Kloane Reibn

Etwas pessimistisch wegen der schlechten Wetterprognose aber auch optimistisch, dass es doch so schlimm nicht kommen werde, machten wir uns mit dem DAV-Bus auf Richtung Hinterbrand.

Auf dem Weg hinauf über die Mitterkaseralm verzogen sich Wolken und Nebelschwaden immer mehr und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir das Stahlhaus. Alle waren „auf Betriebstemperatur“ und nach einer kurzen Trinkpause machten wir uns gleich an den Anstieg zum Schneibstein. Etwas herausfordernd war der Pfad im Mittelteil, bei dem es recht batzig war und die Felsen entsprechend rutschig. Mit entsprechender Vorsicht ließen wir die Passage hinter uns und standen schließlich völlig alleine bei 2.276m auf dem Gipfel. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto und einer wohl verdienten Brotzeit machten wir uns wieder auf den Weg hinab zur Windscharte und weiter zum Seeleinsee. Mittlerweile sorgten dort aufziehende Nebelschwaden und Wolken für schon fast mystische Stimmung über dem See und den herum aufragenden Gipfeln. Es folgte jetzt der Abstieg durch den Stiergraben, meist im Wald, und es zog sich etwas hin, bis wir das offene Gelände der Priesbergalm erreichten. Hier gönnten wir uns nochmal eine kleine Pause vor dem „Endspurt“ zurück nach Hinterbrand. Zufrieden nach einer durchaus langen, aber herrlichen Bergtour, noch dazu bei unerwartet guten Wetterverhältnissen, stiegen wir in den DAV-Bus zur Heimfahrt.

Fotos: Federholzner, Baumgartner
Bericht: Baumgartner

Gemeinsam anpacken beim World Clean Up Day!

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder am World Clean Up Day und laden herzlich zur gemeinsamen Müllsammelaktion am Samstag, den 20. September 2025 ein – organisiert in Kooperation mit dem Haus der Begegnung Burghausen.

Achtung, geänderter Treffpunkt!
Anders als in den vergangenen Jahren treffen wir uns nicht an der Kletterhalle, sondern dieses Jahr um 9:00 Uhr im Innenhof des Hauses der Begegnung.
Nach einer kurzen Begrüßung und einem Impuls von Ludwig Raischl starten wir unsere Sammelaktion in der Altstadt.

Im Anschluss lassen wir den Vormittag bei einer gemeinsamen Brotzeit gemütlich ausklingen.

Bitte Handschuhe mitbringen!
Eine begrenzte Anzahl an Eimern und Greifzangen wird bereitgestellt.

Wir freuen uns auf Euch!

Bergwoche 2025 im Kleinwalsertal: Großer Widderstein (2.533m)

Nach einem regnerischen Tag war am 3. Tag der Bergwoche wieder gutes Wetter angesagt und so konnten wir die Tour auf den höchsten Berg im Kleinwalsertal, den Großen Widderstein, angehen. Bequem fuhren wir mit dem Walserbus morgens ans Talende. Erst ging es recht gemütlich hinein ins Gemsteltal, meist noch im Wald, bis wir dann doch zügig bergauf stiegen und an der Oberen Gemstelalpe vorbei den Gemstelpass erreichten. Bald war nun die Widdersteinhütte (2.010m) nach 2 ½ h Gehzeit erreicht und unser Ziel stand in voller Pracht vor uns.

Wir hielten uns aber nicht lange auf, denn immerhin hatten wir noch fordernde 500Hm Gipfelanstieg vor uns. Schnell waren wir in einem felsigen, teils recht steilen alpinen Steig und hin und wieder musste man schon mal mit den Händen hinlangen. Nach 1 ½ h „im Fels“ war der Große Widderstein erklommen und wir konnten ein fantastisches Gipfelpanorama genießen. Bei einer kurzen Gipfelbrotzeit sahen wir dann schon bedrohliche Regenwolken heranfliegen und wir machten uns fluchs an den Abstieg. Es dauerte auch nicht lange, da begann es zu tröpfeln. Bevor wir aber die Regenjacken aus dem Rucksack holen mussten hatten wir schon ¾ des Felsabstiegs geschafft und der leichte Regen war auch bald wieder vorbei.

Für den Abstieg ins Tal machten wir uns dann auf den Weg zum Hochalppass und wir waren noch nicht weit gegangen, als plötzlich hinter einem großen Stein ein Mankei (Murmeltier) aus seinem Bau kroch und uns frech begutachtete. Nach einer entsprechenden Fotosession ging es dann weiter auf stellenweise matschigem Pfad ins Bärgunttal hinab, bis wir endlich die Bärguntalm erreichten. Freudig trafen wir dort noch Harald an, dessen Gruppe schon abmarschiert war, und wir gönnten uns zusammen eine wohlverdiente Erfrischung. Der Abstieg zur Bushaltestelle in Baad war dann schnell geschafft und wir kehrten noch rechtzeitig zum Abendessen zum Hotel zurück.

 

Beitrag: Maximilian Baumgartner
Fotos: Baumgartner, Obersteiner

Kopftörlgrat – Wilder Kaiser

Die Kletter-Oldies waren wieder mal unterwegs. Am 04. September 2025 ging es zum Kopftörlgrat im Wilden Kaiser.

Bericht: Wolfgang Ermer

Um 4 Uhr holte mich Stefan in Kastl ab. Schon im Auto waren Tobi und Erwin. In Kirchweidach kam noch Martin dazu. Über Reit im Winkl, Kössen, St. Johann und Elmau hoch zur Wochenbrunner Alm. Um 6 Uhr gingen wir los und um 7 Uhr passierten wir die Grutten Hütte und stiegen in den Geröllkessel unterhalb des Törls hoch. Der Wandweg führt zuletzt seilversichert und steil hoch zum Kopftörl. Nachdem wir den Spalt hinter der riesigen Platte passiert hatten, standen wir kurz nach 8 Uhr am Kopftörl. Es war noch etwas frisch als wir unsere Klettergurte anlegten. Diese brauchten wir vorerst nicht, da erst mal eine 300 m lange Querung zum zweiten Turm zu gehen war. Das Gelände ist einigermaßen steil und ausgesetzt. Vorsicht war daher angesagt. Den Pfadspuren, schwachen roten Punkten und Steinmännchen folgend erreichten wir bald den zweiten Turm. Hier kamen die beiden Seile aus dem Rucksack. Erwin, Martin und Tobi bildeten eine Seilschaft, wobei Tobi 5 m vor Seilende mit einem Sackstich eingebunden wurde. An den Ständen finden sich zumeist Klebehaken, Zwischensicherungen sind jedoch nur sehr spärlich vorhanden. Hier war gute „Moral“ der Vorsteiger gefragt. Wenn man oben ist geht’s natürlich auch wieder runter. Seilfrei stiegen wir die 80 m zum 3. Turm ab. Gehgelände im 1. – 2. Schwierigkeitsgrad. Drei Seillängen führen auf den dritten Turm. Oben geht’s noch unter einem großen Klemmblock durch. Südseitig querten wir etwas unterhalb wieder seilfrei zum 4ten Turm auch Leuchsturm. Hier führen 4 Seillängen hoch. Die Bewertung mit 3-, 3 ist durchaus streng, ein Kaiser 3er eben, der sich
deutlich schwerer anfühlt.

Oben findet sich eine Bergrettungsbox und etwas weiter rot die Markierung NA welche mit roten Punkten zum Notabstieg führt. Das Seil wurde wieder aufgenommen und wir stiegen zum Fuß des fünften Turms ab. Davor kam jedoch eine der Schlüsselstellen der Tour. Ein schmaler Spalt zwischen einer abgesprengten Platte und dem Fels führt nach unten zu einem Abbruch. Der Rucksack mußte ab und seitwärts schiebt man sich auf den Abbruch zu. Mit einem Friend schaffen wir einen Sicherungspunkt und ich steige vorsichtigst auf einen schmalen Sims. Rechts in der Wand dann ein geklebter Haken. Nun ging es weiter nach rechts querend in eine glatte Platte und dann abwärts zu einem Aufschwung vor dem nächsten Klebehaken am 5ten Turm, dem Kaputzen-Turm. Dieser wird nicht erstiegen. Vom Stand ging es eine gut griffige Rampe hoch und unschwierig weiter zum Stand vor dem sechsten Turm. Eine Seillänge und wir waren oben. Nun folgte die Querung Richtung Elmauer Halt. Zuvor mußte aber ein kleiner Turm nordseitig, recht unangenehm da abdrängend, umgangen werden. Nach Aufstieg auf eine glatte Platte standen wir am Fuß des Gipfelaufschwungs. Stefan stieg vor. Unterdessen hatte uns die nachfolgende Seilschaft eingeholt. Die beiden kamen mir aus dem Blog „Berghasen“ bekannt vor. Und sie waren es tatsächlich. Eilig wie sie´s hatten mußten sie noch schnell vorbeisteigen.

Schließlich waren wir alle am Gipfel vereint. 14 Uhr, ca. 6h Kletterzeit. Bergheil!

Nach ausgiebiger Pause und Würdigung der tollen Aussicht stiegen wir den Gamsänger Klettersteig hinab. Dieser führt u.a. an einer glatten Felswand entlang. Eine lange Reihe von massiven Rundstahlbügeln leitet hier hinab. Der Abstieg ist lang und zum Teil seilversichert. Gegen 16.30 Uhr waren wir alle wohlbehalten an der Gruttenhütte. Hier gab´s erst mal ein gutes Radler (5,80 Euro) bevor wir gut eine Stunde später unten am Parkplatz der Wochenbrunner Alm ankamen.

 

Schee war´s mal wieder.

Wiener Höhenweg – Der vergessene Weg

Der Wiener Höhenweg befindet sich in der Schober Gruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Er wurde in den Jahren 1931 bis 1934 von bergbegeisterten Wiener Lehrern konzipiert. Die Route führt von Süden vom Pass Iselsberg nahe Lienz bis zum Glocknerhaus an der Hochalpenstraße. Er wird auch als „Der vergessene Weg“ beworben. Diesem Weg wollten wir also folgen.

Start war um 6:30 am Parkplatz am Bahnhof in Burghausen. Mit dabei Angelika unsere Tourenleiterin, Barbara, Sandra, Monika, Rudi, Helmut und Wolfgang. Am Pass Iselsberg angekommen, zwang uns ein Regenschauer erst mal zu einer kurzen Einkehr. Dann hieß es noch einen guten Stellplatz für den Bus finden und bald wanderten wir durch lichten Wald, später über Almgelände, hoch über dem Debanttal, zur Winklerner Hütte. Etwa 7 km und 710 Hm.

Der nächste Tag begann wettertechnisch sehr durchwachsen. Leichter Nieselregen im Wechsel mit Sonnenschein begleitete unseren Aufstieg zur oberen Seescharte. Von dort konnten wir den Wangenitzsee mit gleichnamiger Hütte hinter ziehenden Nebelschwaden erblicken. Kurz vor Mittag erreichten wir die Hütte. Wie vom Wetterbericht vorhergesagt, besserte sich das Wetter tatsächlich und kurzentschlossen machten wir uns auf zum Petzeck, das mit 3.283 m den höchsten Berg der Schobergruppe darstellt. Nach knapp 3 Stunden Aufstieg hatten sich die letzten Nebelfetzen verzogen und wir standen am Gipfel. Dort genossen wir die schöne Sicht auf den Großglockner und unser Ziel für den nächsten Tag, die Noßberger Hütte. Der Abstieg ging etwas flotter und so erreichten wir die Hütte nach 1.700 Hm Aufstieg an diesem Tag und kurz vor dem Abendessen um 18 Uhr.

Am 3. Tourentag starten wir zur Noßberger Hütte. Am Kreuzsee vorbei und über das Kreuzseeschartl erreichten wir, die Abhänge der Weißenwandspitze querend, über einen steilen Aufstieg die niedere Gradenscharte auf 2.796 m. Oben direkt an der Scharte erwartete uns der Gradensee und noch zwei weitere kleinere Seelein. Der Absteig zur Noßberger Hütte führte über steile Gletscherschliffplatten. Diese waren glücklicherweise trocken und boten guten Halt. Die Hütte liegt sehr schön am großen Gradensee und unsere kühnen Eisbaderinnen genossen das eisige Wasser. Wie die Tage zuvor starteten wir an Tag 4 unsere Wanderung um 8 Uhr. Zuerst leicht fallend führte der Steig am Mittersee vorbei. Bald wurde es zunehmend steiler und schweißtreibend zackelte der Weg hoch hinauf in die Hornscharte, der Schlüsselstelle der Tour. Für die letzten 100 Hm verließen wir den Schotter und stiegen auf einer steilen, seilversicherten Rampe bis zur Scharte. Oben hatten wir einen tollen Blick zum frisch verschneiten Glockner, unser nächstes Ziel das „Böse Weibl“ und die Eberfelder Hütte tief unten. Wieder seilversichert ging es steil über gestuftes Gelände abwärts, bis es unangenehm schottrig wurde und wir schließlich dann doch gemütlich die Eberfelder Hütte erreichten. Bald war ein Teil der Gruppe zu einem kleinen See etwa 200 Hm über der Hütte unterwegs. Jedoch war das Wasser eisig, zudem blies ein kalter Wind. Das war nichts für die empfindliche Sensibilität der beiden Begleiter. Nur die Frauenpower ließ sich nicht von einem Bad im See abschrecken.

Am nächsten Morgen war Rudi den gegenüberliegenden Hang unterhalb des „roten Knopfes“ schon weit hochgestiegen und bereits in der Sonne, als wir wieder um 8 Uhr los starten. Unterwegs überholten wir eine Dreiergruppe, die sich mit viel zu schweren Rucksäcken hochquälte. Am Kesselkeessattel wurden wir bereits von Rudi erwartet und nach einer Rast am Gernot Röhr Biwak stiegen wir gemeinsam den Blockgrat zum „Bösen Weibl“ hoch. Der Name kommt angeblich von gefürchteten Wetterstürzen an diesem Bergkegel. Wir haben bestes Wetter und genießen oben den tollen Rundumblick – Hochgall, Großvenediger, Glockner, Rauriser Sonnblick… Über Blockgelände führte der Weg abwärts und über den Eselspfad wandern wir zur Glorer Hütte am Berger Törl 2.651 m.

An unserem letzten Tag erreichten wir über einen seilversicherten Steig und Abstieg ins Leiterbachtal bald die Salmhütte. Unter dem Schwerteck und Schwertkopf querten wir höhengleich zur Stockerscharte und zu dieser dann rund 100 Hm steil bergauf. Oben hatten wir einen fantastischen Blick zum Großglockner, zur Pasterze mit Sandersee, dem Margaritzenstausee und die Gletscherstrasse zur Franz Josefs Höhe. Nach 400 Hm Abstieg zum Stausee und 200 Hm Aufstieg kommen wir am Glocknerhaus auf 2.132 m an und haben unser Endziel erreicht. Zeit zum Mittagessen und angenehme Wartezeit auf den Postbus, der uns zu unserem Ausgangspunkt am Pass Iselsberg bringt.

Schee war´s wieder mal. Vielen dank an Angelika für die Organisation und die umsichtige Führung und natürlich an die Teilnehmer welche ohne Murren die 64 km und 5.450 Hm marschiert sind.

Bericht: Wolfgang Ermer
Fotos: von den Teilnehmern

“Geckos” erobern Hochseilgarten – ein actionreicher Jahresabschluss

Wie bereits im Vorjahr wollten die Trainer:innen (das sind Martin, Jenny und Viktoria) das Klettergruppenjahr der “Geckos” mit einem spannenden Ausflug abschließen.

Die Geckos sind unsere Kinder-Klettergruppe des DAV Burghausen für die Jahrgänge 2016–2018, in der die Jüngsten unter Anleitung von Martin, Jenny und Viktoria spielerisch ihre Koordination, Orientierung, ihr Selbstvertrauen und ihre Aufmerksamkeit trainieren.

Heuer fiel unser Ziel auf das Angebot unseres Partnervereins Naturfreunde Hochburg-Ach, welcher jedes Jahr im Sommer einen Hochseilgarten im Wald aufbaut.

So ging es am Sonntag, 27. Juli, morgens um 8.30 Uhr für die gesamte Gruppe nach Hochburg-Ach zu den Naturfreunden und Ihrem mobilen Hochseilgarten.

Die “Geckos” starteten vormittags mit der Wanderung, die vom Gasthaus Naturfreunde durch einen naturbelassenen Hangwald abwärts zum Salzachufer und Salzachdurchbruch – zum sogenannten „Hunt an der Salzach“ (aufgeschütteter Damm aus Granitblöcken) – führen sollte. Leider war dieser aufgrund des hohen Salzachniveaus durch das Regenwetter der Tage davor nicht sichtbar. Spannend war die Wanderung trotzdem, da unterwegs auch Hindernisse wie umgestürzte Bäume und ähnliches zu bewältigen waren. Beim Rückweg ging es über einige Stufen hoch zu einem wunderschönen Aussichtsplatz mit Spielplatz und Blick auf die Burg.

Die frische Luft und Bewegung förderte natürlich auch ordentlich den Hunger, der mittags bei Schnitzel oder Spaghetti ausreichend gestillt werden konnte. So war für den Hochseilgarten am Nachmittag wieder ausreichend Energie und Kraft vorhanden.

Von der Jakobsleiter, über eine High-Line, einen Sprung in den Pampers-Pool, Prusik-Stationen, Strickleitern, bis hin zum beliebtesten Highlight – dem Flying Fox – war mit dieser Vielfalt an Stationen ausreichend Abwechslung geboten. Manches wurde zwar mehrmals gemacht, aber bei diesem Programm wurde es sicher niemandem langweilig.

Zusammengefasst hatten sowohl die Kinder als auch wir Trainer sehr viel Spaß an dem abwechslungsreichen und liebevoll organisierten Tag und damit auch einen gelungenen Jahresabschluss und können dieses Angebot der Naturfreunde Hochburg-Ach nur weiterempfehlen!

(Text: Viktoria Bössenroth, Fotos: Jenny Lengl-Pfennigmann)

Tatort Wiese – Einsatz für unsere heimische Natur

Jede Hand zählt: Gemeinsam gegen das invasive Berufkraut: Berufkraut rupfen im Naturschutzgebiet Untere Alz am Dienstag, 12. August 2025

Das invasive Berufkraut – welches der Kamille oder Margerite sehr ähnlich sieht – breitet sich immer mehr aus. Wertvolle Naturschutzflächen werden durch diese Pflanze regelrecht „überflutet“ und verdrängen die heimische Flora. Weil es sich so massiv vermehrt wurde es in die Schwarze Liste aufgenommen.

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband Altötting (LPV) rücken wir diesem Kraut zu Leibe, denn nur durch händisches Herausreißen samt Wurzel und fachgerechter Entsorgung (nicht in den Kompost!) kann es bekämpft werden.

Auf der sogenannten „WWA Brenne“ im Naturschutzgebiet Untere Alz bei Emmerting erntet der LPV das heimische Saatgut mit dem E-Beetle, um es auf neu angelegten Flächen auszubringen. Da das Berufkraut leider auch auf dieser abgelegenen Fläche „eingewandert“ ist, soll die Fläche möglichst Berufkraut-frei werden, um es nicht mit dem Brennen-Saatgut unfreiwillig weiter zu verbreiten.

Hilf mit, die Natur zu bewahren – Zupfen statt zusehen: Deine Hilfe macht den Unterschied!

Wann: Dienstag, 12. August 2025 um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Alzbrücke Emmerting beim Wertstoffhof. Von dort aus sind es ca. 5 km mit dem Fahrrad bis zur Brenne.
Mitbringen: Handschuhe, Sonnenschutz, ggf. Unkrautstecher

 

Wir freuen uns über jede Unterstützung und zahlreiche Helfer!

Kletterupdate: Neue Routen in allen Bereichen

Der Kletterspaß geht in die nächste Runde!
Am Wochenende wurde in unserer Kletterhalle des DAV Burghausen wieder ordentlich an neuen Routen geschraubt! Unsere Schrauber-Team hat sowohl an der Innen- wie Außenwand als auch im Boulder-Bereich ganze Arbeit geleistet: Neue Griffe, neue Routen, neue Herausforderungen!
Ab sofort erwarten euch zahlreiche neue Routen in verschiedensten Schwierigkeitsgraden – egal ob Einsteiger, Genusskletterer oder Boulder-Crack. Von technisch knifflig bis kräftig und dynamisch ist alles dabei.
Also: Schuhe schnüren, Chalkbag packen und ran an die Wand!
Jetzt wird wieder geklettert, was das Zeug hält!
Habt ihr schon unsere neuen DAV Logos gesehen?
Zusätzlich zu unseren vielen neuen Routen haben wir jetzt auch zwei Schilder an der Turnhalle und an der Außentreppe montiert.

Über das Wasserwandl auf den Hochfelln

Hitze war angekündigt, und die Hitze kam. Für diese Tour hatte Angelika klug und vorausschauend geplant, denn der schweißtreibende Aufstieg vom Parkplatz Kohlstadt verlief auf der Nordseite im kühlen schattigen Wald. Angelika lag leider mit einer Sommergrippe zu Hause. Harald sprang kurzfristig als Tourenführer ein – herzlichen Dank, dass wir als Teilnehmer von dieser großartigen Zusammenarbeit profitieren durften.

Den versteckten Pfad mussten wir zunächst suchen, aber dann ging es auf einem Steig stehts bergauf und so mancher über dem Weg liegende Baumstamm wurde mehr oder weniger elegant „übersprungen“. Am Grad angekommen ging es zunächst in leichter Kraxelei auf den Rötlwandkopf. Von hier war der Gipfel des Hochfelln schon gut zu erkennen. Bei unserer Pause durften wir nicht nur den tollen Ausblick genießen , sondern auch die Flugshow eines Militärhubschraubers.

Weiter ging es dann zurück zum Grad und die letzten ca. 300 Hm durch ein unangenehm zu gehendes Latschenfeld zum eigentlichen Ziel. So manches erstaunte, ja fast erschrockene Gesicht empfing uns, als wir fast wie aus dem Nichts aus den dichten Latschen heraus auf dem breiten Hauptweg am Gipfel des Hochfelln erschienen.

Wie bei den von Harald geführten Touren üblich, gab es einen guten Gipfeltrunk. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto ging es über den Normalweg an der Brünnling Alm vorbei. Die Einkehr war im Bachschmied Kaser mit köstlichen, frisch zubereiteten „Ausgezogenen“.

Nach der schweißtreibenden Tour gab es zum Abschluss nichts Besseres, als in den kühlen Fluten der Weißen Ache einzutauchen – eine herrlich erfrischende Belohnung, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Bericht: Dorothea Friemel
Fotos: Teilnehmer

Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN

Der Alpenverein Burghausen radelt für ein gutes Klima. Unterstützt den DAV Burghausen vom 04-24.Juli 2025!

Bereits seit 2008 existiert der Wettbewerb STADTRADELN, bei dem man 3 Wochen lang in die Pedale tritt für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in seiner Kommune. Seit vielen Jahren beteiligen sich der Landkreis Altötting und auch die Stadt Burghausen an dieser Kampagne.
In diesem Jahr findet der Wettbewerb statt vom Freitag, 04.07 bis Donnerstag, 24.07.2025.
Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es primär um Spaß am Fahrradfahren und darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Alle, die in der Stadt Burghausen im Landkreis Altötting wohnen, arbeiten, einem Verein (z.B. dem Alpenverein Burghausen) angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen und unter einem Team starten. Dem Team mit den meisten geradelten km und meisten Teilnehmern winken tolle Preise und Erwähnung in der Lokalpresse.
Auch der Alpenverein Burghausen tritt als Team an, weil uns der Klimaschutz am Herzen liegt. Wir freuen uns auf rege Beteiligung an unserem Team. Die Teilnehmer sollen so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen und alle ihrer geradelten km bei unserem Team eintragen. Bitte motiviert auch Freunde und Bekannte sich unserem Team anzuschließen und meldet euch gleich heute an.
Die Teilnahme ist denkbar einfach:
• Aufrufen von Stadtradeln
• Button „Jetzt mitmachen“
• „Registrieren“ für neue Teilnehmer
„Login“ für Teilnehmer, welche sich in den vergangenen Jahren bereits am Stadtradeln beteiligt hatten (mit ihren Zugangsdaten)
• Kommune und Land sind bereits richtig ausgefüllt
• Team „Alpenverein Burghausen“ im Drop-Down-Menü auswählen
• Persönliche Daten ausfüllen
Die Team-Teilnehmer können später ihre geradelten km unter ihren Zugangsdaten im Wettbewerbszeitraum 04.- 24.07.2025 eintragen.
Wer gerne mit dem Smartphone arbeitet, kann auch eine entsprechende App herunterladen.
Team-Captain ist unser Klimaschutzkoordinator Stefan Oberneder. Bei Fragen rund ums Stadtradeln wendet euch bitte an s.oberneder@dav-burghausen.de.