der Folgende Morgen: Der Plan: Abschlusswanderung auf Kreuzspitze (3455 m) Mit leichten Gepäck startete unser Trupp wieder zügig los. Und kurze Zeit später standen wir schon auf dem Gipfel der Kreuzsspitze. Die Top-Aussicht hier genossen wir kaum. Es war windig und kalt. So zog es uns schnell wieder hinunter in den Schutz der Hütte.

Nachdem  das  gesamte Gerödel wieder in die Rucksäcke gestopft war, ging der lange Marsch talauswärts los, wieder die 9 km, den zachen, langen Forstweg.

Aber irgendwann standen alle mit warm  gelaufenen Sohlen an den Autos.

Schön wars wieder! Danke Ludwig und Silke für die Top Vorbereitung und Führung. Und danke an alle für die so angenehme Gesellschaft Bis zum nächsten mal!

Bericht: Monika Hofmeister

Photos: Ludwig Pichlmeier, Helmut Auer, Andrea Stamberger, Monika Hofmeister)

ERSTES AFTERWORK KLETTERN DES DAV BURGHAUSEN

Am Donnerstag, den 23. Juli, laden wir euch ab 18 Uhr zum Afterwork Klettern an unserer Außenwand ein.
Feierabend, Kletterschuhe an und ab an die Wand!


Euch erwarten gute Musik, kalte Getränke, ein paar Knabbereien und ein entspannter Abend mit eurer Kletter-Community. Egal ob ihr gemeinsam klettern, neue Leute kennenlernen oder einfach eine gute Zeit an der Wand verbringen möchtet – kommt vorbei und seid dabei!

📅 Donnerstag, 23.07.2026
⏰ ab 18 Uhr
📍 Außenbereich der DAV Kletterhalle Burghausen


☀️ Das After Work Klettern findet nur bei gutem Wetter!!

Wir sorgen für gute Musik und kalte Getränke – ihr für gute Vibes!
Wir freuen uns auf einen entspannten Kletterabend mit euch!

Bitte denkt daran, dass der Halleneintritt auch an diesem Tag ganz normal an unserem Kassenautomaten zu bezahlen ist.

Sommerliches Kletter- und Campingwochenende in Litzelau

Vom 10. bis 12. Juli waren die Kampfzwerge, die Echte Mittwochsgruppe und die Kletterninjas gemeinsam in Litzelau unterwegs. Drei Gruppen, ein Campingplatz und ein Wochenende mit viel Klettern, gutem Essen und jeder Menge gemeinsamer Zeit.

Los ging es am Freitagnachmittag. Während sich die Kampfzwerge bereits um 16 Uhr um den Einkauf kümmerten, traf sich der Rest der Gruppe zur gemeinsamen Abfahrt. Pünktlich um 17 Uhr machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Litzelau. Nach der Ankunft wurde direkt das Basecamp aufgebaut. Vor allem das neue, große Gruppenzelt stellte uns zunächst vor die eine oder andere Herausforderung. Mit vereinten Kräften stand aber schon bald alles und das Wochenende konnte beginnen.

Während noch die letzten Heringe eingeschlagen wurden, lief in der Campingküche bereits die Vorbereitung für das Abendessen. Es wurde geschnippelt, gekocht und gerührt. Mitten im Küchentrubel entschied sich dann allerdings ein Teller mit den legendären Zimtschnecken unserer JDAV-Mama für einen ungeplanten Bodenkontakt. Die Schwerkraft war an diesem Abend wohl besonders hungrig. Zum Glück blieb noch genügend übrig, sodass am Ende trotzdem niemand auf die heiß begehrten Zimtschnecken verzichten musste.

Zum Abendessen gab es Käsespätzle, Nudeln mit Gemüsesoße und Salat. Anschließend ließen wir den Abend bei ein paar gemeinsamen Spielen ausklingen, bevor es für alle in die Zelte ging.

Nach dem Frühstück stand am Samstag das Auerwandl auf dem Programm. Bevor es allerdings an den Fels ging, durfte die mittlerweile fast schon traditionelle Wasserschlacht in Oberwössen natürlich nicht fehlen.

Im Klettergebiet teilten wir uns auf. Eine kleinere Gruppe machte sich auf den Weg in den hinteren Sektor. Nach einem etwas abenteuerlichen Zustieg warteten dort längere und anspruchsvollere Routen. Schnell zeigte sich aber auch, dass dieser Bereich wohl nicht allzu häufig besucht wird. Viel Botanik und einige lose Steine machten die Touren zusätzlich spannend. Trotzdem wurden alle Routen souverän geklettert – eine starke Leistung.

Auch im anderen Sektor wurde fleißig geklettert. Zwischen den Routen durfte natürlich auch eine entspannte Pause in der Hängematte nicht fehlen, bevor es wieder zurück an den Fels ging.

Am Nachmittag ging es zurück zum Campingplatz. Während sich die meisten im Bach abkühlten, schwamm auch eine Ringelnatter vorbei, die sich von der ungewohnten Gesellschaft offenbar lieber wieder zurückzog. Nur der Einkaufstrupp musste noch einmal los. Später wurde dieser vom Kochteam abgelöst, sodass auch dort noch Zeit blieb, die Füße ins kalte Wasser zu halten.

Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Danach ging es noch einmal in den Gemeinschaftsraum, wo einige Spiele gespielt wurden. Die Jugendleiter machten währenddessen noch Bekanntschaft mit dem kleinen „Streichelzoo“ des Campingplatzes. Danach ging es für alle zufrieden und müde in die Schlafsäcke.

Am Sonntagmorgen machte sich langsam Aufbruchsstimmung breit. Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut, das Material verstaut. Bevor wir weiterfuhren, wollten wir den Tieren vom Vorabend noch einmal einen Besuch abstatten. Die hatten ihre Meinung über Streicheleinheiten allerdings offenbar über Nacht geändert und beobachteten uns lieber aus sicherer Entfernung.

Zum Abschluss führte uns der Weg noch an die Zellerwand beziehungsweise zum Zellersee. Während sich die meisten noch einmal am Fels austobten und die letzten Routen des Wochenendes kletterten, ließen es andere etwas entspannter angehen, gingen baden, machten Yoga oder genossen einfach die Zeit am See. Natürlich durfte auch die obligatorische Bialetti für die Jugendleiter nicht fehlen.

Gegen 15 Uhr machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Hinter uns lag ein Wochenende mit vielen gekletterten Routen, jeder Menge Spaß, gutem Essen und vielen schönen gemeinsamen Momenten. Ein rundum gelungenes Wochenende, das sicher nicht das letzte gemeinsame Campingwochenende der Kampfzwerge, der Echten Mittwochsgruppe und der Kletterninjas gewesen ist.