Neue Routen im Außenbereich

Endlich wieder Kletterwetter! ☀️🧗‍♂️
Das lange Warten hat ein Ende – das gute Wetter ist da und unser Außenbereich hat im „Eck“ (A18/A19) die ersten neuen Routen für euch!
Unsere Schrauberin Tanja war wieder fleißig und hat dort 6 neue Routen in den Graden ca. 4 bis 6+ für euch geschraubt– perfekt für einen Klettertag an der frischen Luft.
Habt ihr sie schon entdeckt? Schaut vorbei und probiert die neuen Routen aus!
Und nicht vergessen: Lasst eure Bewertung für neuen Routen da. 📝

Viel Spaß beim ausprobieren!

Alpenwanderertour Tristmahlnschneid

Zu einer kleinen aber feinen Eingehtour bei prima Frühlingsbedingungen war eine Gruppe von Alpenwanderern unterwegs. Nach dem Start in Innerwald, kurz vor Sachrang, ging es auf einem Forstweg gleich zügig bergauf, bis nach einer guten Stunde die Brandlbergalm erreicht war. Über blühende Wiesenhänge führte ein Pfad hinauf zu einer Scharte. Von da wurde es etwas alpiner und über einen felsigen Aufschwung und durch ein Felsentor kamen wir zu einer Abzweigung, von der es wieder etwas hinab ging auf die Tristmahlschneid. An der Nordseite gab es noch reichlich Schnee. Die Fläche oben war aber mit Krokussen förmlich übersät, so dass wir zur Vermeidung von Trittschäden mit vorsichtigsten Schritten bis zum Ende der Schneid gingen. Dort angekommen war eine Pause angesagt und das Genießen einer fantastischen Rundumsicht, der Sonne, die durch die Wolken kam und einer Brotzeit. Abwärts ging es dann zunächst zur Tristmahlnalm und weiter über gute Wege zurück ins Tal zum Parkplatz. Gerade zur rechten Zeit kamen wir dann auf dem Heimweg in Aschau an einem Cafe vorbei und kehrten noch auf den verdienten Kaffe und Kuchen ein.

Fotos: Federholzer, Kampschulte, Baumgartner

Vormauerstein – der Schneerosenberg

An einem sonnigen Samstag fuhren 8 Bergbegeisterte zum Wolfgangsee im Herzen des Salzkammerguts. Schon zeitig erreichten wir den Parkplatz am Fähranleger Greinz am Westufer. Der Fährmann öffnete uns bereits 10 Minuten früher das Tor, womit wir uns und der Umwelt 48 Autofahrkilometer um den See herum ersparten. Unser Weg ging gleich steil bergauf zur Kalvarienbergkirche mit schönem Ausblick auf den See und St. Wolfgang. In der nächsten Wegstunde ging es in leichtem Auf und Ab zum Holzerbauern. Hier begann der Aufstieg auf einem schönen Bergsteig zur Sommerauer Alm. Je höher wir kamen, desto mehr Blumenpracht war zu bewundern. In einem Sattel wechselte der Weg kurz auf die Nordseite und wir mussten im Schnee stapfen. Bald eröffnete sich der Blick nach Osten und der mächtige Schafberg mit seinen imposanten Nebengipfeln kam ins Bild. Nach kurzer Klettereinlage erreichten wir unseren 1450m hohen Gipfel und wir genossen einen fantastischen 360° Rundblick. Nach wohlverdienter Gipfelbrotzeit begann der Abstieg. Wir kamen noch zu einem 2.Gipfelkreuz, welches wir für ein Gruppenfoto nutzten. Auf einem etwas leichteren  Weg stiegen wir nach St.Wolfgang ab. Es blieb noch ein wenig Zeit für einen kleinen Ortsrundgang mit “Weißen Rössl” und Wallfahrtskirche, bevor unser Fährschiff uns wieder zum Parkplatz zurück brachte. Im Gasthaus Scharflingerhof am Mondsee ließen wir den erlebnisreichen Tag ausklingen.

Text: Harald Wagner, Fotos: von den Teilnehmern.

 

Neue Projekte für euch vom Schrauberteam

Auch im April waren wir bis jetzt recht fleißig.

Wir haben für euch an Seillänge 31, 30, 28 und 27 viele neue Routen geschraubt

Viel Spaß beim Klettern

SOBY-Cup Gangkofen

Am 22. März 2025 fand der SOBY-Cup in Gangkofen statt und drei Burghauser Kletterer gingen an den Start: Philipp, Lilli „Elisabeth“ und Julia. In einem spannenden Wettkampf zeigten alle drei ihr Können.

Philipp beeindruckte mit einer starken Leistung und schaffte es, beide Qualifikationsrouten erfolgreich zu bewältigen. Somit sicherte er sich einen Platz im Finale. Dort ging es für ihn dann in die entscheidende Route, in der er jedoch mit den anderen Finalisten nicht ganz mithalten konnte. Trotz allem zeigte er eine beeindruckende Leistung und belegte einen sehr guten 7. Platz in diesem hochkarätigen Feld.

Bei den Schülern war die Konkurrenz ebenfalls stark und Lilli und Julia mussten sich in einem großen Teilnehmerfeld beweisen. Lilli konnte die erste Qualifikationsroute souverän klettern und schaffte es so in die nächste Runde. Bei der zweiten Route fehlte ihr nur ein Griff, um den Finaleinzug zu erreichen – ein knappes, aber dennoch starkes Ergebnis. Am Ende teilte sich Lilli mit zwei anderen Kletterern den 10. Platz, was ihre gute Leistung unterstrich.

Für Julia begann der Wettkampf etwas schwieriger. Schon bei der ersten Qualifikationsroute hatte sie zu kämpfen, zeigte jedoch eine enorme Willenskraft und setzte alles daran, sich durchzubeißen. Auch bei der zweiten Route bewies sie Durchhaltevermögen und kämpfte tapfer. Am Ende sicherte sie sich einen respektablen 14. Platz und zeigte, dass sie sich nicht so leicht unterkriegen lässt.

Insgesamt war der SOBY-Cup für die Burghauser Kletterer ein spannender Wettkampftag mit durchweg starken Leistungen. Philipp konnte mit einem 7. Platz im Finale glänzen, während Lilli und Julia ihre Platzierungen in einem großen Teilnehmerfeld souverän erzielten. Ein gelungener Tag für alle drei.

Bilder und Bericht von Amelie Schreier

Oldies am Plombergstein

Die Kletter-Oldies waren wieder einmal unterwegs. Diesmal auf der Suche nach einer sonnigen Südwand. Am Plombergstein wurden wir erwartungsgemäß fündig. Beinahe zeitgleich kamen wir am Parkplatz an. Wir bildeten zwei Dreier- und eine Zweierseilschaft und los ging´s zu den nahen Einstiegen. Taxus, Aeskulap, Flipperl, Juniperus waren die Ziele. Nach der ersten Seillänge konnte wir schon im T-Shirt klettern – es war angenehm warm. Immer begleitete und die schöne Aussicht auf den Schafberg und den Wolfgangsee. Oben angekommen stiegen wir nach kurzer Pause wieder ab und wählten noch eine zweite Tour. Schön war´s wieder mal am Plombi.

Skitourenwochenende auf der Weidener Hütte

Auf der Suche nach Schnee zogen 8 DAVler aus Burghausen los in die Tuxer Alpen. 

Am Parkplatz in Weerberg schulterten wir schwer motiviert die Ski und trugen sie taleinwärts. Und siehe da, bald konnten wir  in die Bindungen steigen und los rutschten zu unserem Stützpunkt, der Weidener Hütte.  Nachmittags trieb es uns noch einmal hinaus auf eine kleine Warmup-Runde zur Hubertusspitze. Schließlich mussten auch das folgende, üppige Abendmenü erarbeitet werden. 

Am Samstag starteten wir wieder bei bestem, frühlingshaften Wetter zur Halslspitz (2574 m). Stellenweise war es recht mühsam uns über “brettelharten” Untergrund hinauf  zu murksen. Aber die Aussicht mit einem herrlichen Blick über die Zentralalpen entschädigte uns der Mühe. An dieser Stelle trennte sich die Gruppe kurzfristig. Während die einen es sich in der Gipfel-Sonne gemütlich machten, wagte der Rest sich noch an die Überschreitung Richtung Nurpenstal. In teilweise recht steilem Gelände genossen wir auf dieser Seite tatsächlich noch Pulverschnee.  Als alle wieder zusammen am Gipfel waren, begann die Abfahrts-Routen-Suche Richtung Hütte. Wir hatten den Anspruch, nicht den schneebedeckten, aber  mühsam zu befahrenden Radlweg zu nehmen. So suchten wir uns erst durch teilweise recht abenteuerliche Streckenabschnitte hinab, dann weiter am Bach entlang und schließlich quer über den gefrorenen Nafingsee zurück. 

Am Sonntag sollte das Wetter umschlagen. Der Plan war: früh los und flexibel sein.  Kurz vorm Gipfel des Hobarjochs entschlossen wir uns, nicht den abgewehten Gipfel zu ersteigen. Wir packten die Felle ein, und glitten auf sanften firnigen Hängen südseitig hinunter bis zu Ende des Schnees. Dann folgte eine kleine Pause in der Sonne. Als diese sich verabschiedete, startete die Truppe den Rückzug: wieder rauf zum Joch, hinunter zur Hütte und dann über die Rodelbahn ab zum Parkplatz. 

Ein schönes ausgefülltes Skiwochenende geht zu Ende. Vielen Dank Tommy für die gute Planung und die souveräne Führung!

(Text: Monika Hofmeister, Photos: Tommy, Monika)

Wintermärchen im Bayerischen Wald

Ganz so winter-märchenhaft wie das Motto des Wochenendes klang, war die Schneelage leider nicht, und unsere Schneeschuhe hatten das ganze Wochenende über „Schonzeit“. Dafür waren unsere Grödel umso mehr im Einsatz, da die Wege stellenweise mit Blankeis überzogen waren.

Traumhaft war dagegen das durchwegs sonnige Wetter. Zur guten Laune trug ferner unsere Unterkunft in Lam, das Hotel SonnBichl, bei. Hier bekamen wir ein großzügiges Frühstück und jeden Abend ein sehr schmackhaftes 4-Gänge Menü + reichhaltiges Salatbüffet. Lokal gebrannter Blutwurz half bei der Verdauung und sorgte für einen guten Schlaf.

In 3 Privatautos ging es am Freitag in knapp 2 Stunden nach Bayerisch Eisenstein. Nach dem Genuss (?) eines für einige obligatorischen Becher mit Kaffee aus dem Automaten im tschechischen Teil des Bahnhofs, starteten wir unsere erste Tour zum Urwald „Hans-Watzlik-Hain“. Höhepunkt war die 600 Jahre alte Weiß-Tanne im Urwaldhain. 9 Leute von uns waren notwendig, um den 6,4 m messenden Stamm zu „umarmen“. Die Einkehr auf dem Rückweg war im gut besuchten Schwellhäusl.

Am Samstag hatten wir mit knapp 16 km und 850 Hm unsere „Königsetappe“ mit dem Ziel Kleiner Arber (1.383 m). Startpunkt war der spiegelglatte Waldparkplatz am „Triftsteig Weißer Regen“. Etwas abenteuerlich ging es auf dem Triftsteig entlang, an vereisten kleinen Wasserfällen vorbei bis zum zugefrorenen Kleinen Arbersee. Unverzagte Tourengeher schleppten ihre Ski durch den schneelosen Wald an uns vorbei. Ob der von Hans dargebotene „Andachtsjodler“ nun als Motivation oder als „akustische Umweltverschmutzung“ empfunden wurde, muss den anwesenden Zuhörern überlassen werden. Auf dem letzten Stück zum Kleinen Arber kamen wir an Warnschildern vorbei, die uns deutlich machten, dass wir tunlichst nicht das „Winter-Wohnzimmer“ der Auerhühner betreten sollen. Auf dem Gipfel wärmte uns die Sonne, und der großartige Ausblick auf den südlichen Bayerischen Wald mit Brotjacklriegel machte den Abschied schwer. Zusammen mit unzähligen Langläufern kehrten wir in der Chamer Hütte ein. Aber die flotte Bedienung sorgte für gute Grundversorgung.

Unsere dritte Tour am Sonntag führte uns von Zwieslerwaldhaus zunächst auf den Ruckowitzschachten, der in den Sommermonaten mit Rindern beweidet wird, um die seltene Pflanzen-Vegetation zu fördern. So schön die Wiesen im Sommer wohl sind, so traurig war es, den durch Borkenkäfer arg gebeutelten Fichtenwald anzusehen. Aber Aufwuchs von jungen Bäumen machen Hoffnung, dass sich auch ohne menschlichen Eingriff wieder ein gesunder, widerstandsfähiger Wald entwickeln wird. An „Baumleichen“ vorbei ging es zum Großen Falkenstein (1.315 m) mit Einkehr auf der sonnigen Terrasse am umgebauten Falkenstein Schutzhaus. Auf dem Rückweg kamen nochmals unsere Grödl zum Einsatz, um den Kleinen Falkenstein (1.190 m) zu besteigen. Die Heimfahrt war Dank umsichtiger Fahrer genauso angenehm wie die Hinfahrt.

Es war ein rund um gelungenes Wochenende. Danke an Angelika für die sorgfältige Planung und kompetente Tourenführung. Jetzt wissen wir, dass das Pulver des Zunderschwamms früher u. a. zu Tee bzw. Schnaps verarbeitet wurde.

Schneeschuhkurs Bochumer Hütte

An einem traumhaften, kalten, aber sonnigen Morgen ging es am 11. Januar mit Schneeschuhen los zur Bochumer Hütte. Nach dem Abladen des Übernachtungsgepäcks und einer Stärkung bei der wirklich einmaligen Hüttenwirtin Ilona, machten wir uns auf zum praktischen Üben mit dem LVS-System. Wir suchten mit LV-Gerät und übten uns im Umgang mit Sonde und Schaufel. Mit unterschiedlichen Methoden wurde die Hangneigung bestimmt und waren dann bestens vertraut mit der LV-Suche. Bei einer anschließenden Wanderung Richtung Rauber übten wir noch das Gehen mit Schneeschuhen im Steilgelände und in schmalen Passagen. Zurück in der Hütte wärmten wir uns auf und bekamen von Angelika noch viele Infos in Lawinenkunde und lernten den Lawinenlagebericht und Karten richtig zu lesen. Nach dem leckeren Abendmenü und einem wirklich lustigen, geselligen Abend verzogen wir uns in unsere Schlafkojen.

Am nächsten Morgen – welch ein Winterwonderland – schneite es in dicken Flocken. Nach dem Frühstück wanderten wir zum Raubergipfel. Die Stimmung war traumhaft und es war schon eine kleine Herausforderung das Gipfelkreuz zu erreichen. Eisige Temperaturen bei Schnee, Nebel und Wind ließen uns bald wieder absteigen, um an einer geschützten Stelle erst mal die wohlverdiente Pause einzulegen. Auf dem Rückweg “powderten” wir durch ca. 30 cm Neuschnee hinunter, was für so Manchen auch eher eine rutschige Partie war. Der gute Apfelstrudel bei Ilona stärkte uns für den letzten Abstieg zum Parkplatz. Welch eine coole Truppe und ein wirklich geniales Wochenende. Vielen lieben Dank an Angelika!

Text: Daniela Kalteis; Fotos: Daniela Kalteis und Markus Nußbaumer