“Geckos” erobern Hochseilgarten – ein actionreicher Jahresabschluss

Wie bereits im Vorjahr wollten die Trainer:innen (das sind Martin, Jenny und Viktoria) das Klettergruppenjahr der “Geckos” mit einem spannenden Ausflug abschließen.

Die Geckos sind unsere Kinder-Klettergruppe des DAV Burghausen für die Jahrgänge 2016–2018, in der die Jüngsten unter Anleitung von Martin, Jenny und Viktoria spielerisch ihre Koordination, Orientierung, ihr Selbstvertrauen und ihre Aufmerksamkeit trainieren.

Heuer fiel unser Ziel auf das Angebot unseres Partnervereins Naturfreunde Hochburg-Ach, welcher jedes Jahr im Sommer einen Hochseilgarten im Wald aufbaut.

So ging es am Sonntag, 27. Juli, morgens um 8.30 Uhr für die gesamte Gruppe nach Hochburg-Ach zu den Naturfreunden und Ihrem mobilen Hochseilgarten.

Die “Geckos” starteten vormittags mit der Wanderung, die vom Gasthaus Naturfreunde durch einen naturbelassenen Hangwald abwärts zum Salzachufer und Salzachdurchbruch – zum sogenannten „Hunt an der Salzach“ (aufgeschütteter Damm aus Granitblöcken) – führen sollte. Leider war dieser aufgrund des hohen Salzachniveaus durch das Regenwetter der Tage davor nicht sichtbar. Spannend war die Wanderung trotzdem, da unterwegs auch Hindernisse wie umgestürzte Bäume und ähnliches zu bewältigen waren. Beim Rückweg ging es über einige Stufen hoch zu einem wunderschönen Aussichtsplatz mit Spielplatz und Blick auf die Burg.

Die frische Luft und Bewegung förderte natürlich auch ordentlich den Hunger, der mittags bei Schnitzel oder Spaghetti ausreichend gestillt werden konnte. So war für den Hochseilgarten am Nachmittag wieder ausreichend Energie und Kraft vorhanden.

Von der Jakobsleiter, über eine High-Line, einen Sprung in den Pampers-Pool, Prusik-Stationen, Strickleitern, bis hin zum beliebtesten Highlight – dem Flying Fox – war mit dieser Vielfalt an Stationen ausreichend Abwechslung geboten. Manches wurde zwar mehrmals gemacht, aber bei diesem Programm wurde es sicher niemandem langweilig.

Zusammengefasst hatten sowohl die Kinder als auch wir Trainer sehr viel Spaß an dem abwechslungsreichen und liebevoll organisierten Tag und damit auch einen gelungenen Jahresabschluss und können dieses Angebot der Naturfreunde Hochburg-Ach nur weiterempfehlen!

(Text: Viktoria Bössenroth, Fotos: Jenny Lengl-Pfennigmann)

Tatort Wiese – Einsatz für unsere heimische Natur

Jede Hand zählt: Gemeinsam gegen das invasive Berufkraut: Berufkraut rupfen im Naturschutzgebiet Untere Alz am Dienstag, 12. August 2025

Das invasive Berufkraut – welches der Kamille oder Margerite sehr ähnlich sieht – breitet sich immer mehr aus. Wertvolle Naturschutzflächen werden durch diese Pflanze regelrecht „überflutet“ und verdrängen die heimische Flora. Weil es sich so massiv vermehrt wurde es in die Schwarze Liste aufgenommen.

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband Altötting (LPV) rücken wir diesem Kraut zu Leibe, denn nur durch händisches Herausreißen samt Wurzel und fachgerechter Entsorgung (nicht in den Kompost!) kann es bekämpft werden.

Auf der sogenannten „WWA Brenne“ im Naturschutzgebiet Untere Alz bei Emmerting erntet der LPV das heimische Saatgut mit dem E-Beetle, um es auf neu angelegten Flächen auszubringen. Da das Berufkraut leider auch auf dieser abgelegenen Fläche „eingewandert“ ist, soll die Fläche möglichst Berufkraut-frei werden, um es nicht mit dem Brennen-Saatgut unfreiwillig weiter zu verbreiten.

Hilf mit, die Natur zu bewahren – Zupfen statt zusehen: Deine Hilfe macht den Unterschied!

Wann: Dienstag, 12. August 2025 um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Alzbrücke Emmerting beim Wertstoffhof. Von dort aus sind es ca. 5 km mit dem Fahrrad bis zur Brenne.
Mitbringen: Handschuhe, Sonnenschutz, ggf. Unkrautstecher

 

Wir freuen uns über jede Unterstützung und zahlreiche Helfer!

Kletterupdate: Neue Routen in allen Bereichen

Der Kletterspaß geht in die nächste Runde!
Am Wochenende wurde in unserer Kletterhalle des DAV Burghausen wieder ordentlich an neuen Routen geschraubt! Unsere Schrauber-Team hat sowohl an der Innen- wie Außenwand als auch im Boulder-Bereich ganze Arbeit geleistet: Neue Griffe, neue Routen, neue Herausforderungen!
Ab sofort erwarten euch zahlreiche neue Routen in verschiedensten Schwierigkeitsgraden – egal ob Einsteiger, Genusskletterer oder Boulder-Crack. Von technisch knifflig bis kräftig und dynamisch ist alles dabei.
Also: Schuhe schnüren, Chalkbag packen und ran an die Wand!
Jetzt wird wieder geklettert, was das Zeug hält!
Habt ihr schon unsere neuen DAV Logos gesehen?
Zusätzlich zu unseren vielen neuen Routen haben wir jetzt auch zwei Schilder an der Turnhalle und an der Außentreppe montiert.

Über das Wasserwandl auf den Hochfelln

Hitze war angekündigt, und die Hitze kam. Für diese Tour hatte Angelika klug und vorausschauend geplant, denn der schweißtreibende Aufstieg vom Parkplatz Kohlstadt verlief auf der Nordseite im kühlen schattigen Wald. Angelika lag leider mit einer Sommergrippe zu Hause. Harald sprang kurzfristig als Tourenführer ein – herzlichen Dank, dass wir als Teilnehmer von dieser großartigen Zusammenarbeit profitieren durften.

Den versteckten Pfad mussten wir zunächst suchen, aber dann ging es auf einem Steig stehts bergauf und so mancher über dem Weg liegende Baumstamm wurde mehr oder weniger elegant „übersprungen“. Am Grad angekommen ging es zunächst in leichter Kraxelei auf den Rötlwandkopf. Von hier war der Gipfel des Hochfelln schon gut zu erkennen. Bei unserer Pause durften wir nicht nur den tollen Ausblick genießen , sondern auch die Flugshow eines Militärhubschraubers.

Weiter ging es dann zurück zum Grad und die letzten ca. 300 Hm durch ein unangenehm zu gehendes Latschenfeld zum eigentlichen Ziel. So manches erstaunte, ja fast erschrockene Gesicht empfing uns, als wir fast wie aus dem Nichts aus den dichten Latschen heraus auf dem breiten Hauptweg am Gipfel des Hochfelln erschienen.

Wie bei den von Harald geführten Touren üblich, gab es einen guten Gipfeltrunk. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto ging es über den Normalweg an der Brünnling Alm vorbei. Die Einkehr war im Bachschmied Kaser mit köstlichen, frisch zubereiteten „Ausgezogenen“.

Nach der schweißtreibenden Tour gab es zum Abschluss nichts Besseres, als in den kühlen Fluten der Weißen Ache einzutauchen – eine herrlich erfrischende Belohnung, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Bericht: Dorothea Friemel
Fotos: Teilnehmer

Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN

Der Alpenverein Burghausen radelt für ein gutes Klima. Unterstützt den DAV Burghausen vom 04-24.Juli 2025!

Bereits seit 2008 existiert der Wettbewerb STADTRADELN, bei dem man 3 Wochen lang in die Pedale tritt für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in seiner Kommune. Seit vielen Jahren beteiligen sich der Landkreis Altötting und auch die Stadt Burghausen an dieser Kampagne.
In diesem Jahr findet der Wettbewerb statt vom Freitag, 04.07 bis Donnerstag, 24.07.2025.
Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es primär um Spaß am Fahrradfahren und darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Alle, die in der Stadt Burghausen im Landkreis Altötting wohnen, arbeiten, einem Verein (z.B. dem Alpenverein Burghausen) angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen und unter einem Team starten. Dem Team mit den meisten geradelten km und meisten Teilnehmern winken tolle Preise und Erwähnung in der Lokalpresse.
Auch der Alpenverein Burghausen tritt als Team an, weil uns der Klimaschutz am Herzen liegt. Wir freuen uns auf rege Beteiligung an unserem Team. Die Teilnehmer sollen so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen und alle ihrer geradelten km bei unserem Team eintragen. Bitte motiviert auch Freunde und Bekannte sich unserem Team anzuschließen und meldet euch gleich heute an.
Die Teilnahme ist denkbar einfach:
• Aufrufen von Stadtradeln
• Button „Jetzt mitmachen“
• „Registrieren“ für neue Teilnehmer
„Login“ für Teilnehmer, welche sich in den vergangenen Jahren bereits am Stadtradeln beteiligt hatten (mit ihren Zugangsdaten)
• Kommune und Land sind bereits richtig ausgefüllt
• Team „Alpenverein Burghausen“ im Drop-Down-Menü auswählen
• Persönliche Daten ausfüllen
Die Team-Teilnehmer können später ihre geradelten km unter ihren Zugangsdaten im Wettbewerbszeitraum 04.- 24.07.2025 eintragen.
Wer gerne mit dem Smartphone arbeitet, kann auch eine entsprechende App herunterladen.
Team-Captain ist unser Klimaschutzkoordinator Stefan Oberneder. Bei Fragen rund ums Stadtradeln wendet euch bitte an s.oberneder@dav-burghausen.de.

Wegesanierung um die Gleiwitzer Hütte

Vom 27. bis 29. Juni 2025 stand wieder die Wegesanierung an der Gleiwitzer Hütte (2174m) auf dem Programm. Der Aufstieg erfolgte diesmal über die Ponyhofalm weil der übliche Weg über die Hirzbachalm durch einen Felssturz gesperrt war. Unsere 9-köpfige Gruppe der Sektion Burghausen machte sich auf Umwegen auf, die 1400 Höhenmeter und 8,5 km zur Hütte zu bewältigen. Dort gut angekommen wurden nach der Zimmerverteilung die Arbeiten für Samstag besprochen. Gleich nach dem Frühstück ging es, bewaffnet mit Trimmer, Rechen, Kreuz-Spitzhacken und Schaufeln auf zur Brandlscharte (2371m). Dort stieg Gruppe A (Christian, Gabi, Tobi und Johannes) 600Hm Richtung Kaprun ab, um im Aufstieg mit Mäharbeiten, Schnittgut Beseitigung und Wasserrinnen Reinigung den Weg wieder gut begehbar zu machen. Der unerwartet hohe Arbeitsaufwand war Grund für die späte Ankunft an der Hütte kurz nach 19 Uhr. Gruppe B (Jochen, Feli, Herbert, Kirsten und ich) ging zum Imbachhorn (2470m). Unsere Aufgabe war ebenfalls Wasserrinnen zu bearbeiten und abgerutschte Wege an schrägen Hängen besser begehbar zu machen. Dazu musste bergseitig Erdreich abgestochen und talseitig verteilt und festgetreten werden. So wurde der Weg Nr. 723 bis zu einer Kante, die auf die Wegkreuzung unterhalb des Rosskopfes führte bearbeitet. Von dort gingen wir den vom Vortag bekannten Weg zurück zur Hütte, wo wir am späten Nachmittag ankamen. Nach dem Reinigen und Aufräumen der Arbeitsgeräte hatten wir uns alle das Abendessen mehr als verdient. Das anfangs recht windige, kühle Wetter  wurde im Laufe des Tages immer besser und versprach zum Abstieg am Sonntag Sonnenschein pur und beste Weitsicht.

Vielen Dank an alle Helfer! Ohne euch würden viele Wanderer vor unpassierbaren Wegen stehen.

 

Fotos: Jutta Mitzkus, Gabi Wimmer

ČESKY RAJ und JEŠTED – BÖHMISCHES PARADIES UND JESCHKENGEBIRGE

ČESKÝ RAJ und JEŠTED vom 22. – 28. Juni zum PARKHOTEL SKALNÍ MĚSTO IN PRACHOV

Am Sonntagmorgen starteten Angelika, Gerti, Gisela, Arthur, Walter, Wolfgang und Harald mit dem Alpenverein-Mobil, über Furth im Wald – Pilsen – Autobahn Prag – Mlada Boleslav, in das 430 km entfernte Prachov (Prachau). Vom teuren Parkplatz (300 Kč = 13,00 €!) unternahmen wir, obwohl es sehr warm war, eine erste kleine Wanderung in die Sandsteine.
Zur 1. Aussicht, Přivišina (464 m) und zur 2. Aussicht, Brada mit Kreuz und Barockfiguren. Der Weg zurück war schattig. Danach fuhren wir zum Hotel, nahmen die Zimmer und unser erstes typisch böhmisches Abendessen ein. Ein Abendspaziergang zum Oborsky rybnik, einem Badesee unterhalb des Hotels, bildete den Tagesabschluss.

Montag, 23.06.2025 – RUNDE PRACHOVSKE SKALY: Nach dem leckeren Frühstück ging es gleich vom Hotel aus, auf wie immer gut markierten Pfaden (rot, blau, grün und gelb) zur Skautska vyhliadka und zum Bergsee Pelišek, wo uns ein heftiger kurzer Gewitterguss überraschte. An der noch ruhigen Touristenbaude, war ein Eintrittsgeld von ca. 4 € (100 Kč) fällig, welches für die tollen Aussichten und die ca. 3000 Stufen mehr als gerechtfertigt war! Der Weg führte uns in rassigem bergauf und bergab über Pechova und Vitkova vyhliadka zum Hotel „Pod šikmou veži” (“Am schiefen Turm”), wo wir eine Pause einlegten.
Weiter ging es über die Friedens- und Paradies-Aussicht. Nach einem Abstieg folgte der Cisařska chodba (Kaisergang) und es ging wieder hinauf zur Hlaholska, Hakenova und Schlikova vyhliadka. Zurück bei der mittlerweile gut besuchten Touristenbaude, gab es die wohlverdiente Einkehr mit typisch tschechischem Kaffee und Bier. Nach einem kurzen Anstieg war unser Hotel erreicht. Von allen Aussichten, gab es eindrucksvolle Blicke in die zerklüftete und wilde Felsenwelt von Prachau. Einige von uns, machten sich am Abend noch zu Fuß auf zum Badesee um dort den Abend ausklingen zu lassen.

Dienstag, 24.06.2025 – RUNDE PŘIHRAZÝ- MUŽSKY: Mit dem Auto, erreichten wir den Parkplatz Přihrazý in ca. 45 min. Wir stiegen aufwärts über Zlata stezka (Goldsteig), Stara hrada (alte Burg), Studeny pruchod (kalter Gang), Drabske světničky (Schergenwände) und Peklo (Hölle) zum Dorfplatz von Mužsky und dem gleichnamigen Gipfel (463 m). Dabei führte uns der Weg überraschenderweise durch einen Kirschgarten mit leckeren Früchten. Ein kurzer Abstieg leitete uns zur Krasna vyhliadka (Schöne Aussicht), einem netten Gasthaus, welches zum Kaffee einlud. Von hier ging es über den südlichen Kamm vorbei an Kobyla und Sloup (Pferd und Säule) zum Parkplatz. Mit dem Auto war der legendäre Braugasthof von Svijany schnell erreicht. Eine nette Bedienung servierte uns ein zünftiges böhmisches Abendessen und dem dort gebrauten Bier, namens „Svijany“! Abschließend fuhren wir noch zur Erfrischung an den Badesee und dann zum Hotel.

Mittwoch, 25.06.2025 – LUŽICKE HORY-JEŠTED: Über die Autobahn fuhren wir an Liberec, der alten Metropole des Sudetenlandes, Reichenberg, vorbei nach Kryštofovu udoli (Kristofstal). Der Parkplatz, unter dem Viadukt, war gut gewählt und kostenlos. Wir waren heute im Lausitzer Gebirge, d. h. im Vulkangestein, unterwegs. Unmarkiert führt uns der Weg, gesäumt von Fingerhut und Binsengras hinauf zum Kamm. In leichtem auf und ab ging es an Danske kameny (Dänenstein), Tetřevi sedlo, Kameny vrat (Steintor) vorbei zum červeny kamen (Rotstein). Weiter führte uns der Weg steil durch eine Latschengasse hinauf zum höchsten Punkt der Tour, dem Gipfel des Ješted (Jeschken) mit einer Höhe von 1012m. Hier oben war es erfrischend windig. Die mitgebrachte Brotzeit, das Bier vom Kiosk und der Gipfelschnaps, die gigantische Fernsicht bis nach Sachsen, in die Gegend um Prag und zum Iser- und Riesengebirge, waren der Höhepunkt um den 1968 erbauten, futuristisch anmutenden Turm. Nachdem alle ihre Fotos „im Kasten“ hatten, ging es zur besonderen Freude von Walter, über eine langweilige Teerstraße, hinab zum Lyskamm. Hier warteten Matterhorn, Breithorn und Monte Rosa auf unsere Kletterversuche. Nach einer Erfrischung am Tetřevi sedlo (Moorhuhnbaude) ging es schnell zurück zum 32 m hohen Bahnviadukt, über den pünktlich der Zug nach Liberec fuhr. Auf der Heimfahrt gab es in Kristofstal, einem der schönsten „böhmischen Dörfern“, noch einen Halt bei einem “Kiosek” mit deftiger Rauchwurst und Bier! Wie bereits die Abende vorher fuhren wir zur Erfrischung erneut zum Badesee und damit ersparten wir uns den Aufstieg zu unserem Hotel.

Donnerstag, 26.06.2025 – RUNDE HRUBA SKALA – VALDSTEJN: Nach dem Frühstück ging es mit dem Auto zum Parkplatz Sedmihorky. Der Anstieg, über den symbolischen Bergsteigerfriedhof, Adamova lože, myši diera zum Schloss Hruba Skala, war etwas sanfter. Oben angekommen, gab es wieder erfrischende Getränke. Weiter ging es durch ein Arboretum, der Kapell- und Löwen-Aussicht zur Burg „Valdstejn”! Hier gab es Essen aus dem Rucksack und Getränke vom Kiosk. Nach der interessanten Burgbesichtigung ging es weiter durch die Felsenschluchten über Jan’s Aussicht, vorbei am “Kapellmeister mit Taktstock” zum „Koupak”, einem legendären Bergsteigertreff und zum Parkplatz. Baden und Abendessen bildeten den Abschluss des Tages.

 

Freitag, 27.06.2025 – Heute standen gleich mehrere Touren an: MALA SKALA: Mit dem Auto nach Besedice zum Parkplatz und weiter zu Fuß zur Falkenstein-Aussicht mit den „Böhmischen Dolomiten”. Die atemberaubende Aussicht und die tollen Felsformationen nehmen kein Ende, hier gibt es sogar bunte Sandsteine! Über die Besedičke Skaly, ging es mit kleiner Einkehr zurück zum Parkplatz. Nach kurzer Fahrt erreichen wir KLOKOČI: Kurz ging es hinauf zur beeindruckenden Felsenburg Rotštein und weiter über Klokočske Skaly mit dem „Krug” durch die letzte Sandsteinschlucht zum Parkplatz. Es war noch früh am Tag und so beschlossen wir auch noch die Burgruine „TROSKY“ zu besuchen. Wir nahmen ein paar Schritte mehr in Kauf und konnten so kostenlos parken. Das Burgtor mit den beiden, dahinter auf Basaltkegeln gesetzten Türmen, “Panna” (Jungfrauenturm) und “Baba” (Altfrauenturm), war schnell erreicht. Es bot sich nochmals eine gigantische Aussicht. Nach der Rückfahrt gab es im Hotel nochmal einen böhmischen Abend, mit deftiger Kost und den dazu gehörigen Getränken!

Samstag, 28.06.2025 – ABREISETAG: Unser Zusatzziel – VYSKEŘ („Trosky“ war erledigt): Mit unsrem AV-Mobil fuhren wir durch das enge Bäckertor zum Parkplatz in Vyskeř (Weisger). Über einen kurzen Aufstieg gelangten wir zur gleichnamigen Basaltkuppe (466 m) mit einem 360° Rundblick. Pünktlich um 10 Uhr wurde die schöne Kapelle St. Anna geöffnet. An der Kirche der hl. Jungfrau Maria mit Holzglockenturm vorbei stiegen wir zum Auto ab. Die Heimfahrt verlief ähnlich dem Anreiseweg, über Mlada Boleslav und Prag, mit Einkehr in Stod ” bei Matiaš”! Tanken in Babylon, zur Grenze und über einige Umleitungen in ca. 6 Std. zurück nach Burghausen.

Es war eine gelungene Reise, die uns allen viel Spaß und neue Eindrücke bescherte! Vielen Dank an die tolle Truppe!

Text und Fotos: Harald

Klettersteig-Kurs in Gosau

ºEine gut gelaunte Gruppe traf sich am Freitag um 8 Uhr am Bahnhof in Burghausen und gemeinsam  fuhren wir in vollgepackten Autos in 2 Stunden nach Gosau am Fuße des Dachsteins.

Wir waren in einem wunderbaren Ferienhaus mit einer toll ausgestatteten Küche, gemütlichem Wohn-Essraum, Sauna und ruhigen Mehrbett-Schlafräumen untergebracht. Durch den großen Garten liefen die nicht krähenden, aber gackernden Riesenhühner des Nachbarn.
Das sehr ansprechende räumliche Ambiente wurde noch getoppt von einer Verwöhn – Kulinarik mit selbstgebackenem Kuchen, Brot und Marmeladen, bis hin zu Wachteleiern. Besonders morgens war es ein Genuss, wenn die gute Fee SK bereits den Frühstückstisch gedeckt und frischen Obstsalat bereitet hatte.

Aber wir waren ja nicht nur zum Essen unterwegs. Gleich am ersten Nachmittag empfing uns nach einer ersten theoretischen Einführung der „Max und Moritz“ Klettersteig im Gosauer Klettergarten. Ab jetzt hieß es: Klettersteigset sortieren, Partner-Check und los -„Nasen“ und Krampen suchen, auf Reibung gehen, Schwung holen, kräftig ziehen, nicht lockerlassen, umhängen, aus den Beinen arbeiten. Zwischendrin gaben Angelika und Silke gute Ratschläge und Tipps und machten vor, wie es „leicht und locker“ geht.

Am Samstag ging es dann, wieder nach einem exzellenten Frühstück, in den Schmied-Steig. Der war schon eine Nummer größer als der Steig am Tag zuvor. Lange, „kraftige“ Traversen, zum Teil durch Sprühregen und Vegetation feuchte, glitschige Stellen, und wieder der gut gemeinte Rat: „…Schwung holen und hinauf!“ oder „…alles nutzen was hilft“. So Mancher war in einigen Abschnitten etwas verzagt. Aber mit zeitweise kleinen Hilfestellungen hatten wir es am Ende alle, wenn auch mit der ein oder anderen Blessur an Knien und Zehen, heil und überglücklich ob der vollbrachten Leistung, an den bewaldeten Gipfel geschafft. Statt eines Andachtsjodlers schrieb uns Hans in das Gipfelbuch ein. Im Abstieg blieb dann genügend Zeit zum Ratschen und Planen der nächsten Klettersteig-Touren.

Der Sonntag war leider sehr verregnet und so fiel nach dem Frühstück die mit Anekdoten gespickte Informationsrunde zu Material, Erste Hilfe und Tourenplanung etwas ausführlicher aus. Schweren Herzens traf Angelika dann die Entscheidung, den Klettersteig am Vorderen Gosausee auszulassen. Stattdessen machten wir einen gemütlichen Spaziergang rund um den See und analysierten den Klettersteig je nach Standort von unten, bzw. oben. Das Mittagessen im Gasthaus bildete dann den Abschluss eines spannenden und mit einem großen Spaßfaktor behafteten Wochenende.

Herzlichen Dank an Angelika und Silke für die tolle Vorbereitung, Organisation und Rund-um-Betreuung vor Ort.

Kletterupdate: Die Wände sind bereit – bist du es auch?

Frisch geschraubt – der Kletterspaß geht in die nächste Runde! 🧗‍♂️

Am vergangenen Wochenende wurde in unserer Kletterhalle des DAV Burghausen ordentlich geschraubt – und zwar nicht zu knapp! 💪 Unsere Schraubercrew hat sowohl an der Außenwand als auch im Boulder-Bereich ganze Arbeit geleistet: Neue Griffe, neue Routen, neue Herausforderungen!

Ab sofort erwarten euch zahlreiche neue Routen in verschiedensten Schwierigkeitsgraden – egal ob Einsteiger, Genusskletterer oder Boulder-Crack. Von technisch knifflig bis kräftig und dynamisch ist alles dabei. 🤩

Also: Schuhe schnüren, Chalkbag packen und ran an die Wand!

Jetzt wird wieder geklettert, was das Zeug hält! 🧗‍♂️🧗‍♀️