Sommerliches Kletter- und Campingwochenende in Litzelau
Vom 10. bis 12. Juli waren die Kampfzwerge, die Echte Mittwochsgruppe und die Kletterninjas gemeinsam in Litzelau unterwegs. Drei Gruppen, ein Campingplatz und ein Wochenende mit viel Klettern, gutem Essen und jeder Menge gemeinsamer Zeit.
Los ging es am Freitagnachmittag. Während sich die Kampfzwerge bereits um 16 Uhr um den Einkauf kümmerten, traf sich der Rest der Gruppe zur gemeinsamen Abfahrt. Pünktlich um 17 Uhr machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Litzelau. Nach der Ankunft wurde direkt das Basecamp aufgebaut. Vor allem das neue, große Gruppenzelt stellte uns zunächst vor die eine oder andere Herausforderung. Mit vereinten Kräften stand aber schon bald alles und das Wochenende konnte beginnen.
Während noch die letzten Heringe eingeschlagen wurden, lief in der Campingküche bereits die Vorbereitung für das Abendessen. Es wurde geschnippelt, gekocht und gerührt. Mitten im Küchentrubel entschied sich dann allerdings ein Teller mit den legendären Zimtschnecken unserer JDAV-Mama für einen ungeplanten Bodenkontakt. Die Schwerkraft war an diesem Abend wohl besonders hungrig. Zum Glück blieb noch genügend übrig, sodass am Ende trotzdem niemand auf die heiß begehrten Zimtschnecken verzichten musste.
Zum Abendessen gab es Käsespätzle, Nudeln mit Gemüsesoße und Salat. Anschließend ließen wir den Abend bei ein paar gemeinsamen Spielen ausklingen, bevor es für alle in die Zelte ging.
Nach dem Frühstück stand am Samstag das Auerwandl auf dem Programm. Bevor es allerdings an den Fels ging, durfte die mittlerweile fast schon traditionelle Wasserschlacht in Oberwössen natürlich nicht fehlen.
Im Klettergebiet teilten wir uns auf. Eine kleinere Gruppe machte sich auf den Weg in den hinteren Sektor. Nach einem etwas abenteuerlichen Zustieg warteten dort längere und anspruchsvollere Routen. Schnell zeigte sich aber auch, dass dieser Bereich wohl nicht allzu häufig besucht wird. Viel Botanik und einige lose Steine machten die Touren zusätzlich spannend. Trotzdem wurden alle Routen souverän geklettert – eine starke Leistung.
Auch im anderen Sektor wurde fleißig geklettert. Zwischen den Routen durfte natürlich auch eine entspannte Pause in der Hängematte nicht fehlen, bevor es wieder zurück an den Fels ging.
Am Nachmittag ging es zurück zum Campingplatz. Während sich die meisten im Bach abkühlten, schwamm auch eine Ringelnatter vorbei, die sich von der ungewohnten Gesellschaft offenbar lieber wieder zurückzog. Nur der Einkaufstrupp musste noch einmal los. Später wurde dieser vom Kochteam abgelöst, sodass auch dort noch Zeit blieb, die Füße ins kalte Wasser zu halten.
Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Danach ging es noch einmal in den Gemeinschaftsraum, wo einige Spiele gespielt wurden. Die Jugendleiter machten währenddessen noch Bekanntschaft mit dem kleinen „Streichelzoo“ des Campingplatzes. Danach ging es für alle zufrieden und müde in die Schlafsäcke.
Am Sonntagmorgen machte sich langsam Aufbruchsstimmung breit. Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut, das Material verstaut. Bevor wir weiterfuhren, wollten wir den Tieren vom Vorabend noch einmal einen Besuch abstatten. Die hatten ihre Meinung über Streicheleinheiten allerdings offenbar über Nacht geändert und beobachteten uns lieber aus sicherer Entfernung.
Zum Abschluss führte uns der Weg noch an die Zellerwand beziehungsweise zum Zellersee. Während sich die meisten noch einmal am Fels austobten und die letzten Routen des Wochenendes kletterten, ließen es andere etwas entspannter angehen, gingen baden, machten Yoga oder genossen einfach die Zeit am See. Natürlich durfte auch die obligatorische Bialetti für die Jugendleiter nicht fehlen.
Gegen 15 Uhr machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Hinter uns lag ein Wochenende mit vielen gekletterten Routen, jeder Menge Spaß, gutem Essen und vielen schönen gemeinsamen Momenten. Ein rundum gelungenes Wochenende, das sicher nicht das letzte gemeinsame Campingwochenende der Kampfzwerge, der Echten Mittwochsgruppe und der Kletterninjas gewesen ist.














