Hochtouren rund um die Martin-Busch-Hütte im Öztal

Aus verschiedenen Richtungen reisten wir an. Pünktlich am Start standen  in Vent: Ludwig und Silke, Philipp, Woife, Lorenz, Luisa, Andrea, Helmut, Monika und Gabriel, unser „Gastbergsteiger“ aus Franken.  Und schon begann der lange Hatscher bis zur Hütte. Die 9 km bei geringer aber stetiger Steigung müssen erst überwunden werden.

Den Rest des Nachmittages hatten wir noch Luft für Entspannung, Kaffee und Kuchen und schließlich ein hervorragendes Abendmenü. Hier zeigte sich das erste mal, dass unsere Gruppe sehr pflegeleicht und homogen war: alles Fleischesser – also Einheitsessen für alle 😊

Der Morgen danach: Auf dem Plan: der Similaun (3606m)! Nach flottem Frühstück war auch schon Abmarsch. Hinter der Hütte überquerten wir den Niederjochbach (potentielles Badeplatzerl) auf dem Weg zum Marzellkamm. Zügig gewannen wir an Höhe.  Und bald standen unsere Füße auf dem Niederjochferner. Also packten wir Steigeisen, Pickel und Seile aus, reihten uns auf. In zwei Seilschaften erreichten wir den Gipfelgrat.

Bei recht heftigem Wind, quasi null Sicht kraxelten wir am frisch überzuckerten Grat hoch. Nach dem obligatorischem Gipfelbild mit weiß-grauen Hintergrund in alle Himmelsrichtungen erfolgte ein schneller Rückzug. Es lockte die Similaunhütte, die wir trotz des kleinen Umweg anpeilten. So saßen wir dort beim warmen Süppchen einen Regenschauer aus bevor der Abstieg zur Martin-Busch-Hütte anstand.

Der Nächste Morgen: Der Plan: Hintere Schwärze  (3624 m). Der vierthöchste Berg der Öztaler  Eine recht lange Tour soll es sein.  Heute wird uns den ganzen Tag die Sonne begleiten. Auf bekanntem Weg ging es erst 300 hm hoch Richtung Marzellkamm. Der Blick fällt nun auf den Marzellferner in seiner ganzen Größe. Da sich auch hier der Gletscher schon stark zurückgebildet hat, führen uns die nächsten 150 m zunächst wieder abwärts bis zur Gletschermoräne.

Von hier steigen wir auf Steigeisen recht steil und recht blank wieder aufwärts. Im oberen Teil des Gletschers konnten wir uns in mehr oder weniger tragender Schneeauflage hoch arbeiten. Der Gipfelgrat zeigte sich hier sehr schottrig und ausgesetzt. So forderten die letzten Meter noch die  volle Konzentration.

Für den oberen Teil des nun folgenden Gletscherabstieg gab es noch das „Welless Progamm“ vom Ludwig: Während wir gemütlich Pause machten, legte er uns ein Fixseil über die steilste Stelle. Und so konnten wir entspannt am Seil gesichert hinunter laufen.

Der Folgende Morgen: Der Plan: Abschlusswanderung auf Kreuzspitze (3455 m) Mit leichten Gepäck startete unser Trupp wieder zügig los. Und kurze Zeit später standen wir schon auf dem Gipfel der Kreuzsspitze. Die Top-Aussicht hier genossen wir kaum. Es war windig und kalt. So zog es uns schnell wieder hinunter in den Schutz der Hütte.

Nachdem  das  gesamte Gerödel wieder in die Rucksäcke gestopft war, ging der lange Marsch talauswärts los, wieder die 9 km, den zachen, langen Forstweg.

Aber irgendwann standen alle mit warm  gelaufenen Sohlen an den Autos.

Schön wars wieder! Danke Ludwig und Silke für die Top Vorbereitung und Führung. Und danke an alle für die so angenehme Gesellschaft Bis zum nächsten mal!

Bericht: Monika Hofmeister

Photos: Ludwig Pichlmeier, Helmut Auer, Andrea Stamberger, Monika Hofmeister)

ERSTES AFTERWORK KLETTERN DES DAV BURGHAUSEN

Am Donnerstag, den 23. Juli, laden wir euch ab 18 Uhr zum Afterwork Klettern an unserer Außenwand ein.
Feierabend, Kletterschuhe an und ab an die Wand!


Euch erwarten gute Musik, kalte Getränke, ein paar Knabbereien und ein entspannter Abend mit eurer Kletter-Community. Egal ob ihr gemeinsam klettern, neue Leute kennenlernen oder einfach eine gute Zeit an der Wand verbringen möchtet – kommt vorbei und seid dabei!

📅 Donnerstag, 23.07.2026
⏰ ab 18 Uhr
📍 Außenbereich der DAV Kletterhalle Burghausen


☀️ Das After Work Klettern findet nur bei gutem Wetter!!

Wir sorgen für gute Musik und kalte Getränke – ihr für gute Vibes!
Wir freuen uns auf einen entspannten Kletterabend mit euch!

Bitte denkt daran, dass der Halleneintritt auch an diesem Tag ganz normal an unserem Kassenautomaten zu bezahlen ist.

⚠️ Wichtige Infos zur Kletterhallenbenutzung von 15. – 18.07.2026

Im Außenbereich werden wieder neue Routen für euch geschraubt. 🛠️
 
Daher kommt es vom 15. – 18.07.2026 zu Einschränkungen im Außenbereich der Kletterhalle!
 
Mittwoch, 15. + Donnerstag 16.07. werden wir ab dem Umlenker 2 bis zum Überhang die Routen abbauen (Uhrzeiten flexibel) und am Freitag, 17. + Samstag 18.07. werden von morgens bis ca. 17 Uhr abends Routen geschraubt.
 
Der Boulderraum und Innenbereich sind nicht betroffen und können ganz normal genutzt werden.
 
Bitte habt Verständnis aber seid gespannt und freut euch schon jetzt auf spannende neue Routen, Boulder und Projekte.
 
Wir wünschen euch schon jetzt viel Spaß mit den neuen Routen und Boulder, die unser fleißiges Schrauber-Team ehrenamtlich für euch an die Wand bringt!
 
Euer DAV-Burghausen & das Schrauber-Team

Sommerliches Kletter- und Campingwochenende in Litzelau

Vom 10. bis 12. Juli waren die Kampfzwerge, die Echte Mittwochsgruppe und die Kletterninjas gemeinsam in Litzelau unterwegs. Drei Gruppen, ein Campingplatz und ein Wochenende mit viel Klettern, gutem Essen und jeder Menge gemeinsamer Zeit.

Los ging es am Freitagnachmittag. Während sich die Kampfzwerge bereits um 16 Uhr um den Einkauf kümmerten, traf sich der Rest der Gruppe zur gemeinsamen Abfahrt. Pünktlich um 17 Uhr machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Litzelau. Nach der Ankunft wurde direkt das Basecamp aufgebaut. Vor allem das neue, große Gruppenzelt stellte uns zunächst vor die eine oder andere Herausforderung. Mit vereinten Kräften stand aber schon bald alles und das Wochenende konnte beginnen.

Während noch die letzten Heringe eingeschlagen wurden, lief in der Campingküche bereits die Vorbereitung für das Abendessen. Es wurde geschnippelt, gekocht und gerührt. Mitten im Küchentrubel entschied sich dann allerdings ein Teller mit den legendären Zimtschnecken unserer JDAV-Mama für einen ungeplanten Bodenkontakt. Die Schwerkraft war an diesem Abend wohl besonders hungrig. Zum Glück blieb noch genügend übrig, sodass am Ende trotzdem niemand auf die heiß begehrten Zimtschnecken verzichten musste.

Zum Abendessen gab es Käsespätzle, Nudeln mit Gemüsesoße und Salat. Anschließend ließen wir den Abend bei ein paar gemeinsamen Spielen ausklingen, bevor es für alle in die Zelte ging.

Nach dem Frühstück stand am Samstag das Auerwandl auf dem Programm. Bevor es allerdings an den Fels ging, durfte die mittlerweile fast schon traditionelle Wasserschlacht in Oberwössen natürlich nicht fehlen.

Im Klettergebiet teilten wir uns auf. Eine kleinere Gruppe machte sich auf den Weg in den hinteren Sektor. Nach einem etwas abenteuerlichen Zustieg warteten dort längere und anspruchsvollere Routen. Schnell zeigte sich aber auch, dass dieser Bereich wohl nicht allzu häufig besucht wird. Viel Botanik und einige lose Steine machten die Touren zusätzlich spannend. Trotzdem wurden alle Routen souverän geklettert – eine starke Leistung.

Auch im anderen Sektor wurde fleißig geklettert. Zwischen den Routen durfte natürlich auch eine entspannte Pause in der Hängematte nicht fehlen, bevor es wieder zurück an den Fels ging.

Am Nachmittag ging es zurück zum Campingplatz. Während sich die meisten im Bach abkühlten, schwamm auch eine Ringelnatter vorbei, die sich von der ungewohnten Gesellschaft offenbar lieber wieder zurückzog. Nur der Einkaufstrupp musste noch einmal los. Später wurde dieser vom Kochteam abgelöst, sodass auch dort noch Zeit blieb, die Füße ins kalte Wasser zu halten.

Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Danach ging es noch einmal in den Gemeinschaftsraum, wo einige Spiele gespielt wurden. Die Jugendleiter machten währenddessen noch Bekanntschaft mit dem kleinen „Streichelzoo“ des Campingplatzes. Danach ging es für alle zufrieden und müde in die Schlafsäcke.

Am Sonntagmorgen machte sich langsam Aufbruchsstimmung breit. Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut, das Material verstaut. Bevor wir weiterfuhren, wollten wir den Tieren vom Vorabend noch einmal einen Besuch abstatten. Die hatten ihre Meinung über Streicheleinheiten allerdings offenbar über Nacht geändert und beobachteten uns lieber aus sicherer Entfernung.

Zum Abschluss führte uns der Weg noch an die Zellerwand beziehungsweise zum Zellersee. Während sich die meisten noch einmal am Fels austobten und die letzten Routen des Wochenendes kletterten, ließen es andere etwas entspannter angehen, gingen baden, machten Yoga oder genossen einfach die Zeit am See. Natürlich durfte auch die obligatorische Bialetti für die Jugendleiter nicht fehlen.

Gegen 15 Uhr machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Hinter uns lag ein Wochenende mit vielen gekletterten Routen, jeder Menge Spaß, gutem Essen und vielen schönen gemeinsamen Momenten. Ein rundum gelungenes Wochenende, das sicher nicht das letzte gemeinsame Campingwochenende der Kampfzwerge, der Echten Mittwochsgruppe und der Kletterninjas gewesen ist.

Jugendfest 2026!

Rund 50 Kinder der DAV-Sektion Burghausen und von den Naturfreunden Hochburg kamen am 4. Juli zum Jugendfest in der Kletterhalle zusammen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung wurde geklettert, ausprobiert und ein abwechslungsreicher Nachmittag erlebt.

An den verschiedenen Stationen war für jeden etwas dabei: Jakobsleiter, Seilaufstieg oder auch Indoor-Klettersteig sorgten für viele spannende Herausforderungen, während im Schrauberworkshop selbst ausprobiert werden konnte, wie Kletterrouten entstehen. Das Angebot stieß auf großes Interesse und war den ganzen Nachmittag über gut besucht.

Auch die Abstimmung über das Motiv des neuen Gruppen-Shirts der JDAV Burghausen kam gut an. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Favoriten auswählen und mitentscheiden, wie das neue Shirt aussehen wird.

Natürlich durfte auch die Stärkung zwischendurch nicht fehlen. Bei Pizza, Kuchen und kühlen Getränken blieb genügend Zeit zum Ratschen, Kennenlernen und Verschnaufen, bevor es wieder an die nächsten Stationen ging.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die das Jugendfest vorbereitet und begleitet haben. Dank ihres Einsatzes wurde der Nachmittag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jugendfest!

Rund um den Großglockner: Grundkurs Eis- und Hochtouren

 

Abkühlung in der Eisspalte gefällig? Im fünftägigen Grundkurs „Eis und Hochtouren“ lernten wir alle Basics, die man am Gletscher braucht: Gehen mit Steigeisen, Seiltechnik, Spaltenbergung und den Umgang mit Pickel und Eisschrauben. Zudem standen zwei Übungstouren in der beeindruckenden Gletscherwelt der Hohen Tauern auf dem Programm.

Kurve um Kurve schlängelt sich der Vereinsbus die Großglockner Hochalpenstraße hinauf. Mit jedem Ausblick auf die Gipfel steigt die Vorfreude auf die Abenteuer, die uns in den nächsten Tagen in Eis und Schnee erwarten. Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, unserem Startpunkt, gehen wir durch die Tunnelsysteme der ehemaligen Hofmannshütte über den gut ausgebauten Gamsgrubenweg bergauf über einen Wasserfall und Gletscherschliffplatten.

Am Rande der Pasterze heißt es dann: Steigeisen anschnallen – erster Probegang übers Eis. In unseren ersten Seilschaften zeigt sich: Die Fitnesslevel in unserer bunten Truppe passen zusammen, wir kommen gut voran. Bald haben wir die etwa 5,5 km und 700 zur Oberwalder Hütte (2.973 m) geschafft. Nach einem Linsen-Dal zum Abendessen, einer Runde Materialkunde und dem ein oder anderen Gösser Bier sind wir müde genug, um im 12er-Schlaflager ein Auge zuzudrücken

Auf einen Schwatz mit den Oberwalder Hüttenwirten Janelyn und Bernd Fürhapter

Wusstet ihr, dass…

…die Hüttenwirte jeden Tag ca. 25 Vollkornbrote selbst backen?

…ein Hubschrauber alle 10 Tage Lebensmittel bringt?

…jedes Jahr 5-6 Tausend Gäste die Hütte besuchen (geöffnet von Juni bis Mitte September)?

…der Hüttenwirt nach eigener Einschätzung in der Nacht nur 4 bis 5 Stunden schläft?

 

Spaltenrettung im Team

Am Samstag üben wir zunächst Knoten: Sackstich, Prusik, Achter, Schmetterling. Tourleiterin Tina Blümlhuber zeigt uns, wie man Seilschaften aufbaut und welche Abstände und wie viele Bremsknoten bei Dreier- bis Sechserseilschaften angeraten sind. Als dann der zweite Hochtourleiter Klaus Schmidt gegen Mittag auf der Hütte ankommt, geht es los in die Pasterze.

Zunächst über den schroffen Rücken des Großen Burgstalls, wo der Zwerg-Enzian die Blüten zur Sonne reckt, dann über den Firn in die Gletscherwelt. Highlight des Tages: Spaltenrettung üben. Trauen sich alle, in die bis zu 15 m tiefe Gletscherpalte zu springen? Ja, geht – weil man sich nach guter Anleitung durch Tina und Klaus auf seine Seilschaft verlassen konnte.

Neben dieser Rettung in Dreierseilschaft üben wir auch noch den Mannschaftszug.

 

In der Seilschaft zum Johannisberg

Eine Tour zum Johannisberg (3.453 m) – das ist unser Programm für Sonntag. Der Gipfel thront nach wie vor als weiß blendender Firndom über den Gletscherfeldern der Pasterze. Wir perfektionieren unsere Seilschaften und schaffen es immer besser, gleichmäßig zu gehen. Hauptgefahr ist der Einbruch in eine unsichtbare Spalte unterm Firn, deshalb soll das Seil zwischen den Personen immer leicht gespannt sein. Am Gipfel erwartet uns eine phänomenale Aussicht auf die Nordwand des Großglockners – Pallavicinirinne, Teufelshorn und Glocknerwand inklusive.

Zurück in der Hütte üben wir noch Selbstrettung – ganz praktisch, dass wir hier die Feuerleiter an der Hütte nutzen können. Mit strammen Beinmuskeln und Übung gelingt die Rettung aus eigener Kraft: Eine Reepschnur mit Prusik am Seil anbringen, dann mit einer zweiten Reepschnur eine Trittschlinge bauen. Man drückt sich dann mit den Beinen durch und bewegt die Pusik-Schlingen mit nach oben. Uff, geschafft!

Toter Mann und Eisklettern

Montag, der Abenteuer-Tag. Wir üben an einem Eishang ein weiteres Mal die Spaltenrettung. Dieses Mal mit der Technik „Toter Mann“, eine Sicherungsmethode im Schnee, bei der ein quer eingegrabener Gegenstand, in unserem Fall der Pickel, als massiver Fixpunkt dient, um Personen zu sichern oder aus einer Gletscherspalte zu ziehen. Erstaunlich, wie viel Last der eingegrabene Pickel samt Schlinge aufnehmen kann.

Danach führt uns Klaus sicher durch das Labyrinth aus tiefen Gletscherspalten. Wir sehen eingebrochene Firnbrücken und prüfen mit den Stöcken, was noch trägt. Wir tauchen ein in eine völlig andere Welt aus Eis und Schnee mitten im Hochsommer. Jahrhunderte alte Eisberge türmen sich vor uns auf. Wir fragen uns, wie lange diese einzigartige Landschaft noch Bestand haben wird. Klar sichtbar sind auch die schwarzen Schmutzpartikel im Firn – Luftverschmutzung lässt grüßen.

Mein persönliches Highlight ist das Eisklettern. An einer 10 Meter hohen, nahezu senkrechten Wand aus Firn und Eis hauen wir die vier vorderen Zacken der Steigeisen ins Eis. Meter um Meter arbeiten wir uns mit zwei Pickeln Top-Rope-gesichert nach oben. Ein wunderbares Gefühl, oben anzukommen und auf die glänzende Firnfläche zu schauen.

Am Abend üben wir den Flaschenzug mit Gardaklemme. Für den Aufbau werden zwei baugleiche Karabiner benötigt. „Wie würdest du das jetzt aufbauen?“, mit didaktischem Geschick bringen uns die Tourführer den recht komplexen Aufbau Schritt für Schritt nahe.

Rutschen am Vorderen Bärenkopf

Am Dienstag steht noch eine kurze Tour zum Vorderen Bärenkopf (3248 m) auf dem Programm. Ich darf die Seilschaften dieses Mal anführen – und nehme mit, dass langsam und gleichmäßig gehen am Ende mehr bringt als zu schnell loszugehen und mitten am Hang in der Höhenluft außer Atem zu sein. Am Gipfel angekommen, nutzen wir das obere, steilere Stück, um das Rutschen auf Eis zu üben. „Keinesfalls mit den Steigeisen bremsen, sonst überschlagt ihr euch“, rät Klaus. Und dann geht es bäuchlings den Berg hinab, bis der Pickel Halt im Eis gefunden hat.

Gegen Mittag heißt es dann Abschied nehmen von der Hütte. Diesmal gehen wir nicht den Weg über den Gletscherrücken, sondern über den gut gesicherten Klettersteig zurück zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Eine wunderbare Tour, die perfekt vorbereitet und durchgeführt wurde von den beiden Tourleitern Tina und Klaus. Danke, dass ihr euer Wissen weitergegeben habt!

Mit von der Partie waren: Irmi, Bene, Ivo, Kai, Jenny, Andrea, Anna, Julia, Maxi, Lorenz, Michael, Sandra sowie die Tourleiter Tina und Klaus.

Bericht: Sandra Schüssel

Photos: Teilnehmer

STADTRADELN 2026 – Sei auch DU dabei!

Jetzt mitradeln beim STADTRADELN-Wettbewerb 2026!
Tritt vom 3. bis 23. Juli mit deinem Team “Alpenverein Burghausen” für unsere Kommune Burghausen in die Pedale. Wir fördern damit gemeinsam den Radverkehr, Klimaschutz und unsere Lebensqualität. Jeder Kilometer zählt – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder bei der nächsten Radl Tour.
In nur drei einfachen Schritten bist auch DU beim STADTRADELN dabei!
Unter www.stadtradeln.de registrieren und losradeln!
Radel mit deinem Team und fordert euch gegenseitig heraus – wer von euch sammelt die meisten Kilometer und wird Teamchampion? Gemeinsam könnt ihr euch mit anderen Teams messen und so Kilometer für eure Kommune sammeln. Erfahre mehr über die Stadtradeln Website.
Jeder Kilometer zählt! Mach mit und setze gemeinsam mit uns ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz!
Stadtradeln 2026 Burghausen Team Alpenverein

Stadtradeln 2026 Burghausen Team Alpenverein

Stadtradeln 2026 Burghausen Team Alpenverein

Stadtradeln 2026 Burghausen Team Alpenverein

Bergbus 2026

2026 organisiert der DAV Burghausen wieder eine Bergbus-Fahrt. Ziel ist die Gegend um Filzmoos südlich des Gosaukamms im Dachsteingebirge. Es werden wie gewohnt 5 Touren angeboten mit unterschiedlichen Anforderungen – von der Wanderung bis zur anspruchsvollen Bergtour, die jeweils von einem Fachübungsleiter der Sektion geführt wird.
• Termin: Samstag 3.10.2026 (Nationalfeiertag)
• Abfahrt ist um 6°° am Messegelände Burghausen
• die Fahrt erfolgt mit einem Reisebus
• nach der Tour treffen sich alle Teilnehmer zur Einkehr auf der Oberhofalm
• maximal 10 Teilnehmer pro Tour
• Teilnahmegebühr: 20€
• bei Schlechtwetter wird die Fahrt ersatzlos gestrichen
• Anmeldeschluss: Dienstag, 29.9.2026

Folgende Touren werden angeboten und können ab jetzt gebucht werden:
1. Roßbrand: einfache Bergtour; ca. 13km, 725Hm, 5h, T2
2. Linzer-Steig-West: leichte Bergtour (mögliche Erweiterung), 8(10)km, 500(800)Hm, 4(5)h, T3
3. Hofpürglhütte: einfache Bergtour, 7km, 580Hm, 4h, T2
4. Überschreitung Rötelstein/Rettenstein: anspruchsvolle Bergtour, 12km, 1190Hm, 6h, T3
5. Sulzenschneid und Sulzenhals (= Linzer-Steig-Ost): leichte Bergtour, 12km, 750Hm, 5h, T3

Wegsanierung rund um die Gleiwitzer Hütte

Die Gleiwitzer Hütte liegt in den Hohen Tauern, im nordöstlichen Bereich von Wiesbachhorn und Hohem Tenn, und befindet sich im Besitz der DAV Sektion Tittmoning. Um das weitläufige Wegenetz rund um die Hütte instand zu halten, erhält die Sektion zu Saisonbeginn Unterstützung von anderen DAV Sektionen. Dabei werden die Wege kontrolliert und Schäden, die vor allem durch den Winter oder starke Niederschläge entstanden sind, ausgebessert oder freigeschnitten.
Vom 26. bis 28. Juni waren sechs Mitglieder der Sektion Burghausen auf der Gleiwitzer Hütte im Einsatz. Es war das bisher heißeste Wochenende des Jahres, mit Temperaturen von bis zu 40 °C im Tal – entsprechend schweißtreibend gestalteten sich die Arbeiten, auch wenn die Höhenlage zwischen 1800 und 2300 m sowie eine gelegentliche leichte Brise etwas Erleichterung boten. In zwei Dreiergruppen wurden der Steig von Kaprun zur Gleiwitzer Hütte über die Brandlscharte (2371 m) ausgemäht sowie die Wassergräben zur Ableitung von Regenwasser nachgezogen oder erneuert.
Nach getaner Arbeit versorgte uns die neue Hüttenwirtin Silke mit reichlich Essen und Getränken. Trotz der fordernden Bedingungen waren alle zufrieden und guter Dinge – und versprachen, auch Ende Juni 2027 wieder mit anzupacken.
Denn ehrenamtliche Arbeit für die Bergsteiger Gemeinschaft, gemeinsam mit geselligen Gleichgesinnten in einer großartigen Umgebung, macht Freude und stiftet tiefe Zufriedenheit. Dennoch würden wir uns über weitere Mithelfer freuen – denn viele Hände erleichtern die Arbeit erheblich.

Halsalm

An einem sehr sonnigen Sommersonntag machten wir uns gemeinsam mit drei tollen Familien auf den Weg zur traditionell bewirtschafteten Halsalm. Unser Weg führte zunächst am wunderschönen Hintersee vorbei, danach begann der Aufstieg in die Berge.

Unter den schattigen Baumkronen konnten wir uns immer wieder vor der Sonne schützen, doch der Anstieg war durchaus anspruchsvoll. Mit mehreren Pausen zum Ausruhen und Energietanken schafften wir es schließlich, gegen Mittag die Halsalm zu erreichen. Dort konnten wir uns stärken, entspannen und die schöne Aussicht genießen.

Nach einer guten Pause machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal. Leider sahen wir weder einen Steinadler noch einen Bartgeier, die im Klausbachtal nisten. Dafür besuchten wir das Informationszentrum des Nationalparks. Dort konnten wir ausgestopfte Tiere und Vögel aus der Region anschauen.

Müde, aber glücklich über den schönen Tag in der Natur, fuhren wir am Ende wieder nach Hause.