Jugendfest 2026!

Rund 50 Kinder der DAV-Sektion Burghausen und von den Naturfreunden Hochburg kamen am 4. Juli zum Jugendfest in der Kletterhalle zusammen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung wurde geklettert, ausprobiert und ein abwechslungsreicher Nachmittag erlebt.

An den verschiedenen Stationen war für jeden etwas dabei: Jakobsleiter, Seilaufstieg oder auch Indoor-Klettersteig sorgten für viele spannende Herausforderungen, während im Schrauberworkshop selbst ausprobiert werden konnte, wie Kletterrouten entstehen. Das Angebot stieß auf großes Interesse und war den ganzen Nachmittag über gut besucht.

Auch die Abstimmung über das Motiv des neuen Gruppen-Shirts der JDAV Burghausen kam gut an. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Favoriten auswählen und mitentscheiden, wie das neue Shirt aussehen wird.

Natürlich durfte auch die Stärkung zwischendurch nicht fehlen. Bei Pizza, Kuchen und kühlen Getränken blieb genügend Zeit zum Ratschen, Kennenlernen und Verschnaufen, bevor es wieder an die nächsten Stationen ging.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die das Jugendfest vorbereitet und begleitet haben. Dank ihres Einsatzes wurde der Nachmittag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jugendfest!

Rund um den Großglockner: Grundkurs Eis- und Hochtouren

 

Abkühlung in der Eisspalte gefällig? Im fünftägigen Grundkurs „Eis und Hochtouren“ lernten wir alle Basics, die man am Gletscher braucht: Gehen mit Steigeisen, Seiltechnik, Spaltenbergung und den Umgang mit Pickel und Eisschrauben. Zudem standen zwei Übungstouren in der beeindruckenden Gletscherwelt der Hohen Tauern auf dem Programm.

Kurve um Kurve schlängelt sich der Vereinsbus die Großglockner Hochalpenstraße hinauf. Mit jedem Ausblick auf die Gipfel steigt die Vorfreude auf die Abenteuer, die uns in den nächsten Tagen in Eis und Schnee erwarten. Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, unserem Startpunkt, gehen wir durch die Tunnelsysteme der ehemaligen Hofmannshütte über den gut ausgebauten Gamsgrubenweg bergauf über einen Wasserfall und Gletscherschliffplatten.

Am Rande der Pasterze heißt es dann: Steigeisen anschnallen – erster Probegang übers Eis. In unseren ersten Seilschaften zeigt sich: Die Fitnesslevel in unserer bunten Truppe passen zusammen, wir kommen gut voran. Bald haben wir die etwa 5,5 km und 700 zur Oberwalder Hütte (2.973 m) geschafft. Nach einem Linsen-Dal zum Abendessen, einer Runde Materialkunde und dem ein oder anderen Gösser Bier sind wir müde genug, um im 12er-Schlaflager ein Auge zuzudrücken

Auf einen Schwatz mit den Oberwalder Hüttenwirten Janelyn und Bernd Fürhapter

Wusstet ihr, dass…

…die Hüttenwirte jeden Tag ca. 25 Vollkornbrote selbst backen?

…ein Hubschrauber alle 10 Tage Lebensmittel bringt?

…jedes Jahr 5-6 Tausend Gäste die Hütte besuchen (geöffnet von Juni bis Mitte September)?

…der Hüttenwirt nach eigener Einschätzung in der Nacht nur 4 bis 5 Stunden schläft?

 

Spaltenrettung im Team

Am Samstag üben wir zunächst Knoten: Sackstich, Prusik, Achter, Schmetterling. Tourleiterin Tina Blümlhuber zeigt uns, wie man Seilschaften aufbaut und welche Abstände und wie viele Bremsknoten bei Dreier- bis Sechserseilschaften angeraten sind. Als dann der zweite Hochtourleiter Klaus Schmidt gegen Mittag auf der Hütte ankommt, geht es los in die Pasterze.

Zunächst über den schroffen Rücken des Großen Burgstalls, wo der Zwerg-Enzian die Blüten zur Sonne reckt, dann über den Firn in die Gletscherwelt. Highlight des Tages: Spaltenrettung üben. Trauen sich alle, in die bis zu 15 m tiefe Gletscherpalte zu springen? Ja, geht – weil man sich nach guter Anleitung durch Tina und Klaus auf seine Seilschaft verlassen konnte.

Neben dieser Rettung in Dreierseilschaft üben wir auch noch den Mannschaftszug.

 

In der Seilschaft zum Johannisberg

Eine Tour zum Johannisberg (3.453 m) – das ist unser Programm für Sonntag. Der Gipfel thront nach wie vor als weiß blendender Firndom über den Gletscherfeldern der Pasterze. Wir perfektionieren unsere Seilschaften und schaffen es immer besser, gleichmäßig zu gehen. Hauptgefahr ist der Einbruch in eine unsichtbare Spalte unterm Firn, deshalb soll das Seil zwischen den Personen immer leicht gespannt sein. Am Gipfel erwartet uns eine phänomenale Aussicht auf die Nordwand des Großglockners – Pallavicinirinne, Teufelshorn und Glocknerwand inklusive.

Zurück in der Hütte üben wir noch Selbstrettung – ganz praktisch, dass wir hier die Feuerleiter an der Hütte nutzen können. Mit strammen Beinmuskeln und Übung gelingt die Rettung aus eigener Kraft: Eine Reepschnur mit Prusik am Seil anbringen, dann mit einer zweiten Reepschnur eine Trittschlinge bauen. Man drückt sich dann mit den Beinen durch und bewegt die Pusik-Schlingen mit nach oben. Uff, geschafft!

Toter Mann und Eisklettern

Montag, der Abenteuer-Tag. Wir üben an einem Eishang ein weiteres Mal die Spaltenrettung. Dieses Mal mit der Technik „Toter Mann“, eine Sicherungsmethode im Schnee, bei der ein quer eingegrabener Gegenstand, in unserem Fall der Pickel, als massiver Fixpunkt dient, um Personen zu sichern oder aus einer Gletscherspalte zu ziehen. Erstaunlich, wie viel Last der eingegrabene Pickel samt Schlinge aufnehmen kann.

Danach führt uns Klaus sicher durch das Labyrinth aus tiefen Gletscherspalten. Wir sehen eingebrochene Firnbrücken und prüfen mit den Stöcken, was noch trägt. Wir tauchen ein in eine völlig andere Welt aus Eis und Schnee mitten im Hochsommer. Jahrhunderte alte Eisberge türmen sich vor uns auf. Wir fragen uns, wie lange diese einzigartige Landschaft noch Bestand haben wird. Klar sichtbar sind auch die schwarzen Schmutzpartikel im Firn – Luftverschmutzung lässt grüßen.

Mein persönliches Highlight ist das Eisklettern. An einer 10 Meter hohen, nahezu senkrechten Wand aus Firn und Eis hauen wir die vier vorderen Zacken der Steigeisen ins Eis. Meter um Meter arbeiten wir uns mit zwei Pickeln Top-Rope-gesichert nach oben. Ein wunderbares Gefühl, oben anzukommen und auf die glänzende Firnfläche zu schauen.

Am Abend üben wir den Flaschenzug mit Gardaklemme. Für den Aufbau werden zwei baugleiche Karabiner benötigt. „Wie würdest du das jetzt aufbauen?“, mit didaktischem Geschick bringen uns die Tourführer den recht komplexen Aufbau Schritt für Schritt nahe.

Rutschen am Vorderen Bärenkopf

Am Dienstag steht noch eine kurze Tour zum Vorderen Bärenkopf (3248 m) auf dem Programm. Ich darf die Seilschaften dieses Mal anführen – und nehme mit, dass langsam und gleichmäßig gehen am Ende mehr bringt als zu schnell loszugehen und mitten am Hang in der Höhenluft außer Atem zu sein. Am Gipfel angekommen, nutzen wir das obere, steilere Stück, um das Rutschen auf Eis zu üben. „Keinesfalls mit den Steigeisen bremsen, sonst überschlagt ihr euch“, rät Klaus. Und dann geht es bäuchlings den Berg hinab, bis der Pickel Halt im Eis gefunden hat.

Gegen Mittag heißt es dann Abschied nehmen von der Hütte. Diesmal gehen wir nicht den Weg über den Gletscherrücken, sondern über den gut gesicherten Klettersteig zurück zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Eine wunderbare Tour, die perfekt vorbereitet und durchgeführt wurde von den beiden Tourleitern Tina und Klaus. Danke, dass ihr euer Wissen weitergegeben habt!

Mit von der Partie waren: Irmi, Bene, Ivo, Kai, Jenny, Andrea, Anna, Julia, Maxi, Lorenz, Michael, Sandra sowie die Tourleiter Tina und Klaus.

Bericht: Sandra Schüssel

Photos: Teilnehmer

STADTRADELN 2026 – Sei auch DU dabei!

Jetzt mitradeln beim STADTRADELN-Wettbewerb 2026!
Tritt vom 3. bis 23. Juli mit deinem Team “Alpenverein Burghausen” für unsere Kommune Burghausen in die Pedale. Wir fördern damit gemeinsam den Radverkehr, Klimaschutz und unsere Lebensqualität. Jeder Kilometer zählt – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder bei der nächsten Radl Tour.
In nur drei einfachen Schritten bist auch DU beim STADTRADELN dabei!
Unter www.stadtradeln.de registrieren und losradeln!
Radel mit deinem Team und fordert euch gegenseitig heraus – wer von euch sammelt die meisten Kilometer und wird Teamchampion? Gemeinsam könnt ihr euch mit anderen Teams messen und so Kilometer für eure Kommune sammeln. Erfahre mehr über die Stadtradeln Website.
Jeder Kilometer zählt! Mach mit und setze gemeinsam mit uns ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz!
Stadtradeln 2026 Burghausen Team Alpenverein

Stadtradeln 2026 Burghausen Team Alpenverein

Stadtradeln 2026 Burghausen Team Alpenverein

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Bergbus 2026

2026 organisiert der DAV Burghausen wieder eine Bergbus-Fahrt. Ziel ist die Gegend um Filzmoos südlich des Gosaukamms im Dachsteingebirge. Es werden wie gewohnt 5 Touren angeboten mit unterschiedlichen Anforderungen – von der Wanderung bis zur anspruchsvollen Bergtour, die jeweils von einem Fachübungsleiter der Sektion geführt wird.
• Termin: Samstag 3.10.2026 (Nationalfeiertag)
• Abfahrt ist um 6°° am Messegelände Burghausen
• die Fahrt erfolgt mit einem Reisebus
• nach der Tour treffen sich alle Teilnehmer zur Einkehr auf der Oberhofalm
• maximal 10 Teilnehmer pro Tour
• Teilnahmegebühr: 20€
• bei Schlechtwetter wird die Fahrt ersatzlos gestrichen
• Anmeldeschluss: Dienstag, 29.9.2026

Folgende Touren werden angeboten und können ab jetzt gebucht werden:
1. Roßbrand: einfache Bergtour; ca. 13km, 725Hm, 5h, T2
2. Linzer-Steig-West: leichte Bergtour (mögliche Erweiterung), 8(10)km, 500(800)Hm, 4(5)h, T3
3. Hofpürglhütte: einfache Bergtour, 7km, 580Hm, 4h, T2
4. Überschreitung Rötelstein/Rettenstein: anspruchsvolle Bergtour, 12km, 1190Hm, 6h, T3
5. Sulzenschneid und Sulzenhals (= Linzer-Steig-Ost): leichte Bergtour, 12km, 750Hm, 5h, T3

Wegsanierung rund um die Gleiwitzer Hütte

Die Gleiwitzer Hütte liegt in den Hohen Tauern, im nordöstlichen Bereich von Wiesbachhorn und Hohem Tenn, und befindet sich im Besitz der DAV Sektion Tittmoning. Um das weitläufige Wegenetz rund um die Hütte instand zu halten, erhält die Sektion zu Saisonbeginn Unterstützung von anderen DAV Sektionen. Dabei werden die Wege kontrolliert und Schäden, die vor allem durch den Winter oder starke Niederschläge entstanden sind, ausgebessert oder freigeschnitten.
Vom 26. bis 28. Juni waren sechs Mitglieder der Sektion Burghausen auf der Gleiwitzer Hütte im Einsatz. Es war das bisher heißeste Wochenende des Jahres, mit Temperaturen von bis zu 40 °C im Tal – entsprechend schweißtreibend gestalteten sich die Arbeiten, auch wenn die Höhenlage zwischen 1800 und 2300 m sowie eine gelegentliche leichte Brise etwas Erleichterung boten. In zwei Dreiergruppen wurden der Steig von Kaprun zur Gleiwitzer Hütte über die Brandlscharte (2371 m) ausgemäht sowie die Wassergräben zur Ableitung von Regenwasser nachgezogen oder erneuert.
Nach getaner Arbeit versorgte uns die neue Hüttenwirtin Silke mit reichlich Essen und Getränken. Trotz der fordernden Bedingungen waren alle zufrieden und guter Dinge – und versprachen, auch Ende Juni 2027 wieder mit anzupacken.
Denn ehrenamtliche Arbeit für die Bergsteiger Gemeinschaft, gemeinsam mit geselligen Gleichgesinnten in einer großartigen Umgebung, macht Freude und stiftet tiefe Zufriedenheit. Dennoch würden wir uns über weitere Mithelfer freuen – denn viele Hände erleichtern die Arbeit erheblich.

Halsalm

An einem sehr sonnigen Sommersonntag machten wir uns gemeinsam mit drei tollen Familien auf den Weg zur traditionell bewirtschafteten Halsalm. Unser Weg führte zunächst am wunderschönen Hintersee vorbei, danach begann der Aufstieg in die Berge.

Unter den schattigen Baumkronen konnten wir uns immer wieder vor der Sonne schützen, doch der Anstieg war durchaus anspruchsvoll. Mit mehreren Pausen zum Ausruhen und Energietanken schafften wir es schließlich, gegen Mittag die Halsalm zu erreichen. Dort konnten wir uns stärken, entspannen und die schöne Aussicht genießen.

Nach einer guten Pause machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal. Leider sahen wir weder einen Steinadler noch einen Bartgeier, die im Klausbachtal nisten. Dafür besuchten wir das Informationszentrum des Nationalparks. Dort konnten wir ausgestopfte Tiere und Vögel aus der Region anschauen.

Müde, aber glücklich über den schönen Tag in der Natur, fuhren wir am Ende wieder nach Hause.

Alpenwanderer erkunden die Wildschönau

Tag 1: Wie gewohnt ging es an einem Dienstag um 6:30 h vom Bahnhof in Burghausen los Richtung Hopfgarten im Brixental. Nur dieses mal mit Gepäck für drei Tage. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir den Parkplatz in Oberau, wo uns Ludwig und Edeltraud Pichlmeier begrüßten. In ihrer „2. Heimat“ hatten sie drei Touren geplant.
Die erste Tour, die Überschreitung nach Kelchsau, begann gleich am Parkplatz, führte im schattigen Wald aber auf recht steilen Pfad bergan. Die schon recht hohen Temperaturen ließen uns schwitzen. Aber der Roßkopf (1.731 m) empfing uns mit einer kühlen Gipfelbriese. Von hier war das vom winterlichen Skibetrieb geprägte Umfeld gut zu betrachten und der Blick ging weit über die Hohe Salve und Kaisergebirge hinaus. Vorbei am Halsgatterl (legendär, wie die Wildschönauer die Pest überlebten) und das Markbachjoch ging es steil herunter zu unserer Unterkunft „Mamoosenhof“ in Kelchsau. Unsere Fahrer Ludwig, Heinz und Angelika boten erstklassigen Service und holten nach einem erfrischenden Getränk auf der Terrasse die Autos und unser Gepäck.

Tag 2: Die Wetteraussichten „versprachen“ einen heißen Tag, daher starteten wir früh. Ziel war der „Torhelm“ (2.494 m) im Langen Grund. Zunächst Schotterstrasse aber dann kleine Pfade führten hinauf zur Öfeleralm. Auf knapp 2.000 m waren die Temperaturen angenehm und wir waren „berauscht“ vom Almenrausch, der in voller Blüte stand und die Hänge rot färbte. Das letzte Stück war von leichten Blockgelände und von einem kleinen Schneefeld geprägt. Der Gipfel belohnte uns mit einer kühlenden, dunklen Wolke und einer fantastischen Aussicht auf die schneebedeckten Zillertaler Alpen. Auf dem Rückweg gab es noch Gelegenheit ein wenig zu botanisieren und zu erfahren, wie kalt ein Bergsee auf rund 2.000 m ist. Nach dem Abendessen im Hotel war musikalische Unterhaltung geboten. Anfänglich skeptisch, überzeugten uns die Musiker mit ihrem Können und es wurde sogar getanzt.

Tag 3: unser Ziel war der Kurze Grund und die Neue Bamberger Hütte. Anfangs schattig im Wald an der Kurzen Grund Ache mit kleinen Wasserfällen entlang, erreichten wir nach knapp 2 h die Bamberger Hütte. Eine Gruppe ging weiter Richtung Schafsiedel (2.447 m), die andere nutzte die Zeit für eine Wellness-Muße-Stunde am wunderschön gelegenen Wildalmsee. Die Strecke zum Schafsiedel zog sich doch länger hin als gedacht, so dass wir beschlossen vorzeitig umzudrehen, um auch noch Zeit für ein kühlendes Bad im Wildalmsee zu haben. Es war purer Luxus mit klarem, erfrischendem Wasser und einem einmaligen Blick von der Wasseroberfläche auf die Zillertaler Alpen. Bei der Einkehr in der Neuen Bamberger Hütte genossen wir den guten Kuchen und den gut gelaunten Hüttenwirt, der uns die Tiroler Schöpfungsgeschichte näherbrachte.
Problemlos kamen wir gut gelaunt und mit vielen schönen Eindrücken aus der Wildschönau im Kopf am frühen Abend wieder in Burghausen an.

Herzlichen Dank an Ludwig für die Organisation von Unterkunft, Tourenprogramm und -leitung sowie die ausgeklügelte Ampel-Logistik. Danke an Angelika für Tourenleitung und Fahrdienst und an Heinz für seine Fahrdienste mit seinem Auto. Danke an alle Teilnehmer für ihre stets gute Laune und Wanderlust.

JUGENDFEST BEIM DAV BURGHAUSEN AM 04. JULI 2026

Ein Tag voller Action, Gemeinschaft und guter Laune wartet auf euch!
 
WANN: Samstag, 04. Juli 2026 von 14 – 18 Uhr
WO: Kletterhalle Burghausen
 
Dich erwarten spannende Kletterstationen, Spiele, Pizza, Kuchen und so manche Überraschung.
 
Kann man an einem Seil hochklettern? Wie fühlt sich ein Indoor-Klettersteig an oder wie schraubt man eigentlich eine Kletterroute? Finde es heraus und probiere Kletteraktionen aus, die du garantiert noch nicht kennst!
 
Außerdem kannst du andere Kinder und Jugendliche aus der Sektion und von den Naturfreunden Hochburg kennenlernen, gemeinsam Spaß haben und einfach einen coolen Nachmittag verbringen.
Eltern sind zum Zuschauen, Anfeuern und Mitfeiern natürlich ebenfalls herzlich eingeladen!
 
JETZT ANMELDEN UND DABEI SEIN:
 
Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag mit euch!
WICHTIGER HINWEIS: Die Kletterhalle ist in der Zeit des Jungendfestes für den regulären Betrieb geschlossen! Ihr könnt die Kletterhalle bis 14 Uhr und ab 18 Uhr nutzen.

Gemeinschaftstour mit dem DAV Teisendorf: Die Überschreitung des Steinberges in den Berchtesgadener Alpen

Ein heißer Sommertag war angesagt  mit Gewitterwarnung ab Mittag.  Somit hatten wir durchaus Sorge, dass diese Voraussetzungen uns  bei der recht exponierten Tour ausbremsen könnten.

Aber es kam anders…

Pünktlich um 8 Uhr standen sechs Burghauser und sieben Teisendorfer DAVler am Parkplatz Hintersee. Nach kurzer Vorstellungsrunde marschierten wir los. Die Wahl des Anstiegs fiel auf den „alten Steig“. Abseits des Touristenstroms gelangten wir schattig , steil und abwechslungsreich bis zur Blaueishütte.

Nach kurzem Stop für Photos und zur Auffüllung des Getränkevorrates führte uns der Weg ins Blaueiskar. Hier waren nicht nur wir, sondern auch einige Kletterer und viele Schärtenspitz-Asprianten unterwegs.

Nach dem Abzweig zum Steinberg waren wir wieder nahezu alleine unterwegs. So zog unsere kleiner „Pilgerzug“ durch das plattige Gelände hoch bis zu unserem Gipfel. Eine ausgiebige Rast beim lauen Lüftchen und herrlicher Rundumsicht war nun angesagt.  Von der angesagten Hitze im Tal war hier oben nichts zu spüren.

Abgestiegen sind wir nordseitig zuerst durch felsdurchsetzte Latschenpfade, später durch bewaldetes und nach wie vor  steiles Gelände. Lang erwartet, nach vielen weiteren konzentrierten Schritten standen wir schließlich vor der Schärtenalm – und Sekunden später am Tisch der Terrasse hinter Bier, Kuchen und Kaffee.

Der letzte Programmpunkt des Tages stand noch bevor: Der Sprung zur Regeneration in das immer frische Wasser des Hintersees.  Hier hatte mich erfreulicherweise meine komplette Gruppe begleitet!  Erwähnen möchte ich auch noch, dass die angedrohten Gewitter nach wie vor nicht angekommen waren!

Ein wunderbarer Bergtag ging nun dem Ende zu.

Es war mir eine Freude mit Euch unterwegs zu sein. Vielen Dank auch an Bettina Köllerer vom DAV Teisendorf für die gemeinsame Tour. Eine harmonische Gruppe mit neuen Kontakten fand sich zusammen.   Es ist definitiv eine Fortsetzung der  Gemeinschaftstouren geplant. Mal sehen, wo es uns nächstes Jahr hinziehen wird…

Sommerrunde mit Rudersburg

Die Wetterprognosen stuften den 20.Juni als sehr heißen Tag mit Gewitterneigung, ab 13.00 Uhr, ein! Dennoch rollte am Morgen, dass mit gut gelaunten Wanderern, fast voll besetzte DAV-Mobil, Richtung Schleching. Der Aufstieg durch nordseitige Wälder war zu 2/3 zu einer breiten Forstraße geworden, so dass es doch ein ganz schön sonniger Weg war. Nur im oberen Drittel, gab es schöne Bergpfade und Wiesen.

Schnell erreichten wir den sehr aussichtsreichen Gipfel, der uns sogar einige schattige Pausenplätze bot. Auch das 360°- Panorama zeichnete sich klar vom strahlenden Sommerhimmel ab. Es sah phantastisch aus und reizte uns, viele Fotos zu machen.

Der Abstieg zur Naringalm, dem heimlichen Hauptziel der Tour, ging recht schnell. Hier wurden wir von den Almwirtinnen mit opulenten Brotzeiten und genügend kühlen Getränken bedient. Der Weg hinunter nach Kössen-Staffen, durch schattigen Mischwald, war recht erholsam. Extrem heiß, war dann der eine km Asphaltstraße, hinüber zum Eingang in die Entenlochklamm.

Sehr eindrucksvoll und meist schattig ging es auf dem Schmugglerweg zum Rudersburger See. Von hier hatten wir noch einmal einem tollen Blick zu unsrem Gipfel zurück. Das AV-Mobil war perfekt geparkt und dadurch nicht aufgeheizt. Nach dieser langen Tour, gönnten wir uns noch ein kurzes und erfrischendes Bad im Tüttensee. Wir kamem zur angepeilten Zeit wieder in Burghausen an und das vorausgesagte Gewitter gab’s gar nicht! Heiß war es schon, aber schön auch, vielen dank an Alle die dabei waren!

Text und Fotos: Harald Wagner