Almbachklamm

An einem sonnigen und besonderen Sonntag machten wir uns gemeinsam mit vier wunderbaren Familien auf den Weg zu einer Wanderung durch die Almbachklamm. Schon der Beginn der Wanderung war spannend, als wir auf schmalen Pfaden und über kleine Brücken durch die Klamm gingen. Es war wunderschön, aber man musste auch aufmerksam sein. Danach kamen wir zu einem kleinen Tunnel, in dem es ganz dunkel war. Schon bald folgte die erste Pause mit Snacks und einer kleinen Erholung. Anschließend wanderten wir weiter bis zum Sulzer Wasserfall und dann begann der steile Aufstieg zum Ettenberg – mit sehr vielen Stufen. Einfach war es nicht, aber umso größer war die Freude, als wir den zweiten Rastplatz erreichten: im Schatten der alten Linde neben der Kirche. Dort ruhten wir uns aus, tankten neue Energie und spielten gemeinsam verschiedene Spiele. Damit auch der Rückweg spannend blieb, spielten wir unterwegs ein Tier-Rate-Spiel. Dabei merkten wir, dass wir unglaublich viele Tiere kennen! Dann ging es wieder viele Treppen steil hinunter, durch einen angenehm schattigen Wald, bis wir schließlich den ersehnten Endpunkt erreichten. Die Motivation, Ausdauer, Freude und Begeisterung der Kinder waren ein wunderschönes Geschenk für die Mamas am Muttertag.

Ebenauer Mühlenwanderweg

An einem wechselhaften Sonntag im April machten wir uns mit drei netten Familien auf zu einer Wanderung am Mühlenweg in Ebenau. Wir starteten bei schönem Wetter an der Waschlmühle, die die Kinder schon begeisterte. Doch als wir die Pertillmühle erreichten, zogen dunkle Wolken auf. Danach erwartete uns ein steiler Aufstieg durch den Wald, der uns jedoch mit einem besonderen Erlebnis belohnte: Plötzlich kreuzte eine Rehkuh unseren Weg. Auf dem Weg zur Schroffenaumühle setzte allmählich kräftiger Regen ein. Dafür entdeckte Christian einen riesigen Feuersalamander – ein echtes Highlight für alle, denen es gelang, ihn zu sehen, bevor er sich in einer moosigen Höhle versteckte. Schließlich erreichten wir den Wasserfall Plötz von oben und bestaunten die etwas exponierte Schroffenaumühle aus gefahrloser Entfernung. Obwohl der Regen kein Ende zu nehmen schien, nahmen wir uns die Zeit, den Wasserfall auch von unten zu betrachten. Damit ging die Kraft zu Ende, sodass ein paar Blicke auf die verbleibenden vier Mühlen genügten, bevor wir den letzten anstrengenden Kilometer zurück zu unserem Ausgangspunkt legten. Dabei überraschte uns eine Miniaturhütte, und wer wollte, konnte sie genauer erkunden 🙂

Frühlingswanderung zum Zinnenberg

Die Samstagstour führte uns am 18. April, auf einen eher unbekannten Berg im langen Klausenkamm, zwischen Spitzstein und Laubenstein, dem Zinnenberg. Wir fuhren mit 3 PKW's, bei stabil gutem Aprilwetter, ins Priental zum Parkplatz Innerwald. Hier trafen wir mit Ludwig und Edeltraud zusammen und los ging's. Nach der Ortspassage stiegen wir links, steil über Weiden und lichten Bergwald, zum seichten Grat hinauf. Aussichtsreich ging es durch Latschen und felsdurchsetzte Wiesen, zum Gipfel des 1565 m hohen Berges. Erstaunlicherweise hatten sehr viele Wanderer den Zinnenberg als Ziel gewählt! Nach einer Rast mit schöner Aussicht, aber wenig Sonne, stiegen wir abwärts über die weite Hochfläche, auf der viele Krokussen blühten. Vorbei an der Ruine der Feichtenalm, erreichen wir den Sattel vorm Brandlberg. An dessen Nordseite lag noch viel Schnee. Deshalb gings gleich südseitig hinab zur Brandlbergalm. Dieser Weg führte uns eindrucksvoll durch ein Schneebruch-Waldgebiet, das im letzten Jahr aufwändig wieder begehbar gemacht wurde. Nach einer neuerlichen Pause, bei Sonnenschein und schöner Aussicht, stiegen wir ganz hinunter nach Innerwald zum Parkplatz. Auf der Heimfahrt gab es noch einen Stop beim Cafè Pauli, dessen Parkplatz, schon von Weiten sichtbar, gut mit super vielen Autos besetzt war! Zu unserem Erstaunen fanden wir sofort Platz, wurden freundlich und schnell mit leckeren Kuchen, Torten und diversen Heiß- und Kaltgetränken bedient. Es war ein toller Ausklang eines schönes Bergtages! Text und Fotos: Harald Wagner

Sektionsübergreifende Osterfahrt der DAV Jugend nach Bosnien und Herzegowina

Im Rahmen einer Jugendfahrt war die Sektion Teisendorf/Waging gemeinsam in Bosnien und Herzegowina rund um Mostar unterwegs. Auch ein Besuch der Hauptstadt Sarajevo stand auf dem Programm. Die Gruppe erlebte dabei abwechslungsreiche Tage zwischen Natur, Kultur und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Teilgenommen haben die Kinder und Jugendlichen Anna, Emilia, Emma, Erik, Hanna und Viki. Begleitet wurde die Gruppe von den Jugendleiterinnen und Jugendleitern Anni und Tobi sowie Selina. Der folgende Bericht stammt direkt von den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen selbst. In ihren eigenen Worten schildern sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente dieser Reise – authentisch, persönlich und mit viel Begeisterung. Tag 1 / 31. März 00:01 Uhr: Dunkel wars, das Fernlicht schien ganz schön helle,am Steuer saß Anni die Schnelleund fuhr mit 80 durch die Baustelle.Vorne warm und hinten kalt,selbst bei Sturm und Schnee (vier Kreditkarten hoch) macht sie nicht halt.Die Brut schlief ruhig, sie hätts gern warm,drum zittrig hielt sie die Kuh im Arm.Der Bus war hoch, der Mautknopf tief,und die gesamte Straße bucklig und schief.Zwischen Tank und Pinkelstopp,vergingen zehn Stunden wie im Galopp. Am EkoCentar angekommen, von weitem der Esel begrüßt uns mit lautem Geschrei,die Ziegen duften ohwei, ohwei! Mit schwerem Rucksack auffi auf den „Berg“ gequält,doch Selina merkt schnell: Das Wichtigste fehlt!Zum Auto zruck gings fix,weil ohne Kaffeepulver wird’s mit Bialetti nix.Der Grip am Fels gar wunderbar,nicht wie in Arco, wo schon jeder war.Zwischen Kesselpfeifen und Goaßngschrei,herst nu schreien „der naxte Tritt geht oiwei“. Von Weitem ist der Ruf des Muezzin vom Wind getragen,  die fleißigen Kraxler zur Brotzeit in der Sonne lagen.Tritt um Tritt, Zug um Zug,immer größer wird der Mut. Tobi nur am Denken „weiter links, weiter links – naaa des andere links“, der Rest sich in den Routen am Verrenken. Vom letzten Seil der Fels wollt sich nicht trennen,  drum fing Tobi an senkrecht zu rennen. Die Villa Kunterbunt unter Beschlag genommen, schon wurde auch schon mit der Küchenschlacht begonnen. Die Mägen gestopft, der Topf noch voll, des gibt moang an saubern Nudelsalat, wie toll. Mit der Zimmereinteilung waren wir nicht ganz zufrieden,  drum wurd eiskalt das Bett ausm Zimmer geschieden. Selina: „Mein Bett wurde geklaut“, die neugegründete Innenausbau GmbH hats ihr geraubt. Das Kinderzimmer nun hat zwar keinen Boden mehr,s’Betreuerzimmer dafür jetzt hat viel Platz so leer. Die Nacht im Bus war zwar kurz, aber wir san guad. Drum herts guad zu, was sich in Bosnien faktisch so duad: Die erste elektrische Straßenbahn in Europa fuhr in Sarajevo – noch vor London! Das Land hat drei Präsidenten gleichzeitig. Und das komplizierteste politische System auf der ganzen Welt. Mostar, die nächste Stadt von unserem Basecamp, ist durch eine Brücke in zwei kulturelle Teil-Orte getrennt. Berlin hat mehr Einwohner…

Jugendfahrt nach Arco in den Osterferien

In den Osterferien machte sich die Jugend des DAV Burghausen auf den Weg ins Kletterparadies Arco. Bereits am Samstagmorgen trafen wir uns an der Kletterhalle in Burghausen, von wo aus wir gemeinsam Richtung Italien aufbrachen. Nach einer entspannten Anreise erreichten wir Arco und stärkten uns zunächst bei einer gemeinsamen Brotzeit, bevor es direkt sportlich wurde. Unser erster Programmpunkt war der Colodri Klettersteig, der einen perfekten Einstieg in die Woche bot. Anschließend ging es weiter in den Klettergarten Muro del Asino. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Während die eine Gruppe grundlegende Techniken wie Abseilen und Standplatzbau übte, widmete sich die andere dem Sportklettern. Am Abend ließen wir den ersten Tag bei einem leckeren Essen mit Spaghetti Bolognese gemütlich ausklingen. Danach wurde – wie an jedem Abend – noch gemeinsam gespielt, was für viel Spaß und eine tolle Gruppendynamik sorgte. Am zweiten Tag stand ein vielseitiges Programm auf dem Plan. In drei Gruppen aufgeteilt ging es zum Mehrseillängenklettern ins Ledrotal, auf den Cima Capi Klettersteig sowie erneut zum Sportklettern in den Klettergarten Muro del Asino. So konnte jeder je nach Interesse und Können unterschiedliche Erfahrungen sammeln. Am Abend wurden wir mit Spaghetti Carbonara belohnt, bevor wir den Tag wieder mit gemeinsamen Spielen ausklingen ließen. Der dritte Tag begann wieder gemeinsam mit dem Rio Salagoni Klettersteig. Danach zog es die meisten in den Sportklettergarten San Martino, während eine kleinere Gruppe eine Mehrseillängentour unternahm. Beim gemeinsamen Abendessen mit Chili con Carne und Salat stand anschließend noch ein wichtiger Ausbildungspunkt an: die Tourenplanung. In Kleingruppen plante jeder eigenständig eine Tour für den nächsten Tag. Auch an diesem Abend durfte das gemeinsame Spielen natürlich nicht fehlen. Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam nach Croz dell’Niere, wo sowohl Sportklettern als auch ein Kunstklettersteig auf dem Programm standen. Am Nachmittag teilte sich die Gruppe: Ein Teil kehrte nach Arco zurück, um durch die Stadt zu bummeln, während die anderen noch weiter kletterten. Abends gab es Gnocchi mit Käsesoße und Salat – und im Anschluss wurde wieder gemeinsam gespielt. Am letzten vollen Tag teilten wir uns erneut in drei Gruppen. Ziele waren der Klettergarten Belvedere, der Klettersteig am Monte Albano sowie der sogenannte „Schmugglerklettersteig“, eine Kombination aus Mehrseillängen- und Klettersteigpassagen. Leider war dieser aufgrund von Wartungsarbeiten gesperrt, weshalb sich die Gruppe kurzerhand umorganisierte: Ein Teil ging ebenfalls zum Klettern nach Belvedere, der andere schloss sich der Monte-Albano-Gruppe an. Den Abend ließen wir schließlich gemeinsam bei einem Stadtbummel und Pizza ausklingen. Nach erlebnisreichen Tagen voller Kletterei, Gemeinschaft und neuer Erfahrungen traten wir schließlich die Heimreise an. Die Fahrt war für alle Beteiligten…

Terminänderung: Klettern im Maltatal

Das Klettern in Maltatal wurde vom 12.06.-14.06.26 auf den 26.06.-28.06.2026 geändert. Weitere Infos und Anmeldung s. DAV-Burghausen.de Freie Plätze noch vorhanden!