Scheibenkogel

Scheibenkogel – Einsame Gipfelmomente zwischen Zahmem und Wildem Kaiser

Am 13. Mai war es endlich so weit: Unsere Alpenwanderer-Tour führte uns auf einen abgelegenen, aber beeindruckenden Gipfel – den Scheibenkogel (1.614 m), eingebettet zwischen Zahmem und Wildem Kaiser. Die wetterbedingte Verschiebung um eine Woche erwies sich als goldrichtige Entscheidung: Strahlender Sonnenschein und perfekte Wandertemperaturen begleiteten uns den ganzen Tag.

Schon die Anfahrt mit dem gut gefüllten AV-Mobil ins Kohlental bei Schwendt weckte die Vorfreude auf einen besonderen Bergtag. Der Aufstieg begann auf einem schmalen Waldpfad, der sich elegant an der Forststraße vorbeischlängelte und uns zügig zum malerisch gelegenen Almgelände der Kohlalm brachte. Dort erwartete uns ein wahres Frühlingsparadies: Die Almwiesen standen in voller Blüte – ein Feuerwerk aus Farben und Düften.

Weiter ging es über die Almwiesen, auf denen nur durch frisch gesetzte Markierungspfähle unseren Weg sichtbar. Der Anstieg zum Sattel forderte uns ordentlich – nicht zuletzt wegen einiger Schneebruch-Bäume, die wir überklettern oder unterqueren mussten. Doch am Sattel angekommen, wurden wir mit einem leicht begehbarem Weg belohnt, der uns pünktlich zur Mittagszeit auf den Gipfel führte.

Dort hieß es: Rucksäcke runter, Brotzeit raus und Aussicht genießen. Und die war grandios: Ein beinahe vollständiger Rundblick reichte vom Zahmen und Wilden Kaiser über die Chiemgauer Alpen bis hin zu den Kitzbüheler Bergen – ein Panorama, das alle Mühen vergessen ließ.

Der Abstieg führte uns über die blumenreiche Nordflanke vorbei an der verfallenen Kogelalm und weiter auf eine Almstraße die fast eben bis zur Jodleralm ging. Von dort aus hatten wir rasch unseren Aufstiegsweg wieder erreicht, und kurz darauf standen wir wieder bei unserem DAV-Bus. Erstaunlich: Während der gesamten Tour begegnete uns kein einziger Mensch – ein seltener Luxus in den Alpen!

Zum krönenden Abschluss kehrten wir im Lucknerhof in Schwendt ein – einem gemütlichen Gasthaus mit sonniger Terrasse und Blick zurück auf unseren Gipfel des Tages. Ein perfekter Ort, um diesen unvergesslichen Bergtag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Text: Harald Wagner
Fotos: Teilnehmer:innen der Tour

Alpenwanderertour Tristmahlnschneid

Zu einer kleinen aber feinen Eingehtour bei prima Frühlingsbedingungen war eine Gruppe von Alpenwanderern unterwegs. Nach dem Start in Innerwald, kurz vor Sachrang, ging es auf einem Forstweg gleich zügig bergauf, bis nach einer guten Stunde die Brandlbergalm erreicht war. Über blühende Wiesenhänge führte ein Pfad hinauf zu einer Scharte. Von da wurde es etwas alpiner und über einen felsigen Aufschwung und durch ein Felsentor kamen wir zu einer Abzweigung, von der es wieder etwas hinab ging auf die Tristmahlschneid. An der Nordseite gab es noch reichlich Schnee. Die Fläche oben war aber mit Krokussen förmlich übersät, so dass wir zur Vermeidung von Trittschäden mit vorsichtigsten Schritten bis zum Ende der Schneid gingen. Dort angekommen war eine Pause angesagt und das Genießen einer fantastischen Rundumsicht, der Sonne, die durch die Wolken kam und einer Brotzeit. Abwärts ging es dann zunächst zur Tristmahlnalm und weiter über gute Wege zurück ins Tal zum Parkplatz. Gerade zur rechten Zeit kamen wir dann auf dem Heimweg in Aschau an einem Cafe vorbei und kehrten noch auf den verdienten Kaffe und Kuchen ein.

Fotos: Federholzer, Kampschulte, Baumgartner

Vormauerstein – der Schneerosenberg

An einem sonnigen Samstag fuhren 8 Bergbegeisterte zum Wolfgangsee im Herzen des Salzkammerguts. Schon zeitig erreichten wir den Parkplatz am Fähranleger Greinz am Westufer. Der Fährmann öffnete uns bereits 10 Minuten früher das Tor, womit wir uns und der Umwelt 48 Autofahrkilometer um den See herum ersparten. Unser Weg ging gleich steil bergauf zur Kalvarienbergkirche mit schönem Ausblick auf den See und St. Wolfgang. In der nächsten Wegstunde ging es in leichtem Auf und Ab zum Holzerbauern. Hier begann der Aufstieg auf einem schönen Bergsteig zur Sommerauer Alm. Je höher wir kamen, desto mehr Blumenpracht war zu bewundern. In einem Sattel wechselte der Weg kurz auf die Nordseite und wir mussten im Schnee stapfen. Bald eröffnete sich der Blick nach Osten und der mächtige Schafberg mit seinen imposanten Nebengipfeln kam ins Bild. Nach kurzer Klettereinlage erreichten wir unseren 1450m hohen Gipfel und wir genossen einen fantastischen 360° Rundblick. Nach wohlverdienter Gipfelbrotzeit begann der Abstieg. Wir kamen noch zu einem 2.Gipfelkreuz, welches wir für ein Gruppenfoto nutzten. Auf einem etwas leichteren  Weg stiegen wir nach St.Wolfgang ab. Es blieb noch ein wenig Zeit für einen kleinen Ortsrundgang mit “Weißen Rössl” und Wallfahrtskirche, bevor unser Fährschiff uns wieder zum Parkplatz zurück brachte. Im Gasthaus Scharflingerhof am Mondsee ließen wir den erlebnisreichen Tag ausklingen.

Text: Harald Wagner, Fotos: von den Teilnehmern.

 

Skitouren im Langtauferer Tal

Acht Skitourengeher vom DAV Burghausen brechen frühmorgens mit dem DAV-Bus auf ins Langtauferer Tal, das im südtiroler Vinschgau auf Höhe des Reschen Sees nach Osten in die Ötztaler Alpen hineinragt und dessen Talschluss von der imposanten Weißkugel überragt wird.
Doch von diesem Panorama ist am Anreisetag sowie dem darauffolgenden Tag nichts zu sehen, denn tiefe Wolken und zum Teil Schneefall verdecken den Blick zu den Gipfeln. Trotzdem unternehmen wir an beiden Tagen jeweils eine kleine, etwa 800 hm umfassende Tour, zum einen auf den Hausberg über dem Berggasthof Maseben und tags darauf ins Ochsenbergkar Richtung Zerzerkogel. Dabei nimmt an beiden Tagen die Lufttemperatur beim Höhersteigen sogar zu. Die Schneedecke ist instabil, ein richtiger Faulschnee – kein Genuss beim Abfahren selbst für den Könner. Nachmittags haben wir noch reichlich Zeit für den Wellnessbereich unserer Unterkunft im Tal, dem Gasthof Alpenfriede, und können uns anschließend mit hausgemachten regionalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.
So sind wird bestens gestärkt und ausgeruht, als uns an den darauffolgenden drei Tagen nach jeweils eiskalter Nacht und strahlendblauem Himmel perfekte Skitourenbedingungen beschert werden. So dürfen wir am Montag von der Falbenairspitze (3199m) und dienstags von der Mittellochspitze (3176m) jeweils knapp 1300 hm im unverspurten Pulverschnee ins Tal schwingen, wenngleich wir auf einige Steine knapp unterm frischen Neuschnee achten müssen. Am Mittwoch erleben wir am Glockhauser (3021m) ein besonderes Schmankerl. Auch hier erwarten uns zuerst 400 hm unverspurter Pulverschnee, bevor die Hänge sich nach Süden ausrichten und wir übergangslos 700 hm feinsten Firn genießen dürfen. So macht Skitourengehen Spaß!

Text: Stefan Oberneder; Fotos: Anita Kain & Stefan Oberneder

Skitourenwochenende auf der Weidener Hütte

Auf der Suche nach Schnee zogen 8 DAVler aus Burghausen los in die Tuxer Alpen. 

Am Parkplatz in Weerberg schulterten wir schwer motiviert die Ski und trugen sie taleinwärts. Und siehe da, bald konnten wir  in die Bindungen steigen und los rutschten zu unserem Stützpunkt, der Weidener Hütte.  Nachmittags trieb es uns noch einmal hinaus auf eine kleine Warmup-Runde zur Hubertusspitze. Schließlich mussten auch das folgende, üppige Abendmenü erarbeitet werden. 

Am Samstag starteten wir wieder bei bestem, frühlingshaften Wetter zur Halslspitz (2574 m). Stellenweise war es recht mühsam uns über “brettelharten” Untergrund hinauf  zu murksen. Aber die Aussicht mit einem herrlichen Blick über die Zentralalpen entschädigte uns der Mühe. An dieser Stelle trennte sich die Gruppe kurzfristig. Während die einen es sich in der Gipfel-Sonne gemütlich machten, wagte der Rest sich noch an die Überschreitung Richtung Nurpenstal. In teilweise recht steilem Gelände genossen wir auf dieser Seite tatsächlich noch Pulverschnee.  Als alle wieder zusammen am Gipfel waren, begann die Abfahrts-Routen-Suche Richtung Hütte. Wir hatten den Anspruch, nicht den schneebedeckten, aber  mühsam zu befahrenden Radlweg zu nehmen. So suchten wir uns erst durch teilweise recht abenteuerliche Streckenabschnitte hinab, dann weiter am Bach entlang und schließlich quer über den gefrorenen Nafingsee zurück. 

Am Sonntag sollte das Wetter umschlagen. Der Plan war: früh los und flexibel sein.  Kurz vorm Gipfel des Hobarjochs entschlossen wir uns, nicht den abgewehten Gipfel zu ersteigen. Wir packten die Felle ein, und glitten auf sanften firnigen Hängen südseitig hinunter bis zu Ende des Schnees. Dann folgte eine kleine Pause in der Sonne. Als diese sich verabschiedete, startete die Truppe den Rückzug: wieder rauf zum Joch, hinunter zur Hütte und dann über die Rodelbahn ab zum Parkplatz. 

Ein schönes ausgefülltes Skiwochenende geht zu Ende. Vielen Dank Tommy für die gute Planung und die souveräne Führung!

(Text: Monika Hofmeister, Photos: Tommy, Monika)

Wintermärchen im Bayerischen Wald

Ganz so winter-märchenhaft wie das Motto des Wochenendes klang, war die Schneelage leider nicht, und unsere Schneeschuhe hatten das ganze Wochenende über „Schonzeit“. Dafür waren unsere Grödel umso mehr im Einsatz, da die Wege stellenweise mit Blankeis überzogen waren.

Traumhaft war dagegen das durchwegs sonnige Wetter. Zur guten Laune trug ferner unsere Unterkunft in Lam, das Hotel SonnBichl, bei. Hier bekamen wir ein großzügiges Frühstück und jeden Abend ein sehr schmackhaftes 4-Gänge Menü + reichhaltiges Salatbüffet. Lokal gebrannter Blutwurz half bei der Verdauung und sorgte für einen guten Schlaf.

In 3 Privatautos ging es am Freitag in knapp 2 Stunden nach Bayerisch Eisenstein. Nach dem Genuss (?) eines für einige obligatorischen Becher mit Kaffee aus dem Automaten im tschechischen Teil des Bahnhofs, starteten wir unsere erste Tour zum Urwald „Hans-Watzlik-Hain“. Höhepunkt war die 600 Jahre alte Weiß-Tanne im Urwaldhain. 9 Leute von uns waren notwendig, um den 6,4 m messenden Stamm zu „umarmen“. Die Einkehr auf dem Rückweg war im gut besuchten Schwellhäusl.

Am Samstag hatten wir mit knapp 16 km und 850 Hm unsere „Königsetappe“ mit dem Ziel Kleiner Arber (1.383 m). Startpunkt war der spiegelglatte Waldparkplatz am „Triftsteig Weißer Regen“. Etwas abenteuerlich ging es auf dem Triftsteig entlang, an vereisten kleinen Wasserfällen vorbei bis zum zugefrorenen Kleinen Arbersee. Unverzagte Tourengeher schleppten ihre Ski durch den schneelosen Wald an uns vorbei. Ob der von Hans dargebotene „Andachtsjodler“ nun als Motivation oder als „akustische Umweltverschmutzung“ empfunden wurde, muss den anwesenden Zuhörern überlassen werden. Auf dem letzten Stück zum Kleinen Arber kamen wir an Warnschildern vorbei, die uns deutlich machten, dass wir tunlichst nicht das „Winter-Wohnzimmer“ der Auerhühner betreten sollen. Auf dem Gipfel wärmte uns die Sonne, und der großartige Ausblick auf den südlichen Bayerischen Wald mit Brotjacklriegel machte den Abschied schwer. Zusammen mit unzähligen Langläufern kehrten wir in der Chamer Hütte ein. Aber die flotte Bedienung sorgte für gute Grundversorgung.

Unsere dritte Tour am Sonntag führte uns von Zwieslerwaldhaus zunächst auf den Ruckowitzschachten, der in den Sommermonaten mit Rindern beweidet wird, um die seltene Pflanzen-Vegetation zu fördern. So schön die Wiesen im Sommer wohl sind, so traurig war es, den durch Borkenkäfer arg gebeutelten Fichtenwald anzusehen. Aber Aufwuchs von jungen Bäumen machen Hoffnung, dass sich auch ohne menschlichen Eingriff wieder ein gesunder, widerstandsfähiger Wald entwickeln wird. An „Baumleichen“ vorbei ging es zum Großen Falkenstein (1.315 m) mit Einkehr auf der sonnigen Terrasse am umgebauten Falkenstein Schutzhaus. Auf dem Rückweg kamen nochmals unsere Grödl zum Einsatz, um den Kleinen Falkenstein (1.190 m) zu besteigen. Die Heimfahrt war Dank umsichtiger Fahrer genauso angenehm wie die Hinfahrt.

Es war ein rund um gelungenes Wochenende. Danke an Angelika für die sorgfältige Planung und kompetente Tourenführung. Jetzt wissen wir, dass das Pulver des Zunderschwamms früher u. a. zu Tee bzw. Schnaps verarbeitet wurde.

Schneeschuhkurs Bochumer Hütte

An einem traumhaften, kalten, aber sonnigen Morgen ging es am 11. Januar mit Schneeschuhen los zur Bochumer Hütte. Nach dem Abladen des Übernachtungsgepäcks und einer Stärkung bei der wirklich einmaligen Hüttenwirtin Ilona, machten wir uns auf zum praktischen Üben mit dem LVS-System. Wir suchten mit LV-Gerät und übten uns im Umgang mit Sonde und Schaufel. Mit unterschiedlichen Methoden wurde die Hangneigung bestimmt und waren dann bestens vertraut mit der LV-Suche. Bei einer anschließenden Wanderung Richtung Rauber übten wir noch das Gehen mit Schneeschuhen im Steilgelände und in schmalen Passagen. Zurück in der Hütte wärmten wir uns auf und bekamen von Angelika noch viele Infos in Lawinenkunde und lernten den Lawinenlagebericht und Karten richtig zu lesen. Nach dem leckeren Abendmenü und einem wirklich lustigen, geselligen Abend verzogen wir uns in unsere Schlafkojen.

Am nächsten Morgen – welch ein Winterwonderland – schneite es in dicken Flocken. Nach dem Frühstück wanderten wir zum Raubergipfel. Die Stimmung war traumhaft und es war schon eine kleine Herausforderung das Gipfelkreuz zu erreichen. Eisige Temperaturen bei Schnee, Nebel und Wind ließen uns bald wieder absteigen, um an einer geschützten Stelle erst mal die wohlverdiente Pause einzulegen. Auf dem Rückweg “powderten” wir durch ca. 30 cm Neuschnee hinunter, was für so Manchen auch eher eine rutschige Partie war. Der gute Apfelstrudel bei Ilona stärkte uns für den letzten Abstieg zum Parkplatz. Welch eine coole Truppe und ein wirklich geniales Wochenende. Vielen lieben Dank an Angelika!

Text: Daniela Kalteis; Fotos: Daniela Kalteis und Markus Nußbaumer

Winterwanderung Auf die Große Plaike

Bei eiskalten Temperaturen aber fantastischen Wetter starteten wir vom Parkplatz oberhalb von Thalgau. Am ersten Aussichtspunkt, dem Steinwandl, eröffnete sich uns zum ersten Mal das Panorama auf die umliegenden Berge. Ein kleiner steiler Pfad führte weiter zur großen Plaike. Die ersten Sonnenstrahlen verwöhnten uns mit ein bisschen Wärme und wir legten am Heimkehrerkreuz die erste Pause ein. Von da an kam auch echtes Winterwanderfeeling auf. Auf einem gespurten Weglein gings auf einem Höhenweg entlang durch den Schnee. Mit Blick auf einen tiefblauen Himmel und die großen schneebedeckten Berchtesgadener Berge stiegen wir kurz ab um dann den steilen Endspurt auf den Kolomannsberg in Angriff zu nehmen.  Beim Kolomannskirchal ließen wir uns die restliche Brotzeit schmecken und genossen den Rundumblick.

Noch ein einfacher Abstieg zum Genießen und der Parkplatz war auch schon erreicht. Was für ein toller Tag!

Skitechnikkurs für Fortgeschrittene im Alpbachtal

Eines Sonntages im Januar standen 5 motivierte Skifahrer, bestehend aus Didi, Helmut, Monika, Jenny und Kathi bereit. Jenny chauffierte uns und unseren Leiter Thomas sicher ins Alpbachtal zum Skigebiet an der Pöglbahn.

Auf der Piste angekommen, wiederholten wir die Skills aus dem Grundlagenkurs. Wir konzentrierten uns auf unsere Körperposition, auf die richtige Belastung der Ski und machten noch einige Übungen. Jeder war bestrebt, möglichst elegant auszusehen. So standen wir bald im Gelände. Der Schnee war teilweise tief und auch ziemlich zerfahren. Aber schließlich lernt man am Besten, wenn die Bedingungen nicht ideal sind. “Puiva kann ja schließlich jeder!”  Wir meisterten auch steilere Nordhänge mit wechselnden Schneequalitäten. Weiterhin waren wir um Eleganz bei der Abfahrt bemüht, was aber nicht durchgehend funktionierte… Auch wenn der ein oder andere mit dem Kopf nach unten im Schnee landete, kamen alle immer gut unten an. Und ein kleines bisschen Stolz keimte doch in dem ein oder anderen von uns auf – vor dem Kurs hätte man sich so manchen Hang nicht zugetraut. Und tatsächlich hatten wir gerade da den größten Spaß! 

Es war ein lehrreicher, lustiger und auch sehr sonniger Skitag.  Danke an Thomas! 

(Text: Monika Hofmeister; Fotos: Thomas Sebald, Didi Schönauer, Helmut Hofmeister, Monika Hofmeister)

Tour auf die Tristmahlnschneid bzw. Spitzstein

Als Schneeschuhtour auf die Tristmahlnschneid geplant, wurde auf Grund der geringen Schneelage umdisponiert. Stattdessen gingen wir bei Frühlingstemperaturen auf den Spitzstein (1.596 m). Vom Wanderparkplatz Sachrang ging es durch Wald und über Wiesen hinauf über das Spitzsteinhaus auf den Gipfel. Die Wege waren teilweise noch vereist und Grödl waren insbesondere bei steileren Abschnitten sehr hilfreich.
Am Gipfel hatten wir einen fantastischen Blick auf das Inntal, über den Zahmen und Wilden Kaiser bis in die Zentralalpen. Der Abstieg über die Auer Alm gewährte uns noch einen Blick auf unser eigentliches Ziel, die Tristmahlnschneid. Bei unserer Einkehr in der Altkaser Alm genossen wir u. a. leckeren Kuchen, saßen draußen in der Sonne und wurden begleitet von Klängen eines Diatonischen Akkordeons. Der weitere Abstieg erfolgte über die Straße bzw. Forstweg zurück zum Parkplatz.

Danke an Angelika für die gute Führung. Es war eine schöne Tour, die auf Grund der geringen Schneelage und der Wärme eher ein Gefühl von März als von Hochwinter erweckte.
Bericht Dorothea Friemel, Fotos aus dem Teilnehmerkreis