Halsalm

An einem sehr sonnigen Sommersonntag machten wir uns gemeinsam mit drei tollen Familien auf den Weg zur traditionell bewirtschafteten Halsalm. Unser Weg führte zunächst am wunderschönen Hintersee vorbei, danach begann der Aufstieg in die Berge.

Unter den schattigen Baumkronen konnten wir uns immer wieder vor der Sonne schützen, doch der Anstieg war durchaus anspruchsvoll. Mit mehreren Pausen zum Ausruhen und Energietanken schafften wir es schließlich, gegen Mittag die Halsalm zu erreichen. Dort konnten wir uns stärken, entspannen und die schöne Aussicht genießen.

Nach einer guten Pause machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal. Leider sahen wir weder einen Steinadler noch einen Bartgeier, die im Klausbachtal nisten. Dafür besuchten wir das Informationszentrum des Nationalparks. Dort konnten wir ausgestopfte Tiere und Vögel aus der Region anschauen.

Müde, aber glücklich über den schönen Tag in der Natur, fuhren wir am Ende wieder nach Hause.

Almbachklamm

An einem sonnigen und besonderen Sonntag machten wir uns gemeinsam mit vier wunderbaren Familien auf den Weg zu einer Wanderung durch die Almbachklamm. Schon der Beginn der Wanderung war spannend, als wir auf schmalen Pfaden und über kleine Brücken durch die Klamm gingen. Es war wunderschön, aber man musste auch aufmerksam sein. Danach kamen wir zu einem kleinen Tunnel, in dem es ganz dunkel war. Schon bald folgte die erste Pause mit Snacks und einer kleinen Erholung. Anschließend wanderten wir weiter bis zum Sulzer Wasserfall und dann begann der steile Aufstieg zum Ettenberg – mit sehr vielen Stufen. Einfach war es nicht, aber umso größer war die Freude, als wir den zweiten Rastplatz erreichten: im Schatten der alten Linde neben der Kirche. Dort ruhten wir uns aus, tankten neue Energie und spielten gemeinsam verschiedene Spiele. Damit auch der Rückweg spannend blieb, spielten wir unterwegs ein Tier-Rate-Spiel. Dabei merkten wir, dass wir unglaublich viele Tiere kennen! Dann ging es wieder viele Treppen steil hinunter, durch einen angenehm schattigen Wald, bis wir schließlich den ersehnten Endpunkt erreichten. Die Motivation, Ausdauer, Freude und Begeisterung der Kinder waren ein wunderschönes Geschenk für die Mamas am Muttertag.

Ebenauer Mühlenwanderweg

An einem wechselhaften Sonntag im April machten wir uns mit drei netten Familien auf zu einer Wanderung am Mühlenweg in Ebenau. Wir starteten bei schönem Wetter an der Waschlmühle, die die Kinder schon begeisterte. Doch als wir die Pertillmühle erreichten, zogen dunkle Wolken auf. Danach erwartete uns ein steiler Aufstieg durch den Wald, der uns jedoch mit einem besonderen Erlebnis belohnte: Plötzlich kreuzte eine Rehkuh unseren Weg. Auf dem Weg zur Schroffenaumühle setzte allmählich kräftiger Regen ein. Dafür entdeckte Christian einen riesigen Feuersalamander – ein echtes Highlight für alle, denen es gelang, ihn zu sehen, bevor er sich in einer moosigen Höhle versteckte. Schließlich erreichten wir den Wasserfall Plötz von oben und bestaunten die etwas exponierte Schroffenaumühle aus gefahrloser Entfernung. Obwohl der Regen kein Ende zu nehmen schien, nahmen wir uns die Zeit, den Wasserfall auch von unten zu betrachten. Damit ging die Kraft zu Ende, sodass ein paar Blicke auf die verbleibenden vier Mühlen genügten, bevor wir den letzten anstrengenden Kilometer zurück zu unserem Ausgangspunkt legten. Dabei überraschte uns eine Miniaturhütte, und wer wollte, konnte sie genauer erkunden 🙂

Familienwanderung im Märchenwald: Kleine Entdecker, große Abenteuer

An einem bewölkten Sonntag machten wir uns mit einer wunderbaren Familie auf zu einer Wanderung durch den Märchenwald, einen fantastischen Ort voller Felsbrocken und kleinen Höhlen wo alles mit Moos überzogen ist. Wir haben die Richtung vorgegeben, und die Kinder durften den Weg selbst bestimmen. Danach suchten die Kinder fleißig nach der Markierung des SalzAlpenSteigs und folgten dem Weg bergauf bis wir schließlich den Nesslauer Graben erreichten. Es war der perfekte Ort für eine Pause. Die Kinder spielten am Wasser, ließen kleine Boote schwimmen und beobachteten die Strömung. Nach der Pause wanderten wir bergab, sahen den Nesslauer Wasserfall aus der Ferne und gingen weiter, bis wir wieder bei den großen, moosbedeckten Felsen ankamen. Damit war unsere frühlingshafte Wanderung zu Ende. Nachdem wir uns in einer Alm gestärkt hatten, fuhren wir zum Erlebnisspielplatz Schmelz, wo wir den Tag mit schönen gemeinsamen Spielen ausklingen ließen.

Zum letzten Foto: Gleich zu Beginn der Tour stellten die Kinder fest, dass sie alle das gleiche Schuhmodell tragen.

Burgruine Julbach

An einem regnerischen Sonntag im Februar machten wir uns mit vier Familien auf den Weg zur Burgruine Julbach. Durch den Wald, der uns mit leuchtend grünem Moos und Vogelgezwitscher begeisterte, schlängelten wir uns auf einem schmalen Pfad, bis wir schließlich die Burgruine erreichten.

Dort machten wir eine Pause, aßen gemeinsam, spielten ein Teamspiel und führten ein kleines Physik-Experiment durch, um zu überprüfen, ob der Burgbrunnen wirklich so tief ist, wie auf der Infotafel angegeben.

Dann begann es wieder zu regnen und wir machten uns auf den Rückweg. Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihre Motivation, auch an einem regnerischen Tag wandern zu gehen, die Schönheit der Natur zu genießen und im Wald neue Energie zu tanken.

Bärenhöhle und Leonberg

An einem sonnigen Sonntag im Januar fand unsere erste Tour des Jahres bei den Dachlwänden zwischen Marktl und Perach statt. Wir machten uns zusammen mit vier Familien auf den Weg zur Bärenhöhle. Die Überquerung eines kleinen Baches zu Beginn gelang mühelos, dann ging es bergauf, wo die jungen Teilnehmer nicht zu halten waren. Selbst die rutschigen Bedingungen aufgrund von Eis auf dem Pfad war kein Problem. Schon bald erreichten wir die Bärenhöhle, einen Nagelfluh-Gesteinsüberhang. Die Mutigsten wagten sich auf einen schmalen Pfad zu einer zweiten Bärenhöhle. Anschließend erreichten wir den Leonberger Aussichtspunkt, an dem wir eine wohlverdiente Pause einlegten, unsere Namen ins Gipfelbuch eintrugen und ein spannendes Spiel über Riesen und Zwerge spielten. Gestärkt machten wir uns schließlich auf den Rückweg ins Tal. Es war eine schöne Aktivität mit dem Vorteil der kurzen Fahrzeit.

Familienwanderung zur Hochplatte bei Bayerisch Gmain

An einem schönen Sonntag im November sind wir mit zwei netten Familien zu unserer letzten Tour des Jahres aufgebrochen. Am Treffpunkt Wanderzentrum Bayerisch Gmain konnten sich die Kinder auf der großen Karte einen Überblick über die geplante Rundwanderung verschaffen. Nach einer kurzen Kennenlernrunde ging es los. Der Aufstieg war zwar steil, aber mit einer kurzen Zwischenpause schafften wir es locker bis zur Aussichtskanzel. Von dort aus richteten sich unsere Augen auf den großartigen Panoramablick, der vom Parkplatz unter uns über die sich schlängelnde Eisenbahnstrecke und Bad Reichenhall bis hin zur Staufengruppe reichte. Nach einer Stärkung setzten wir unseren Aufstieg weiter fort. Um schneller ans Ziel zu kommen, haben wir ein Tier-Ratespiel gespielt. Es gab Flamingos, Krokodile, Geparden, Hasen und viele mehr. Unsere letzte Pause bevor es wieder bergab ging machten wir auf der Hochplatte von wo aus wir einen tollen Blick auf Salzburg hatten. Die Kinder hatten wieder jede Menge Energie und konnten sogar ein Stück laufen. Wie das letzte Bild zeigt, war es auch mit etwa 330 Höhenmeter anstrengend genug.

Wir freuen uns sehr über die wunderbare Gelegenheit, die Familienwanderungen zu leiten. Unser Dank gilt der Familie Sobota, die diese Gruppe gegründet hat, und den fantastischen Familien, die seit Juli dabei sind. Bis zum nächsten Jahr!

Familienwanderung zur Staffn-Alm

An einem schönen Sonntag im Oktober fuhren wir mit der Hochplattenbahn bei Marquartstein hinauf zur Staffn-Alm, von wo aus wir eine Rundwanderung entlang des Bergwald-Erlebnispfades machten. Im Laufe des Tages wechselte das Wetter von kühl zu warm und in der Mittagssonne wurde es für einen Oktobertag sogar richtig warm. Bei diesem Wetter mit dem offenen Doppelsessellift zu fahren hat uns natürlich richtig Spaß gemacht. Am Waldrand fanden wir reichlich Fichtenzapfen und spielten damit zwei lustige Spiele, die unsere Beweglichkeit und unseren Teamgeist förderten. Die Wanderung war kurzweilig und führte uns zu mehreren Stationen, an denen wir einiges über die einheimische Pflanzen und Tierwelt gelernt haben. Unterwegs konnten wir oft den Panoramablick auf die Kampenwand und die Gederer Wand genießen. Ein weiteres schönes Element waren die bunten Laubblätter, die deutlich zeigten, welche Jahreszeit gerade herrscht. Am Ende der Tour stärkten wir uns mit den Köstlichkeiten der Alm und natürlich durfte auch ein Foto auf dem Traktor nicht fehlen.

Familienwanderung auf den Nockstein

An einem sonnigen Sonntag im September machten wir gemeinsam mit drei Familien die klassische Tour zum Nockstein. Der Nockstein ist ein 1042 m ü. A. hoher Felszacken am Nordostabhang des Gaisbergs im Bundeslandes Salzburg. (Osterhorngruppe, Salzkammergut-Berge).

Das Wetter für diese Wanderung war einfach fantastisch und hätte nicht besser sein können. Unser Weg führte erst durch den Wald, wo Raimonds mit seinem scharfen Blick bemerkte, dass uns einige Gämsen aus der Ferne beobachteten. Diese sind schwer zu entdecken, da sie sich so gut in ihre Umgebung einfügen und leise sind. Der Weg ist für Kinder besonders spannend, da es viele Möglichkeiten zum Kraxeln gibt. Als die ersten Anzeichen von Müdigkeit einsetzten, stießen wir auf ein Schild für den “Schutzengelweg”. Insgesamt gibt es 30 Engel an verschiedenen, manchmal versteckten Orten zu entdecken. Das weckte neuen Entdeckergeist. Vor allem Maria zeigte großen Ehrgeiz – sie schaffte es tatsächlich, alle 30 Engel aufzuspüren. Wir erreichten den Gipfel, mit tollem Panoramablick auf das Salzkammergut und das Dachsteingebirge. Unser Eintrag in das Gipfelbuch durfte natürlich nicht fehlen, beschränkte sich jedoch leider auf ein Minimum das gerade noch auf der Rückseite Platz hatte, denn das Gipfelbuch war leider schon voll. Neue Motivation für den Rückweg gab uns der Wunsch, so schnell wie möglich zum Restaurant zu kommen und auf dem Spielplatz zu spielen.

Ein unvergesslicher Tag voller Natur, Bewegung und Spaß!

Familien-Wanderung auf die Hefteralm

An einem sonnigen Sonntag im Juli fand unsere erste geführte Familienwanderung in den Chiemgauer Alpen mit vier netten Familien statt. Von Griessenbach bei Rottau aus wanderten wir durch den Wald bis zum schönen Rottauer Wasserfall, dann ging es einen steilen Hang hinauf, wo wir einige Hindernisse überwinden mussten – umgestürzte Bäume und einen kleinen Bach. Unterwegs konnte jeder seine Kreativität einsetzen, indem man ein Tier aus natürlichen Materialien bastelte. Unser Ziel war die Hefteralm, wo wir uns ausruhten, stärkten und die Tiere anschauten. Ponys, Kaiserschmarrn, ein riesiger Käfer und Spaß im Freien waren einige der Highlights für die Teilnehmer.

Ein herrlicher Tag in der Natur und in toller Gesellschaft!